AMD Ryzen 5000 alias Zen 3 ... - Das sagen die PCGH-Redakteure dazu

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AMD Ryzen 5000 alias Zen 3 ... - Das sagen die PCGH-Redakteure dazu
Quelle: PC Games Hardware

Die Redakteure der PC Games Hardware kommentieren aktuelle Ereignisse oder Entwicklungen aus der Welt der PC-Hardware, IT-Branche, Spiele, Technik oder Unterhaltung. Lesen Sie die wirklich persönlichen Meinungen der PCGH-Redakteure, heute zum Thema "AMD Ryzen 5000 alias Zen 3..."

Das Format "Redaktion intern" gibt Ihnen Einblicke in die Redaktion fernab einer Webcam oder einer Heft-Kolumne. Jeder PCGH -Redakteur gibt hier seinen persönlichen Kommentar zu einem aktuellen Thema ab. Dabei behandeln wir nicht nur die ganze Welt der PC-Hardware, sondern auch Spiele inklusive aktueller Konsolentitel, Filme und ganz allgemein der Technik - welche in mannigfaltiger Art und Weise unser tägliches Leben beeinflusst. Redaktion Intern erscheint regelmäßig am Wochenende.

AMD Ryzen 5000 alias Zen 3 ...

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Hintergrund zu Ryzen 5000

Die neuen Zen-3-Prozessoren tragen den Codenamen Vermeer und sind der Nachfolger der beliebten Matisse-CPUs, auch bekannt unter dem Namen Ryzen 3000 oder Zen 2. Zum Start gibt es vier Ryzen-5000-Modelle. Wir sind fest davon überzeugt, dass bald weitere Modelle folgen werden, da zwischen Ryzen 5 5600X und Ryzen 7 5800X eine große preisliche Lücke klafft und unterhalb des neuen Hexacore auch noch sehr viel Platz ist. Mit rund 300 Euro ist der neue Sechskerner nämlich noch keine Ablöse für die beliebteste Zen-2-CPU, Ryzen 5 3600. AMD positioniert sich in der ersten Linie gegen Intels aktuelle Riege, beschreibt den Ryzen 9 5950X jedoch als konkurrenzlos. Das Pendant zum Intel Core i9-10900K ist dementsprechend Ryzen 9 5900X, zum Core i7-10700K Ryzen 7 5800X und zum Core i5-10600K Ryzen 5 5600X.

PCGH-Fazit zu Zen 3: AMD hat sich im Vorfeld sehr selbstbewusst gezeigt und nichts weniger als die beste Architektur zum Spielen und Arbeiten versprochen. Nach Sichtung der Ergebnisse können wir das zweifelsfrei bestätigen. Speziell in Spielen ist die Performance des Ryzen 9 5950X und Ryzen 9 5900X absolut überzeugend und legt die Messlatte weiter nach oben. Nimmt man die moderne AM4-Plattform hinzu, welche bereits seit Sommer 2019 die Unterstützung für PCI-Express 4.0 durch den X570-I/O-Hub bietet, dürfte AMD ein frohes Weihnachtsfest bevorstehen.

Mehr lesen Sie in unserem Test der Zen-3-CPUs: AMD Ryzen 9 5950X und Ryzen 9 5900X im Test: Wie ein Phönix aus der Asche

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    • Kommentare (20)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Chicien
        Also ich bin auch beeindruckt von Ryzen 5000 und der Arbeit die AMD seit ZEN leistet. Sie schlagen mittlerweile Intel auch im Gaming-Bereich was sehr lange Zeit eine Intel-Domäne war aber wohl Intel wieder mit RocketLake zurück holen wird.

        Die traurige Geschichte bei der ganzen guten Arbeit die AMD zwar leistet ist der Preis für die Ryzen 5000 wo man für einen Sechskerner über 300€ derzeit hinblättert wo man vorher einen Achtkerner von AMD bekam.

        Intel dagegen reagiert fast garnicht mit ihren Preisen und verlangen soviel Geld wie vorher auch und deswegen bekommt AMD auch großes Lob und Anerkennung da die 3000er Ryzen ja nicht EOL sind sondern weiterhin verkauft werden.

        Mich als alter Intel-CPU-Sympathisant hat AMD auch überzeugt besonders mit Ryzen 3000. Die Ryzen 5000 sind wirklich teuer aber AMD lässt einem die Wahl auch zur älteren GEN zu greifen und das für einen günstigen Preis während man bei Intel immer den Intelzuschlag bezahlt und derzeit wie bei Nvidia den Lieferschwierigkeiten-Zuschlag.
        Einfach derzeit zum Zuschlagen bei Intel und Nvidia
        In den Einsteiger- und Mittelklasse hat Intel mittlerweile auf die letzte Generation reagiert. Nicht so, dass sie das bessere P/L-Verhältnis bieten, das haben sie noch nie gemacht, aber es ist nicht deutlich schlechter und bei passenden Anforderungen reicht es für einen kleinen Vorteil. Da Renoir ewig nicht verfügbar war (und bis heute kein Endkundenprodukt ist), habe ich dieses Jahr z.B. einen 10600 als gleichrangig neben einem Ryzen 3000 empfohlen, weil der Fragende zu letzterem eine extra GPU kaufen musste, die er eigentlich nicht brauchte. Das hätte noch 1-2 weitere potenzielle Vorteile gehabt, hat aber den Preisvorteil der CPU mehr als zu nicht gemacht. Ähnliches galt, vor Erscheinen des 3300er, aber auch in Gegenrichtung: Wenn man die Anwendungsleistung ignoriert hat, waren die kleinen Intels ob der guten Spiele-Performance manchmal die günstigeren Angebote für nicht-Übertakter. Einigermaßen harter Preiskampf also in dem Segment, gnadenlos überteuert ist Intel weiterhin nur am oberen Ende des Portfolios. Also da, wo man als Gamer am ehesten hinguckt, weil AMD diese Spiele-Leistung bis vor kurzem halt gar nicht liefern konnte (aktuell können sie es weiterhin nicht.^^) Aber: Genau da hatte auch Intel trotz der hohen Preise Probleme, die Nachfrage zu decken. Warum sollte man einen 10900K preisgünstig anbieten, wenn er einem schon zu Mondpreisen aus den Händen gerissen wird? Da verstehe ich das Verhalten von Intel ehrlich gesagt besser, als dass der Intel-Käufer.

        Zitat von efes
        sehr schade Torsten seine Meinung hätte mich auch sehr interessiert.
        Die Kurzfassung lautet sinngemäß "Ryzen 5000 ist geil, aber Urlaub ist geiler".
        Etwas länger wäre es gewesen "In Spielen rund 5-10% mehr Leistung als ich erwartet hätte. Wow. Aber den bisherigen Ergebnissen nach da auch 30-40% mehr Leistungsaufnahme. Wow. Finales Urteil wartet, bis das geklärt ist. Und zu den Preisen kann man mangels Verfügbarkeit auch erstmal nur sagen: Wow."
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Chicien
        Also ich bin auch beeindruckt von Ryzen 5000 und der Arbeit die AMD seit ZEN leistet. Sie schlagen mittlerweile Intel auch im Gaming-Bereich was sehr lange Zeit eine Intel-Domäne war aber wohl Intel wieder mit RocketLake zurück holen wird.

        Die traurige Geschichte bei der ganzen guten Arbeit die AMD zwar leistet ist der Preis für die Ryzen 5000 wo man für einen Sechskerner über 300€ derzeit hinblättert wo man vorher einen Achtkerner von AMD bekam.

        Intel dagegen reagiert fast garnicht mit ihren Preisen und verlangen soviel Geld wie vorher auch und deswegen bekommt AMD auch großes Lob und Anerkennung da die 3000er Ryzen ja nicht EOL sind sondern weiterhin verkauft werden.

        Mich als alter Intel-CPU-Sympathisant hat AMD auch überzeugt besonders mit Ryzen 3000. Die Ryzen 5000 sind wirklich teuer aber AMD lässt einem die Wahl auch zur älteren GEN zu greifen und das für einen günstigen Preis während man bei Intel immer den Intelzuschlag bezahlt und derzeit wie bei Nvidia den Lieferschwierigkeiten-Zuschlag.
        Einfach derzeit zum Zuschlagen bei Intel und Nvidia
        In den Einsteiger- und Mittelklasse hat Intel mittlerweile auf die letzte Generation reagiert. Nicht so, dass sie das bessere P/L-Verhältnis bieten, das haben sie noch nie gemacht, aber es ist nicht deutlich schlechter und bei passenden Anforderungen reicht es für einen kleinen Vorteil. Da Renoir ewig nicht verfügbar war (und bis heute kein Endkundenprodukt ist), habe ich dieses Jahr z.B. einen 10600 als gleichrangig neben einem Ryzen 3000 empfohlen, weil der Fragende zu letzterem eine extra GPU kaufen musste, die er eigentlich nicht brauchte. Das hätte noch 1-2 weitere potenzielle Vorteile gehabt, hat aber den Preisvorteil der CPU mehr als zu nicht gemacht. Ähnliches galt, vor Erscheinen des 3300er, aber auch in Gegenrichtung: Wenn man die Anwendungsleistung ignoriert hat, waren die kleinen Intels ob der guten Spiele-Performance manchmal die günstigeren Angebote für nicht-Übertakter. Einigermaßen harter Preiskampf also in dem Segment, gnadenlos überteuert ist Intel weiterhin nur am oberen Ende des Portfolios. Also da, wo man als Gamer am ehesten hinguckt, weil AMD diese Spiele-Leistung bis vor kurzem halt gar nicht liefern konnte (aktuell können sie es weiterhin nicht.^^) Aber: Genau da hatte auch Intel trotz der hohen Preise Probleme, die Nachfrage zu decken. Warum sollte man einen 10900K preisgünstig anbieten, wenn er einem schon zu Mondpreisen aus den Händen gerissen wird? Da verstehe ich das Verhalten von Intel ehrlich gesagt besser, als dass der Intel-Käufer.

        Zitat von efes
        sehr schade Torsten seine Meinung hätte mich auch sehr interessiert.
        Die Kurzfassung lautet sinngemäß "Ryzen 5000 ist geil, aber Urlaub ist geiler".
        Etwas länger wäre es gewesen "In Spielen rund 5-10% mehr Leistung als ich erwartet hätte. Wow. Aber den bisherigen Ergebnissen nach da auch 30-40% mehr Leistungsaufnahme. Wow. Finales Urteil wartet, bis das geklärt ist. Und zu den Preisen kann man mangels Verfügbarkeit auch erstmal nur sagen: Wow."
      • Von Averey PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von XXTREME
        Ganz ehrlich ich freu mich ja für AMD....ein Aufrüsten aber lohnt doch wirklich nur vom Ryzen 1000/2000 und vom Intel 8000/9000. Alles andere wäre Geldverbrennung. Das ist zumindest meine Meinung.
        Ich freue mich persönlich viel mehr auf den Nachfolger (inkl. PCI/e 5 und DDR 5 und hoffe das AMD da CPU seitig nochmals ~15% IPC draufpacken kann damit sich ein Aufrüsten für mich auch wirklich lohnt.
        Meiner Meinung nach wäre ein Aufrüsten von einem 8000 oder gerade 9000-er Intel Reihe auch Geldverbrennung. Von einem Ryzen 1000/2000 wäre es wohl eher vertretbar, wobei selbst ein R5 2600 ja noch ausreicht, zwar nicht für die beste Qualität, aber immerhin.

        Wenn man allerdings bedenkt dass ein i7 8700k noch super average und minimal FPS leistet und die 9000-er Intel Reihe schneller in Spielen ist als die 3000-er Ryzen (was zahlreiche Benchmarks belegen, so wie jetzt 5000-er im allgemeinen schneller als Intel sind), kann man die noch lange getrost nutzen. In manchen Spielen bewegt sich der Unterschied zwischen einem R5 5600 und einem 9700k/10600k in 1080p z.B. in einem Bereich von gerade mal 1-2 fps, wie in AC:Origins, in anderen Spielen die HT/SMT besser ausnutzen wiederum etwas mehr, 10-12 usw low fps wie in SoTR laut GamersNexus (kann man auch bei deren Benchmarks bei dem Review von 5600 sehen).

        Ich weiss nicht, ob sich für ein Wechsel von mit als Beispiel SoTR 116.5 low 1% fps bei einem Intel i7 der 9en Gen auf 126.7 low 1% fps bei R5 5600 Kosten von 450-500 Euro rentieren, wenn man die CPU mitsamt Unterbau holt, je nach Angebot. Den Hype mal ausgelassen, glaube ich eher nicht, es sei denn, man möchte Geld verbrennen.
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Also ein 5800X ist derzeit wirklich äußerst unattraktiv geworden, auch wenn die reine Leistung sicherlich für Spiele bombastisch ist.
        Mein 3700X hat jedenfalsl nur rund 300 Euronen gekostet, das war eher eine von AMD gewöhnte PL-Bombe.
        Ich werde jedenfalls irgendwann einmal gebraucht einen 5900X nachschießen, wegen den 25% Mehrleistung udn dann noch die zusätzlichen 4 Kerne. Da lohtn sich das dann auch schon wieder.
        Zitat von XXTREME
        Ganz ehrlich ich freu mich ja für AMD....ein Aufrüsten aber lohnt doch wirklich nur vom Ryzen 1000/2000 und vom Intel 8000/9000. Alles andere wäre Geldverbrennung. Das ist zumindest meine Meinung.
        Ich freue mich persönlich viel mehr auf den Nachfolger (inkl. PCI/e 5 und DDR 5 und hoffe das AMD da CPU seitig nochmals ~15% IPC draufpacken kann damit sich ein Aufrüsten für mich auch wirklich lohnt.
        Stimtm so schon.
        Allerdings dürfte es auch ein paar Leute geben, denen es wegen dem doch recht preisgünstigen 12 Kerners in den Fingern juckt.
        Ich werde aber auch nur gebraucht vom 3700X auf den 5900X (oder gar den 16 Kerner?) aufrüsten, um dann das gekaufte Board mit Kühler udn Speicher als Gesamtwertanlage möglichst lange über die Zeit zu retten, ehe dann wieder extrem viel Geld fließen muss.
      • Von PCGH_Raff Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von efes
        sehr schade Torsten seine Meinung hätte mich auch sehr interessiert.
        Nächstes Mal, sogar PCGH-Redakteure sind (selten) mal offline.

        Zitat von GC-FILTER
        Schön mal ein paar objektive und gelassene Meinungen zu dem Thema lesen zu können als diese ganzen hibbeligen und nervösen Kommentare nur weil AMD endlich das macht, was sie schon sehr viel länger hätten machen sollen. Ich bin auf Intels Antwort gespannt und freue mich persönlich, dass die neuen CPUs auch für den 1200 rauskommen und zudem PCIe 4 mitbringen. Da kann man dann bei Interesse noch die 11er mitnehmen oder mit dem vorhandenen 10er das gröbere DDR5 Upgrade anpeilen.

        Ich hoffe das AMD am Ball bleibt und sich beide schön gegenseitig Dampf machen. Da können wir, was Preise und Leistung angeht, nur profitieren. Sehr gut!
        Unter uns: PCGH-Redakteure sind zwar darauf getrimmt, objektiv zu sein ... aber wenn du sie nach ihrer Meinung fragst, ist das ganz gewiss auch subjektiv. Wie jede Meinung. Was du hingegen erwarten kannst, ist, dass es sachlich bleibt.

        MfG
        Raff
      • Von Lios Nudin BIOS-Overclocker(in)
        Zitat

        ... Ein Prozessor-Upgrade hat noch ein oder zwei Generationen Zeit. Ein Upgrade steht auch eher bei meiner Grafikkarte an, die GTX 1080 Ti wirkt in einigen, insbesondere neueren und auch auf den Next-Gen-Konsolen erscheinenden Titeln nicht mehr wirklich taufrisch. ...
        Mein 7820X darf nach dreieinhalb Jahren auch gerne nochmal drei Jahre weiter rödeln. Für die 60Fps reicht's. Die 1080Ti hat er überlebt und darf jetzt auch noch mit der 6800 (XT) zusammenarbeiten.
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