Warframe-Beta: Kritikpunkte, der Ingame-Shop und unser Fazit
Der Entwickler Digital Extremes ließ vor einigen Tagen mit der Open-Beta-Ankündigung des Free2Play-Titels Warframe aufhorchen. Das Action-Spiel mauserte sich innerhalb kürzester Zeit zum echten Hit auf der Internet-Plattform Steam. Die Kombination zwischen Ninja-Kämpfern, SciFi-Setting und actionreichen Kämpfen scheint die Spieler zu überzeugen. Grund genug für PC Games Hardware, einen genaueren Blick auf die Warframe-Beta zu werfen.
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Kritikpunkte an Warframe: Eintönige Levels, Missionen und fehlende Koop-Funktionen
Die Action- und Koop-Elemente in Warframe scheinen zu stimmen, allerdings macht der Titel einige Fehler im Level- und Missionsdesign. Die Maps in Warframe sind schlauchförmig angelegt, eine echte Bewegungsfreiheit gibt es für den Spieler nicht. Viel mehr geht es darum, dass Sie vom Anfang der Level einen bestimmten Punkt erreichen und währenddessen alle Gegner auf Ihrem Weg ausschalten. Ebenso eintönig fällt dann das Missionsdesign aus: Zwar bietet Warframe unterschiedliche Aufträge wie das Retten einer Geisel, das Gefangennehmen eines Feindes oder das Sabotieren einer Anlage, echte Abwechslung entsteht bei den Missionen allerdings nicht.
Quelle: pcgameshardware.de
Warframe-Beta im PCGH-Test (8)
Egal wie der Auftrag lautet, im Endeffekt muss jede Karte von allen Feinden gesäubert werden. Angesichts der gut inszenierten Action würde uns die fehlende Abwechslung in den Missionen vielleicht überhaupt nicht auffallen, wäre da nicht die gleiche Eintönigkeit im Leveldesign. Obwohl wir im Laufe des Spiels zahlreiche Sonnensysteme durchqueren, befinden wir uns doch immer wieder an Bord irgendeines Raumschiffes, um feindliche Soldaten zu erledigen. Dabei wirken die unzähligen Gänge und Hallen nicht nur total gleich, teilweise werden sogar die exakt gleichen Levelabschnitte in den unterschiedlichen Missionen verwendet. So durchstreifen wir ein Zombie verseuchtes Raumschiff, nur um wenigen Missionen später den gleichen Abschnitt ohne Infektion zu sehen und zu erleben.
Zwar macht der Streifzug mit den Warframes auch mit monotonen Level- und Missionsdesign auch nach einigen Stunden noch Spaß, Digital Extremes sollte aber gerade hier möglichst schnell nachbessern, um die Langzeitmotivation aufrecht zu erhalten. Ein weiterer Kritikpunkt betrifft das eigentlich gute Koop-Feauture: Im Spiel mit fremden Mitstreitern bietet der Titel kaum Möglichkeiten zur echten Zusammenarbeit. Automatische Nachrichten, die Möglichkeit den anderen etwas auf der Karte zu markieren oder ein leicht einstellbarer Voice-Chat fehlen komplett.
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Warframe-Beta im PCGH-Test (19)
Dazu muss bei den meisten Aufträgen nicht wirklich zusammen gearbeitet und sich unterstützt werden, viel mehr kämpfen die einzelnen Spieler für sich nebeneinander her. Mit Freunden sind Absprachen untereinander natürlich besser möglich, wir hätten uns ein solches Feature auch mit fremden Spielern gewünscht.
Das Levelsystem und der Ingame-Shop von Warframe
Neben den Missionen ist ein Kernfeature von Warframe das Level- und Rüstungssystem: Bei jeder Mission sammeln Sie Erfahrungspunkte für Ihren Tenno, den speziellen Warframe und Ihre Waffen ein. Mit neuen Levels können neue Fähigkeiten an Ihre Ausrüstung gekoppelt werden, die Sie in Form von sogenannten Mods wiederum in den einzelnen Missionen finden. Diese Mods beinhalten passive und aktive Fähigkeiten für Ihre Ausrüstung und können je nach Stärke nur ab einem bestimmten Level ausgerüstet werden. Diese sammelbaren Mods gleichen den Fähigkeiten und Talenten in einem Rollenspiel und sorgen für Langzeitmotivation.
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Warframe-Beta im PCGH-Test (13)
Sobald Sie einen neuen Spezialangriff erlernt, ausprobiert und in Ihre Spielweise integriert haben, wollen Sie wissen wie der nächste Angriff wirkt und welche neue Möglichkeiten er bietet. Neben dem Aufrüsten der einzelnen Waffen und Ihres Warframes können Sie auch gleich komplett neue Gegenstände im Shop kaufen oder selber zusammen bauen. Hier kommt auch die eigentliche Finanzierung von Warframe ins Spiel, immerhin lebt der Free2Play-Titel von den Ausgaben der einzelnen Spieler im internen Shop.
Viele Waffen können Sie für spielinterne Credits oder für kostenpflichtige Platin-Credtis erwerben, die spielentscheidenden Warframe-Rüstungen sowie Ihre Sentinel-Begleiter können Sie ausschließlich gegen bare Münze kaufen. Damit Warframe allerdings nicht als Pay2Win-Titel verschrien wird, bietet Ihnen das Spiel die Möglichkeit, sich die eigenen Rüstungen selber zu bauen. Prinzipiell können Sie so jede Rüstung und jede Waffe in Warframe auch kostenlos erhalten, allerdings sind die Preise für das Schmieden der Gegenstände extrem hoch. Sollten Sie dazu noch exotische Materialien für Ihren neuen Warframe benötigen, müssen Sie
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Warframe-Beta im PCGH-Test (16)
sehr viel Zeit ins Grinding stecken.
Die altbekannte Regel von Free2Play-Spielen, dass Sie mit Ihrem Geld vor allem langweilige Spielabschnitte überspringen können, trifft auf Warframe voll und ganz zu. Mit echtem Geld können Sie immer wieder in neuen Rüstungen und den damit verbundenen neuen Fähigkeiten antreten und haben so viel Abwechslung in Ihrem Spiel. Sollten Sie allerdings kein Geld in Warframe investieren wollen, dann sollten Sie vor allem im späteren Spielverlauf viel Zeit für das Sammeln von Credits in Kauf nehmen.
Satte Action und langatmiges Leveldesign - Unser Fazit zu Warframe
Mit dem Free2Play-Titel Warframe hat Entwickler Digital Extremes einen actiongeladenen und spaßigen Third-Person-Shooter mit abgefahrenen Setting abgeliefert. Der Einstieg in Warframe geht flüssig von der Hand, blitzschnell finden Sie sich mit drei Kollegen in hitzigen und spannenden Gefechten wieder. Mit der starken Optik werden die Kämpfe gebührend inszeniert, Explosionen und Spezialeffekte können sich sehen lassen.
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Warframe-Beta im PCGH-Test (14)
Die Motivation immer wieder in die Soldaten überfüllten Raumschiffe zu stürmen hält sich unglaublich hoch, auch wenn sich die Missionen sehr gleichen: Die fast identisch aussehenden Levels müssen von allen Feinden gesäubert werden. Das monotone Level- und Missionsdesign drücken zusammen mit den fehlenden Interaktionsmöglichkeiten zwischen den Spielern unser Gesamtbild von Warframe. Für die Langzeitmotivation wäre eine größere Abwechslung innerhalb der Welten sinnvoll. Das Modding-System der Warframes und Waffen treibt uns zwar schon jetzt immer wieder in neue Abenteuer, allerdings werden wir durch das Finanzierungssystem auch quasi zum Geld-Farmen gezwungen.
Ohne Echtgeld-Investition müssen Sie im späteren Spielverlauf viel Zeit für einen neuen Gegenstand aufwenden, was der Motivation weiterzuspielen wiederum schadet. Sollten Sie mit Ihren Freunden einen schnellen, actiongeladenen Titel zocken wollen, dann können wir Ihnen Warframe nur wärmstens empfehlen. Zu einem vollwertigen Action-Titel reicht es allerdings nicht, dafür macht Warframe zu viele Fehler im Level- und Missionsdesign.
Download der Open-Beta über Warframe.com

Ohman was man aus der U3 Engine noch rausholen kann ist ´ja Wahnsinn. Klar sind meist nur geschlossene Maps aber trotzdem toll das sich die Engine auch heute noch nicht vor der Konkurrenz fürchten muss.
Hardi und Br4mm3n haben es in der Trashnight gezockt.
Trashnight mit Br4mm3n und Hardi #048 - Warframe - YouTube
Also fürn netten abend mit 3 kollegen zusammen auf jedenfall zu empfehlen
aber ansonsten für längeren Spaß fehlen einfach noch ein paar verbesserungen
ICh spiele schon ne weile aber muss echt sagen es wird wirklich sehr schenll öde ist wirklich immer das gleiche was nach 2-3 mission nicht mehr spass macht