Oculus Quest 2: Facebook gibt die Hinweise selbst
Hinweise auf eine neue Oculus Quest verdichten sich. Es dürfte dann das erste neue Modell sein, bei dem das Facebook-Konto zur Pflicht wird.
Ein paar kryptische Hinweise auf eine neue VR-Brille von Oculus gab es schon vor ein paar Tagen, aber nun hat Facebook selbst eher ungewollt bestätigt, dass es eine Oculus Quest 2 geben wird. Das VR-Headset wird gerade entwickelt und soll auf der Basis der Plattform Qualcomm Snapdragon XR2 entstehen und 6 GiB Speicher haben. Zudem werden fast "2K pro Auge" versprochen. Über Preise und Verfügbarkeit wurde derweil noch nichts bekannt.
Vor rund zwei Monaten tauchte auf Twitter ein Renderbild auf, bei dem es sich um die Oculus Quest 2 handeln kann. Das gezeigte Modell kommt, wie zuvor berichtet, dabei optisch tatsächlich etwas kleiner daher und scheint das Kopfband der eingestellten Oculus Go geerbt zu haben. Des Weiteren sind 6DOF-Tracking-Kameras zu erkennen, während ein Regler für den Augenabstand an der Unterseite zu fehlen scheint. Zu den internen Werten, abseits des angeblich mit rund 450 Gramm gegenüber 571 Gramm geringeren Gewichts, soll das neue Standalone-Modell angeblich 90 Hz Bildwiederholfrequenz unterstützen, während die bisherige Quest mit 60 Hz bei Videos und 72 Hz bei Spielen arbeiten kann. Zudem stehen LCD statt OLED und ein anderer Prozessor im Raum.
Da es sich jedoch bisher nur um unbestätigte Informationen handelt, ist das Ganze noch mit Vorsicht zu genießen. Handfeste Informationen könnten im Rahmen von Oculus Hausmesse Connect 7 bekannt gegeben werden, die am 16. September 2020 digital stattfinden soll. Zuletzt machte Facebook auch damit auf sich aufmerksam, dass Oculus den Verkauf aller VR-Brillen, wie etwa der Oculus Rift und Oculus Quest, in Deutschland vorübergehend gestoppt hat. Hintergrund sind andauernder Gespräche mit deutschen Regulierungsbehörden. Dahinter könnte der jüngst eingeführte Kontenzwang für die VR-Brillen stehen.
Ab Oktober sollen die Brillen nur mit einem Facebook-Konto funktionieren, aber diese Maßnahme war insbesondere für Kunden von Oculus vor der Übernahme nicht absehbar und der Bundesgerichtshof hatte bereits entschieden, dass Facebook nicht einfach Whatsapp-Nutzer mit seinen Systemen zusammenführen kann.
Quelle: Facebook

Was soll das sein, Kapitalismuskritik?
Mist aber auch fragwürdig den Hersteller nicht unterstützen zu wollen, dann muss man wohl einfach komplett aufseine Produkte verzichten. Viel Konkurrenz ist aber nicht..
Versehentlich veröffentlichte Werbevideos für die Oculus Quest 2