Ryzen 5000: Erste Benchmarks geistern durch das Internet
Kurz vor dem Start der Benchmarks zu Ryzen 5000 sickerten dann doch einige Vermeer-Messwerte vorab durch. Sie geben einen ersten Vorgeschmack auf das, was da kommt.
Kurz vor dem Ryzen-Launch geistern die ersten Ergebnisse durch das Internet, die mindestens als Vorgeschmack auf das zu werten sind, was da im Laufe des Tages geboten wird. Basis sind gleich zwei Angebote, die verfrüht ihre Daten bereitstellen - vielleicht, weil sie keinem Embargo unterliegen. Unterm Strich spielt das auch keine Rolle, denn was im Internet ist, bleibt im Internet.
Aus Polen kommt so ein recht umfangreiches Set an Tests zum Ryzen 5 5600X. Der Sechskerner dürfte für die meisten Spieler die bevorzugte Budget-Option sein. Engagierte und Enthusiasten greifen wohl eher zum einem 8-Kerner oder mehr, aber die kosten dann auch wieder mehr Geld. Aus den vorgelegten Werten kann man unter anderem erkennen, dass der Sechskerner im Cinebench R20 17 bzw. 21 Prozent besser ist als der direkte Vorgänger. Auch Intel hat man weitestgehend im Griff - in manchen Praxis-Szenarios kann der kleine Sechskerner sogar den ebenfalls getesteten Core i9-10850K schlagen. In Spielen derweil behauptet sich der Ryzen 5 5600X in den polnischen Benchmarks ordentlich, lässt den eigenen Vorgänger stets auf guter Distanz und muss sich nur dem unfairen vergleich mit den Core i98-10850K geschlagen geben. Der Abstand auf ihn entspricht aber kaum dem Preisunterschied. Alle Daten gibt es hier. Der Ryzen 5 5600X ist laut Reviewer je nach Szenario zwischen 8 und 26 Prozent schneller als der 3600X. und bleibt (ohne OC) dabei sparsamer und kühler.
Aus einem Youtube stammen zudem eine ganze Batterie an Benchmarks zum Vermeer-Portfolio, das auch OC auf dem Ryzen 9 5950X zeigt, für das Spitzenmodell aber keine Spielebenchmarks liefert. Der Fokus liegt auf den Modellen Ryzen 5 5600X, Ryzen 7 3800X und Ryzen 9 5900X. Getestet wurden 15 Spiele quer durch die Bank und als Vergleich gibt es aus dem Intel-Lager nur den Core i9-10900K. Das ist gut für Tester, die ein umfangreicheres Portfolio benchen können und erst zum Embargo an den Start gehen. Auch hier gibt's bei den vorgestellten Tests insofern keine Überraschungen, als das man bereits im Vorfeld eine grobe Ahnung davon hatte, wo Vermeer rauskommt. Alle Daten gibt es hier.
Was dann heute im laufe des Tages auf jeden Fall spannend wird, sind Detailblicke und Vergleiche zu mehr Prozessoren so wie die Einordnung in einen genormten Index. Gerade beim Vermeer-Sechskerner stellt sich durchaus noch dringlicher die Frage, wie zukunftssicher der ist und ob es sich da lohnt, die Investition in zwei Kerne mehr zu tätigen.

Danke für deinen Kommentar!
Was man AMD aber definitiv zugutehalten muss:
Ohne Ryzen wären wir immer noch bei vier Kernen auf dem Consumer-Sockel. Ich weiß nicht wie´s bei dir aussieht, aber ein i7-7700K für 350 - 400€ konnte für mich auf Dauer nicht die Lösung sein. Erst als AMD mit der ersten Ryzen-Generation um´s Eck kam, ist auch Intel auf den Zug aufgesprungen. Und das ist wirklich sehr schade. Wenn man über Jahre hinweg mit Absicht hinter seinen technologischen Möglichkeiten zurück bleibt, dann ist das wirklich traurig. Dadurch das AMD sich auch mit Octa-Cores und RDNA2 in den Konsolen verankert hat, habe ich nun ganz vorsichtig die Hoffnung das die Entwickler und OS-Hersteller langsam anfangen Multithreading besser zu berücksichtigen. In meinen Augen ist das die größte Baustelle.
Was aber jedem zudem klar sein sollte, unabhängig ob AMD oder Intel-User: Auch AMD sind keine Samariter. Sie wollen und müssen Geld verdienen. Zum einen für das Wachstum und zum anderen für die Forschung. Vergleich doch nur mal die Gewinne beider Unternehmen in den ersten sechs Monaten: AMD - 319 Mio. Dollar; Intel - 10,8 Mrd. Dollar (Quelle)
Ich bin auch mega gespannt was wir in Zukunft von Intel zu sehen bekommen. Jeder der denkt, das der Chip-Riese sich so einfach geschlagen gibt, der wohnt in einer Filterblase. Zusammengefasst: Es ist schön das wieder Bewegung im CPU-Markt ist. Davon kann der Kunde nur profitieren. Und für beide Fan-Lager gibt es genug CPUs zum basteln.
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Was man AMD aber definitiv zugutehalten muss:
Ohne Ryzen wären wir immer noch bei vier Kernen auf dem Consumer-Sockel. Ich weiß nicht wie´s bei dir aussieht, aber ein i7-7700K für 350 - 400€ konnte für mich auf Dauer nicht die Lösung sein. Erst als AMD mit der ersten Ryzen-Generation um´s Eck kam, ist auch Intel auf den Zug aufgesprungen. Und das ist wirklich sehr schade. Wenn man über Jahre hinweg mit Absicht hinter seinen technologischen Möglichkeiten zurück bleibt, dann ist das wirklich traurig. Dadurch das AMD sich auch mit Octa-Cores und RDNA2 in den Konsolen verankert hat, habe ich nun ganz vorsichtig die Hoffnung das die Entwickler und OS-Hersteller langsam anfangen Multithreading besser zu berücksichtigen. In meinen Augen ist das die größte Baustelle.
Was aber jedem zudem klar sein sollte, unabhängig ob AMD oder Intel-User: Auch AMD sind keine Samariter. Sie wollen und müssen Geld verdienen. Zum einen für das Wachstum und zum anderen für die Forschung. Vergleich doch nur mal die Gewinne beider Unternehmen in den ersten sechs Monaten: AMD - 319 Mio. Dollar; Intel - 10,8 Mrd. Dollar (Quelle)
Ich bin auch mega gespannt was wir in Zukunft von Intel zu sehen bekommen. Jeder der denkt, das der Chip-Riese sich so einfach geschlagen gibt, der wohnt in einer Filterblase. Zusammengefasst: Es ist schön das wieder Bewegung im CPU-Markt ist. Davon kann der Kunde nur profitieren. Und für beide Fan-Lager gibt es genug CPUs zum basteln.
Wie schnell habt ihr die 5900X weggeschnappt Mensch?
PS: Mensch ist AMD etwa genauso "schlecht" (es ist keiner schlecht) wie Nvidia oder warum ist alles in 3 Sekunden ausverkauft gewesen...hhhhmmm mal sehen ob die selben Leute die Nvidia derart gehatet haben das nun wieder tun