Facebook-Pflicht bei Oculus VR-Headsets: Wegwerf-Accounts werden deaktiviert
Oculus VR-Headsets kommen künftig nicht mehr ohne Facebook aus, doch Wegwerf-Accounts eignen sich offenbar nur bedingt gegen den Zwang.
Im August hatte Oculus VR angekündigt, dass die hauseigenen VR-Headsets zukünftig nur noch in Verbindung mit einem Facebook-Account vollumfänglich funktionieren sollen, was zunächst nur für Neukunden ab Oktober gelten soll, aber bis spätestens 2023 auch für Bestandskunden. Begründet wurde dies mit einer besser vernetzten Erfahrung unter den Nutzern, aber natürlich auch mit personalisierter Werbung.
Angesichts dessen liegt es für viele Nutzer nahe, sich einfach einen Fake- beziehungsweise Wegwerf-Account beim sozialen Netzwerk anzulegen, um den Zwang beziehungsweise die Datensammelei von Facebook zu umgehen und das VR-Headset dennoch vernünftig nutzen zu können.
Der YouTuber "Critical Nobody" hat dies kürzlich zur Verknüpfung mit seinem Oculus-Account ausprobiert und ein neues Facebook-Konto ohne Eingabe jedweder Profildaten oder Aktivitäten angelegt, das dann aber nach kurzer Zeit deaktiviert wurde, da "das Profil oder die Aktivität darauf" nicht den Community-Standards entspreche.
Gleichwohl gibt Facebook die Möglichkeit ,die Deaktivierung per erneuter Prüfung des Kontos aufzuheben, was "Critical Nobody" dann auch in Anspruch nahm. Eine tatsächliche Prüfung des Sachverhalts erfolgte aber demnach offenbar nicht, sondern es gab lediglich einen Code aufs Handy geschickt und das Profil war innerhalb einer Stunde wieder aktiv, wie er auf Twitter berichtet:
Account-Deaktivierung keine Seltenheit
Auf Twitter berichten in dem Zusammenhang derweil auch weitere Nutzer, dass neue Benutzerkonten ohne Aktivität beziehungsweise Nutzerdaten nach recht kurzer Zeit deaktiviert werden. Offenbar handelt es sich dabei teils auch um eine Vorgehensweise gegen Karteileichen.
In einem Forenbeitrag auf Reddit.com merkt allerdings ein Nutzer zu dem Thema an, dass für die Reaktivierung die Angabe einer Telefonnumer verlangt wird, was somit lediglich ein reiner Versuch sei, auf diese Weise an die Telefonnumer des Kontoinhabers zu gelangen. Demnach eignen sich Wegwerf-Accounts zur Umgehung der Facebook-Pflicht bei Oculus VR-Headsets offenkundig nur bedingt, wenn man gar keine Daten angeben will.

Was hat VR mit Facebook zu tun?!?
Oculus ist lange nicht mehr eigenständig.
Was hat VR mit Facebook zu tun?!?
Irgendwie wird das mit den ganzen Accounts immer nur noch döööfer.
Kurz gesagt, so was geht gar nicht.
Überhaupt ein Account zu verlangen ist übertrieben, aber Facebook & co gehen gar nicht
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Auch ganz nett:
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So bleibt auch alles mögliche an Smartphones und co still.
Allerdings sollte man sowieso, wenn man nicht eh ein Android One Gerät nutzt, alles an Facebook Gerödel vom Smartphone hauen.
Ich glaube die wenigsten wissen, wie ihr Smartphone abfunkt, auch ohne dass man die App benutzt.
Allein schon die Facebook dienste, die auf allen möglichen Geräten unbemerkt im Hintergrund rödeln.
Da muss man meistens schon mit ADB ran.