Virtual Reality: Linux-Spieler mit VR-Brille haben wohl Grund zur Freude
Verschiedene Nutzer berichten auf GitHub, dass Steam VR sich in der neuen Betaversion jetzt ebenfalls mit Linux-PCs verbinden kann.
Mit Steam Link auf der VR-Brille und Steam VR auf dem PC können PC-Spieler bereits seit November 2023 verschiedene Spiele ihrer Steam-Bibliothek auf einem kabellosen VR-Headset spielen. Nicht nur VR-Titel lassen sich damit praktisch auf einer großen Leinwand erleben. Notwendig dafür ist ein Gaming-PC, der die Berechnung der Spiele übernimmt, sowie eine VR-Brille wie Meta Quest. Jetzt mehren sich erfolgreiche Tests von Spielern, die sich die neue Beta-Version von Steam VR für Linux-Betriebssysteme angesehen haben und positiv überrascht sind.
Bisher gibt es noch kein Statement von Steam dazu, dass man Steam VR offiziell auf einem Linux-Rechner ausführen kann. Nutzer @Patola schrieb jetzt allerdings auf GitHub, dass er bestätigen kann, dass Steam VR 2.13.2 Beta sich per Steam Link mit seinem Linux-PC verbindet und er somit einige wenige Spiele auf seiner VR-Brille spielen kann, darunter Hybris und Half-Life: Alyx.
Andere Nutzer konnten die Titel Blade and Sorcery, Into the Radius, Arken Age, Boneworks und Beat Saber zum Laufen bringen. Tests mit den Titeln No Man's Sky, Adventure Climb VR, Ancient Dungeon VR, Synth Riders, Grapple Tournament, Of Lies and Rain und Pools waren jedoch nicht von Erfolg gekrönt.
Nutzer @Fairlightish bestätigt eine Lauffähigkeit mit der gleichen Beta-Version und einer Meta Quest 3. Nachdem er zunächst keine Verbindung herstellen konnte, löschte er die Datei "~/.config/openvr/openvrpaths.vrpath", versuchte es erneut und es funktionierte. Auch @JosSamLoh bekräftigt, dass er über Steam Link eine Verbindung zu Fedora 42 herstellen konnte, dies jedoch aufgrund des Beta-Status ein wenig fehlerbehaftet sei. Es sehe jedoch vielversprechend aus.
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Quelle: via GitHub




Jetzt passt es weitestgehend
Allerdings das hier noch?
"Bisher gibt es noch kein Statement von Steam dazu, dass man Steam VR offiziell auf einem Linux-Rechner ausführen kann."
Vom Steam Support gibt es dazu das: SteamVR for Linux Support
Und von Valve das: SteamStore >> SteamVR >> Patch Notes Supported Platforms 1. May 2020 (= macOS Support endet, Fokus auf Windows und Linux)
Im Wiki steht dazu:
SteamVR wurde erstmals für das Oculus Rift Headset in 2014 vorgestellt, und erweiterte später den Support auf andere Virtual Reality Headsets.
Initial veröffentlicht mit Support für Windows, macOS und Linux, stellte Valve den macOS-Support von SteamVR im Mai 2020 ein.
SteamVR 2.0 wurde im Oktober 2023 veröffentlicht, welches ein neues Overlay-Interface einführt, das vereinheitlicht wurde mit dem neuen SteamOS und Big Picture Mode. ([Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen], de)
Weitere Quellen:
- Engadget: Valve will no longer support SteamVR on macOS - Linux support is safe, though.
- SteamStore: SteamVR: Patch Notes -- siehe oben
Auch selbst erweckt es den Eindruck als würde die Software immer buggier werden, es crasht immer häufiger ein Spiel.
Ich hoffe das dies hier ein gutes Zeichen für einen baldigen release von der Valve VR Brille wird, hoffentlich läuft da dann kein Android verschnitt drauf, sondern wirklich ein SteamOS Linux, tut der Performance sicherlich gut (Auch wenn hier vermutlich viele Updates und patches kommen werden) macht das Gerät dann hoffentlich auch viel flexibler als so ein Meta System/Android.
Für Immersion muss die Welt sich lebendig anfühlen und auf den Spieler reagieren, bzw. seine Handlungen und Aktionen.
Tolle Grafik ist dafür gar nicht nötig. Wir können auch eine Körpererfahrung als Cartoon-Charakter machen.
Wenn Du aber gegen etwas läufst und absolut nichts passiert, nichts umfällt, kein Rückprall, keine Reaktion ...dann bricht das die Immersion. Du bist nur noch körperloser Beobachter in einem Film.Da hilft die tollste und realistischste Grafik nicht (ein Sachverhalt, den heutige Computerspiele leider viel zu sehr vernachlässigen: Grafikpracht < Mechaniken & Story).
Das gilt für VR noch viel mehr.
Wir müssen gar nicht alle Sinne und Wahrnehmungen überlisten und Perfektion vorgaukeln, um ein immersives Mittendringefühl zu entfalten.
(Impact feedback)