Reverb G2: HP will mit VR-Readset HTC, Oculus und Valve angreifen

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Reverb G2: HP will mit VH-Readset HTC, Oculus und Valve angreifen  (6)
Quelle: HP

HP hat das Reverb G2 für den Herbst angekündigt. Das VR-Headset soll die drei großen Marktteilnehmer angreifen - HTC, Oculus und Valve. Vor allem besteht die Hoffnung, dass sich am Preisgefüge etwas tut.

Der Markt für Virtual Reality hat derzeit trotz der Veröffentlichung von Half Life Alyx zu kämpfen. Die Menge an guten Inhalten ist überschaubar und Headsets teuer. Doch hinter den Kulissen passieren Dinge. HP will nun den Markt aktiver mit einem Headset aufmischen, dass zunächst für 600 US-Dollar geplant ist. Damit bewegt man etwa sich mittig zwischen Oculus Rift und Valve Index.

Die Reverb G2 soll den Fokus auf Gaming legen und hat ein 114 Grad breites Sichtfeld, dass über zwei LCD-Displays mit 2.160 × 2.160 Pixel dargestellt wird. Die beiden Panels erneuern Bildinformationen mit 90 Hertz, an denen auch Valve beteiligt war. Zum Vergleich: Die Index hat zwei LCD-Panels mit 1.440 x 1.600 Pixel und 120/144 Hertz sowie ein Sichtfeld von 130 Grad.

Das HP Reverb G2 ist mit vier Kameras ausgestattet, die den Raum erfassen. Dazu kommen zwei Controller. Der Release ist derzeit für den Herbst 2020 vorgesehen, also noch pünktlich zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft. Mit etwas Glück kann das VR-Headset etwas Druck auf die Preisstruktur im Markt ausüben, sodass der Einstieg on die VR-Welt etwas günstiger wird.

Denn am Ende dürften nach wie vor die Anschaffungskosten die größte Hürde bleiben. Neben dem Headset braucht man auch noch einen VR-tauglichen Computer, der die Displays mit ausreichend Bildinhalten beschickt. Das ist für die breite Masse zu viel und angesichts der begrenzten Auswahl an Titeln teils auch nur schwer zu rechtfertigen. Aus der Sicht dürfte es auch ganz spannend werden, wie die neue Konsolengeneration damit umgehen wird. Sony hatte mit seiner Technik und dem preisgünstigeren Ansatz durchaus Erfolg, aber Kostendruck machte sich in der Darstellungsqualität bemerkbar.

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    • Kommentare (42)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Der größte Faktor dürfte wohl der Preis sein. Man zahlt für die kleinere Ausgabe der Quest typischerweise weniger und bekommt bei gleicher Software und Controllern und je nach Geschmack vergleichbarem Display auch noch die Möglichkeit zur autarken Nutzung dazu. Privat stört mich, neben Facebook im Hintergrund, vor allem das in dunklen Umgebungen sichtbare LCD.

        Letztlich ist es aber auch egal, warum die Quest meiner Beobachtung nach häufiger empfohlen wird als die Rift S, es zählt nur, dass dem so ist. Wer in den Markt drängen möchte, muss sich nun einmal mit den beliebten Produkten messen.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Der größte Faktor dürfte wohl der Preis sein. Man zahlt für die kleinere Ausgabe der Quest typischerweise weniger und bekommt bei gleicher Software und Controllern und je nach Geschmack vergleichbarem Display auch noch die Möglichkeit zur autarken Nutzung dazu. Privat stört mich, neben Facebook im Hintergrund, vor allem das in dunklen Umgebungen sichtbare LCD.

        Letztlich ist es aber auch egal, warum die Quest meiner Beobachtung nach häufiger empfohlen wird als die Rift S, es zählt nur, dass dem so ist. Wer in den Markt drängen möchte, muss sich nun einmal mit den beliebten Produkten messen.
      • Von ZanDatsuFTW Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Die Rift S dagegen findet deutlich weniger Anklang und das liegt nicht nur an ihrem grotting Sound
        An was liegt es denn noch?
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Zubunapy
        Dazu müsste man aber anmerken, dass OLED deutlich teurer in der Produktion ist als LCD.
        Weiterhin verstehe ich absolut nicht, wieso man ein solches Headset (übrigens Headset, nicht "Readset") mit der Quest vergleicht! Die Quest ist eine VR Konsole, die optional suboptimal mit dem PC betrieben werden darf. Das Bild ist dabei verglichen mit anderen Headsets unscharf.
        Die Quest ist das neueste und, neben den in freier Wildbahn quasi irrelevanten Vive Pro, Pimax 5K XR und Odyssey, auch beste OLED-Headset. Außerdem ist sie bislang die meist empfohlene Lösung für alle, denen die Index zu teuer ist. Die Rift S dagegen findet deutlich weniger Anklang und das liegt nicht nur an ihrem grotting Sound.

        Zitat
        Der Vergleich zur Index haut übrigens auch absolut nicht hin! Wäre es eine "Billig-Index", würde man wohl auf Lighthouse setzen. Die Reverb G2 wird aber wieder eine WMR-Brille werden, wie schon der Vorgänger! Als "Billig-Index" könnte man wohl eher die Pimax 5K+ betiteln. Diese ist in vielen Belangen der Index ähnlich, aber immer neutlich unterlegen! An der Reverb G2 scheint hingegen nicht billig und außer den Controllern auch nichts wirklich unterlegen zu sein. Das marginal größere FOV der Index macht für mich jedenfalls den Kohl nicht fett. Ich nutze die Odyssey+ heute kaum noch, obwohl sie ein vergleichbares FOV hat wie die Reverb G2. Stattdessen nutze ich die Rift S, die über ein DEUTLICH kleineres FOV verfügt.
        Man wirbt offensiv mit von der Index übernommener Technik und fordert den Vergleich damit förmlich heraus. Ohne unergonomische Schrott-Controller und schlechte Bildqualität, dafür aber mit gutem Sound und mutmaßlich deutlich erweitertem Tracking-Bereich sind in der Versenkung verschwundene WMR-Modelle jedenfalls kein naheliegender Vergleich. Die Plathirsche sind Quest und Index, an diesen muss sich ein Newcomer messen lassen. Und HP forciert den Vergleich mit der Index, was meiner Meinung nach die schlechtere Wahl ist.
      • Von Zubunapy Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von deady1000
        Eben.
        Man liest auch häufig über Quest und Link, dass damit hohe Latenz und Bildartefakte einhergehen.
        Was natürlich absoluter Blödsinn ist! (Keine Ironie)

        Zitat von deady1000
        Aber Link ist schon heute in der Beta so gut, dass ich davon überzeugt bin, dass diese Methode die Zukunftslösung darstellt.
        Japp, sehe ich sehr ähnlich. Link funktioniert wunderbar. Ich setze zwar deutlich lieber auf die Rift S, weil das Bild einfach deutlich schärfer, die Linsen deutlich besser und der Tragekomfort deutlich angenehmer ist. Aber wer eine Quest sein Eigen nennt, hat damit definitiv nichts verkehrt gemacht. Und eine neue Rift wird es sicherlich nicht mehr geben. Die Zukunft gehört der Quest.

        Zitat von deady1000
        Die Quest benötigt aktuell lediglich ein Modding, da sie fatalerweise unbequem ist und keine Kopfhörer hat.
        Mit dem Upgrade ist sie besser als die Rift S.
        Und deutlich teurer! Obwohl ich gestehen muss: Durch besseren Tragekomfort und besseren Sound wird die Quest nicht besser als die Rift S. Ich trage an der Rift gute Kopfhörer. Bumm, tolles Headset^^ Und die Kopfhörer habe ich so wie so zum Zocken parat.
        Wenn ich für 450€ ein Headset für den PC kaufe, dann ist die Rift S der Quest deutlich vorzuziehen! Habe ich jedoch keinen PC, der aktuelle Spiele in Full HD flüssig darstellen kann, dann empfehle ich doch lieber die Quest. Gleiches gilt für Leute, die viel unterwegs sind (Geschäftsreisen, Montage usw) und abends im Hotel oder wo auch immer gemütlich spielen wollen.
      • Von Zubunapy Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von deady1000
        Das Ding sieht aus wie die Kreuzung aus Rift CV1 (Kopfband), Index (Kopfhörer) und WMR (Kameras). Vielversprechend klingt erst mal das Display.
        Sowohl Soundlösung als auch Kopfhalterung kommen von Valve und entsprechen der Index. Sie wird also deutlich bequemer sein als die Rift! Die Kameras hingegen erinnern eher an die Rift S und sind höchst wahrscheinlich mit den WMR-Kameras nur bedingt zu vergleichen.

        Zitat von deady1000
        450€ wären ok, denn dann hätte die Rift S ein weiteres Problem.
        Ich hoffe, dir ist bewusst, dass Facebook die Rift S subventioniert? Die Rift S wird stark unter Wert verkauft. Würde man sie ohne Verlust verkaufen, wäre der Preis der Reverb angemessen. Aber die Rift S soll keinen Profit machen. Sie soll genutzt werden. Ähnlich wie die PS4
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