Mixed Reality: Günstige Hololens-Alternativen können fast nur Virtual Reality

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Mixed Reality: Günstige Hololens-Alternativen können fast nur Virtual Reality
Quelle: blogs.windows.com

Die günstigen Mixed-Reality-Brillen unter anderem von Acer und HP sind hauptsächlich für Virtual Reality zu gebrauchen. Die Kameras für das sogenannte Inside-Out-Tracking sind günstiger als in der Hololens und können daher kein 3D-Modell von der echten Umgebung erstellen. Vorteile gibt es trotzdem gegenüber Oculus Rift, HTC Vive und Co.: Das Tracking-System ist räumlich nicht begrenzt.

Als Alternative zur 3.000 US-Dollar teuren Hololens, die als Vorzeigebrille für das Thema Augmented- beziehungsweise Mixed Reality gilt, bietet Microsoft künftig zusammen mit OEM-Partner günstigere Modelle an. Zu den initialen Anbietern einer Mixed-Reality-Brille für Endkunden gehören Acer (299 USD) und HP (329 USD), wobei es für zusätzliche 100 USD noch zwei Motion-Controller mit Tracking-Unterstützung geben wird. Die Kollegen von heise.de führen allerdings aus, dass Mixed Reality nicht gleich Mixed Reality ist.

Die Hololens zeichnet sich durch ihre 3D-Kameras aus, die dank TOF-Technik und Intel-Atom-SoC den umliegenden Raum als digitales 3D-Modell rekonstruieren können. Das bildet die Basis, um zum Beispiel ein dreidimensionales Minecraft auf dem Couch-Tisch spielen zu können. In den MR-Brillen der Partner steckt nur eine abgespeckte Version: Das Inside-Out-Tracking funktioniert hier ähnlich, indem LEDs Infrarotlicht ausstrahlen, deren Abpraller die 3D-Kameras aufnehmen. Der Prozessor kann anhand der Daten die Position im Raum berechnen - jedoch fehlen die Tiefeninformationen für eine 3D-Rekonstruktion.

Die Technik hat den Vorteil, dass keine externen Sensoren oder Kameras für das Tracking notwendig sind. Microsoft spricht daher von einem "World Scale Tracking". Ebenso spannend ist, dass die entwickelten Motion-Controller anhand eigener Infrarot-LEDs ebenfalls getrackt werden können. Dazu müssen sie wahrscheinlich jedoch im Sichtfeld der Kameras bleiben. Auf der anderen Seite sind die günstigen MR-Brillen deswegen hauptsächlich für Virtual-Reality-Inhalte zu gebrauchen - aber softwareseitig sind die MR-Brillen (aktuell) nicht mit Vive oder Rift kompatibel. Im vorliegenden Raum können maximal zweidimensionale Bildschirme eingeblendet werden - eine Manipulation ist schlichtweg nicht möglich. Microsoft nennt das Ganze trotzdem Mixed- und nicht etwa Augmented Reality, weil Studios die gleiche Mixed-Reality-Entwicklerplattform wie für die Hololens nutzen können, um die günstigen Ableger zu unterstützen.

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