AMD über Virtual Reality: "Playstation VR ist eine Gelegenheit"

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AMD über Virtual Reality: "Playstation VR ist eine Gelegenheit"
Quelle: Sony

Daryl Sartain, Director of Virtual Reality bei AMD, hat ein Interview mit tomshardware.com über das Thema VR geführt. Unter anderem ging es um "Konsolen-VR", also Sonys Playstation VR. Das sehe man nicht als Konkurrenz für den PC, sondern als Möglichkeit, den eigenen Absatz zu erhöhen. Außerdem sei es ein guter Einstieg für die Nutzer.

2016 soll das erste große Jahr für Virtual Reality werden. Aktuell gibt es lediglich Mobile-Angebote, die Smartphones als Display und zur Berechnung der Inhalte nutzen, darunter Samsungs Gear VR. Mit der Oculus Rift und HTC Vive erscheinen hingegen die ersten VR-Brillen, die von PC-Hardware Gebrauch machen, die Playstation VR von der PS4. AMD und Nvidia wollen beide die Gelegenheit nutzen, um ihre Ökosysteme auszuweiten - Stichwort Liquid VR und Gameworks VR.

Sowohl die Playstation VR als auch die Oculus Rift und HTC Vive sieht AMD als gute Gelegenheiten, um den Markt voranzutreiben. Kauft man sich eine PS4 und dazu Sonys Brille sei das für AMD gut, denn so werden mehr APUs abgesetzt. Kauft man sich eine Rift oder Vive, sei das ebenfalls gut, denn dann hat man die Chance, High-End-Grafikkarten zu verkaufen. Zudem bilde Sonys Ökosystem einen guten Einstieg in die virtuelle Welt: Spätestens wenn man schon eine PS4 besitzt, sei die Hemmschwelle, die Playstation VR zu kaufen, vergleichsweise gering, da man keine zusätzlichen Kosten mehr hat. Nutzt man erst einmal die PS VR, kann Lust auf mehr entstehen - und man wechselt zu den "großen" Systemen inklusive neuer PC-Hardware.

Zum Thema "VR ready"-Zertifikat heißt es, dass es auch entsprechende Systeme mit Radeon-Grafikkarten gibt, so beispielsweise von HP. Man wolle die OEMs dazu bewegen, die Kommunikation zu verbessern. Bei unterstützenden Notebooks zeigte sich Sartain ziemlich verhalten. Entsprechende Geräte werden eine Seltenheit bleiben, Möglichkeiten gebe es aber per Software (Render-Features), die Anforderungen herunterzuschrauben und so mehr Spiele auf Notebooks zu ermöglichen. Eine High-End-GPU für den Mobile-Einsatz wird es damit wohl nicht mehr dieses Jahr geben.

Quelle: tomshardware.com

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