Vobis Power Basic Linux 1 XI
Ein Komplett-PC für 400 Euro - das hat Vobis bereits im April möglich gemacht. Nun erscheint eine neue Variante mit besserer Hardware und Linux.
Der niedrige Preis hat seine Gründe: Im Inneren des Vobis-Rechners arbeitet ein leistungsschwacher AMD Duron 1.300 MHz auf einem Biostar-Mainboard (Mini ATX) mit VIAs KM266-Chipsatz. Für die Grafikberechnung ist eine schwachbrüstige Ati Radeon 7000 verantwortlich. Den Arbeitsspeicher dimensionierte Vobis mit 256 MByte DDR-SDRAM anständig, die 40-GByte-Festplatte bietet für PC-Einsteiger ausreichend Platz. Die Hardware ist in einem Midi-Tower mit 300-Watt-Noname-Netzteil verbaut (Combined Power 180 Watt), was Ihnen etwas Spielraum zum Aufrüsten bietet.
Als Betriebssystem ist das nicht ganz aktuelle Linux Suse 8.1 Personal OEM vorinstalliert. Linux wurde zwar ordentlich vorkonfiguriert, zum Spielen ist es jedoch kaum geeignet. Für die Vergleichstests installierten wir Windows XP Pro. Die Spiele-Benchmarks fielen wie erwartet schlecht aus: Bei Unreal 2 erreichte der Vobis-PC 9 fps, im Dungeon Siege-Benchmark immerhin 23 fps. Der Noname-Lüfter des Prozessors ist mit 37 dBA leise und für den Duron geeignet. Stärkere CPUs wie den Athlon XP sollte man damit jedoch nicht kühlen.
Fazit:
Selbst für etwas ältere Spieletitel ist der Vobis-PC ungeeignet und auch nicht
gedacht. Mit der Rolle des Internet- oder Office-Rechners kommt er jedoch zurecht.
