Vindictus: Hands-on des Action-RPGs mit Source-Engine
Im Oktober startet das auf Valves Source-Engine basierende Vindictus endlich auch in Europa. Entwickler Nexon veröffentlicht hierzulande eine lokalisierte Version in Form der Extreme Edition.
Vinductus ist seit einigen Monaten bereits in Korea und den USA erhältlich, im Herbst startet nach einer Beta-Phase die eingedeutsche Extrem Edition. Diese bietet ein generell schnelleres Gamesplay, die Spielfigur kann springen und Combos ausführen - kurz, Vinductus wird actionreicher. Und kostenlos (free 2 play) ist es übrigens auch.
Als technische Basis dient die Source-Engine von Valve, welche von Devcat (ein Studio von Nexon) modifiziert wurde. Die Einstellungen konnten wir nicht einsehen, gehen aber von 1.920 x 1.080 Pixeln ohne Kantenglättung aus. Der Detailgrad ist einem MMORPG angemessen und besticht vor allem durch den Einsatz von Specular Maps und leichter Bewegungsunschärfe. Alle Gegner sowie unsere aus der Schulterperspektive gespielte Figur werfen dynamisch einen Schatten (Shadow Map) und verfügen über gelungene Animationen. Vor allem die verbesserte Havok-Physik in Kombination mit den Combos und der zerstörbaren Umgebung macht das Spiel sehenswert, die Steuerung flüssig von der Hand.
Nexon zeigte einen speziell designten Abschnitt mit zwei Level-61-Charakteren (Lann und Fiona), die entsprechend aufräumen. Trotz der teils starken Gewaltdarstellung samt Finish-Moves wird Vindictus ab 12 Jahren in Deutschland freigegeben sein. Als Lynn schwingen wir zwei Klingen und sind rasant unterwegs, als Zweitwaffe sorgt ein geworfener Speer für Ruhe in den gegnerischen Reihen.

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MfG