PS6 und neue Xbox später? Dawnwalker-Director sieht Vorteile für Entwickler
Die Speicherkrise könnte sich auf den Release der neuen Konsolen-Generation auswirken. Dies habe jedoch nicht nur Nachteile, meint Konrad Tomaszkiewicz.
Kunden und Hersteller gleichermaßen ringen derzeit mit der Speicherkrise. Der Umstand könnte auch Auswirkungen auf die nächste Konsole von Microsoft sowie die PS6 haben. Xbox-CEO Asha Sharma hat die Spieler bereits beruhigt, dass Konsolen für Tausende Dollar "schwer vorstellbar" seien. Währenddessen berichten Quellen auch bei der Playstation 6 von möglichen Herstellungskosten im vierstelligen Bereich. Die Folgen daraus seien jedoch nicht nur negativ, meint der Director des kommenden The Blood of Dawnwalker.
Eine neue Plattform ist immer eine Herausforderung
Eine mögliche Folge der Komponentenkrise könnte eine verlängerte Konsolen-Generation sein, während die Hersteller darauf warten, dass sich die Preise wieder stabilisieren. Das sei nichts Schlechtes, meinte jetzt Konrad Tomaszkiewicz von Rebel Wolves. Für sein Studio sei es sogar besser.
"Denn wenn man das Spiel hat und die Systeme sowie die Funktionen kennt, die an diese speziellen Konsolen angepasst sind, weiß man, was zu tun ist", so der Director von The Blood of Dawnwalker. "Eine neue Plattform ist immer eine neue Herausforderung: Man muss sich damit vertraut machen, man muss wissen, wo die Grenzen liegen, was man tun kann und was nicht. Außerdem ist es eine zusätzliche Version, die man erstellen und um die man sich später kümmern muss."
The Blood of Dawnwalker erscheint am 3. September. Das Team arbeitete an vier Builds - an einem für die Xbox Series X|S, einem für die Playstation 5 und zwei für den PC, für verschiedene Altersfreigaben. Bei einer neuen Konsolen-Generation würden noch einmal zwei Builds hinzukommen. "Das ist, ehrlich gesagt, ein riesiger Aufwand", erklärte der Entwickler. "Wenn wir an den Konsolen arbeiten, die wir derzeit haben, ist es einfacher, weil wir wissen, wie viele Builds wir haben, und es einfacher zu handhaben ist."
Quelle: Eurogamer
