Auch dank Ryzen 5000: AMD kann auch auf Steam seinen Marktanteil steigern

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Auch dank Ryzen 5000: AMD kann auch auf Steam seinen Marktanteil steigern (1)
Quelle: AMD

War Intel lange Zeit der absolute Platzhirsch bei den CPUs der Gamer, scheint sich AMD langsam aber sicher einen immer höheren Anteil abzugraben. Dies geht aus der letzten Hardware-Umfrage von Steam hervor. Lag Intel im Dezember bei den Prozessoren noch bei satten 75 Prozent, konnte sich AMD seitdem um ganze fünf Prozent steigern und war im April bereits bei knapp 30 Prozent der Steam-Nutzer verbaut.

Die Hardware-Umfrage von Steam bringt jeden Monat spannende Details über ihre Nutzerschaft zutage. So ließ sich im April erstmals die Nvidia Geforce RTX 3060 in der Grafikkarten-Umfrage blicken. Dafür fehlt nach einem halben Jahr auf dem Markt noch immer jede Spur von AMDs Radeon-RX-6000-Serie. Dagegen läuft es für das Unternehmen im CPU-Segment von Monat zu Monat besser. AMD konnte sich im April bei den Prozessoren bereits der magischen 30-Prozent-Marke nähern.

AMD: CPU-Anteil auf Steam bei 29,54 Prozent

Dabei bleibt Intel nach wie vor der Platzhirsch bei den Prozessoren auf Steam, verliert jedoch von Monat zu Monat stetig Nutzer. Seit 2019 erfreut sich AMDs Ryzen-Serie immer größerer Beliebtheit. Noch im Dezember 2020 hatte Intel einen Nutzer-Anteil bei den Prozessoren auf Steam von satten 75 Prozent. Im Januar waren es dann schon nur noch 72 Prozent. Im April nun ist der Anteil von Intel auf 70,51 Prozent gesunken.

Für AMD heißt das, dass nicht nur Einstiegsmodelle ihrer Chips immer beliebter werden, sondern auch Prozessoren mit acht oder sechs Kernen. Der Anteil von 8 Kern-CPUs von AMD ist mittlerweile laut der Steam-Umfrage auf 12,77 Prozent gestiegen, während der Anteil von 6 Kern-CPUs auf 30,50 Prozent klettern konnte. Chips mit vier Kernen haben mit 40,98 Prozent noch immer die Nase vorn, doch die Zahlen sind bereits seit einiger Zeit rückläufig.

Darüber hinaus ist der Anteil der 12-Kern-CPUs auf Steam höher als der von 10-Kern-CPUs. Intel ist der einzige Chiphersteller, der Prozessoren mit zehn Kernen führt. AMD bietet seine AMD-Ryzen-Desktop-CPUs mit zwölf Kernen sowohl in seiner Ryzen-3000- als auch in der Ryzen 5000-Familie an. Mit 0,61 Prozent bei den 10-Core- und 0,96 Prozent bei den 12-Kern-Modellen ist der Anteil noch recht klein, zeigt jedoch, dass sich auch Komponenten jenseits der 500 US-Dollar im Gaming-Bereich gut verkaufen.

Quelle: WCCFTech, Steam

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    • Kommentare (15)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von gerX7a BIOS-Overclocker(in)
        "Meiner Erfahrung ist ..." genau das sagte ich ja, der Weg zu einem besser Informierten ist da oftmals nicht weit, d. h. da sind also zumindest indirekt nicht nur dumme Lämmer unterwegs und der Preis ist dort sicherlich immer ein Kriterium.
        Darüber hinaus muss man aber auch sagen, dass "so informiert wie hier" auch nur die Spitze des Eisberges darstellen. Bei vielen anderen muss das Dingen einfach funktionieren und es reicht den Einschalter und die linke Maustaste zu kennen und man erkennt noch die Verknüpfung auf dem Desktop für die Lieblingsapplikation wieder. Das ist aber ebenso wie beim Auto. Die wenigsten haben was mit Mechanik oder Verbrennungsmotoren am Hut und nicht selten können die nicht einmal eine Glühbirne dort tauschen (heute bei so manchen Modellen aber auch nicht verwunderlich) ... Autos haben und fahren aberr dennoch alle. Tendenziell wandert hier dennoch mehr Gehirnschmalz in eine Anschaffung rein, weil die Investition größer ist, aber dennoch kaufen viele auch hier bei "mehr Aldi-ähnlichen" Angeboten.

        Ja, das ist schon eine deutlich andere Dimensionen bei denen. Dell alleine hat schon nahezu doppelt so viel Geld bei Intel gelassen, wie AMD überhaupt im ganzen Jahr 2020 verdient hat. Da darf man sich nicht wundern, warum es so schwer ist bei den großen OEMs hineinzukommen denn mit ein paar läppischen Tausend CPUs als Zusicherung braucht man da für eine Großserie nicht ums Eck zu kommen. Dazu Zusagen zun Konditionen darüber hinaus, bspw. Supportangebote für die Produktentwicklung Up- und Downgrade-Möglichkeiten bei Liefermengen und die langfristige Verfügbarkeit einiger Komponenten.
        Beispielsweise ausgewählte CPUs bei Intel werden garantiert 7 Jahre lang gefertigt, noch weniger, weiter ausgewählte Modelle stehen gar garantierte 15 Jahre lang zur Verfügung, so bspw. ein, zwei aktuelle Tiger Lake-Modelle, für bspw. den IoT-Markt schlicht unerlässlich und AMD muss hier erst noch weiter wachsen und sich bis dahin auf einzelne Großkunden und deren Produktserien fokussieren und das führt dann bspw. dazu, dass es bestimmte Produkte fast oder gar ausschließlich nur für OEMs gibt oder dass bspw. die Threadripper Pro-Plattform in Verbindung mit Lenovo zeitexklusiv eingeführt wurde, usw.
      • Von gerX7a BIOS-Overclocker(in)
        "Meiner Erfahrung ist ..." genau das sagte ich ja, der Weg zu einem besser Informierten ist da oftmals nicht weit, d. h. da sind also zumindest indirekt nicht nur dumme Lämmer unterwegs und der Preis ist dort sicherlich immer ein Kriterium.
        Darüber hinaus muss man aber auch sagen, dass "so informiert wie hier" auch nur die Spitze des Eisberges darstellen. Bei vielen anderen muss das Dingen einfach funktionieren und es reicht den Einschalter und die linke Maustaste zu kennen und man erkennt noch die Verknüpfung auf dem Desktop für die Lieblingsapplikation wieder. Das ist aber ebenso wie beim Auto. Die wenigsten haben was mit Mechanik oder Verbrennungsmotoren am Hut und nicht selten können die nicht einmal eine Glühbirne dort tauschen (heute bei so manchen Modellen aber auch nicht verwunderlich) ... Autos haben und fahren aberr dennoch alle. Tendenziell wandert hier dennoch mehr Gehirnschmalz in eine Anschaffung rein, weil die Investition größer ist, aber dennoch kaufen viele auch hier bei "mehr Aldi-ähnlichen" Angeboten.

        Ja, das ist schon eine deutlich andere Dimensionen bei denen. Dell alleine hat schon nahezu doppelt so viel Geld bei Intel gelassen, wie AMD überhaupt im ganzen Jahr 2020 verdient hat. Da darf man sich nicht wundern, warum es so schwer ist bei den großen OEMs hineinzukommen denn mit ein paar läppischen Tausend CPUs als Zusicherung braucht man da für eine Großserie nicht ums Eck zu kommen. Dazu Zusagen zun Konditionen darüber hinaus, bspw. Supportangebote für die Produktentwicklung Up- und Downgrade-Möglichkeiten bei Liefermengen und die langfristige Verfügbarkeit einiger Komponenten.
        Beispielsweise ausgewählte CPUs bei Intel werden garantiert 7 Jahre lang gefertigt, noch weniger, weiter ausgewählte Modelle stehen gar garantierte 15 Jahre lang zur Verfügung, so bspw. ein, zwei aktuelle Tiger Lake-Modelle, für bspw. den IoT-Markt schlicht unerlässlich und AMD muss hier erst noch weiter wachsen und sich bis dahin auf einzelne Großkunden und deren Produktserien fokussieren und das führt dann bspw. dazu, dass es bestimmte Produkte fast oder gar ausschließlich nur für OEMs gibt oder dass bspw. die Threadripper Pro-Plattform in Verbindung mit Lenovo zeitexklusiv eingeführt wurde, usw.
      • Von unti20
        Zitat von gerX7a
        Aber wer bei Aldi & Co kauft, setzt zumeist auch andere Proritäten und schaut vorrangig auf den Preis, was durchaus legitim ist, denn (spendierfreudige) Ethusiast-Gamer sind eher eine Seltenheit ... der Markt insgesamt agiert da deutlich anders (inkl. einem großen Teil der PC-Gamer).
        Meiner Erfahrung ist, dass man entweder mich fragt wo man "günstige" gute Notebooks bekommt - dann gibts auch gute Angebote bei Notebooksbilliger oder so und diese sind meist fürs selbe Geld oder paar Euro mehr bessere ausgestattet wie bei ALDI.
        Kann mir kaum vorstellen, dass jemand der zumindest etwas Ahnung von den Herstellern und ihren Produkten hat bei ALDI ein Gerät kaufen würde?! Also ich möchte Medion jetzt gar nicht schlecht reden, die haben teilweise auch ganz solide und günstige Produkte aber alles in allem doch zum größten Teil schlecht zusammengestellt Systeme.
        Von dem her würde mich da schon eine Statistik und die Käufer explizit interessieren.

        Hoffe mein Post oben wurde als Spaß hingenommen und nicht zu ernsthaft beäugelt

        Zitat von gerX7a
        Darüber hinaus ist der große OEM-Markt auch nicht so simpel über einen Kamm zu scheren, da hier bei einem wesentlichen Teil gut informierte IT-Verantwortliche für die Anschaffungen verantwortlich sind. Beispielsweise in 2020 zeichneten sich bereits Intels drei größte Kunden für 39 % von deren Revenue verantwortlich, d. h. 30,4 Mrd. US$ Revenue entfielen alleine schon auf Dell, Lenovo und HP.
        AMD fällt hier im Vergleich alleine schon aufgrund ihrer geringeren Größe und der deutlich beschränkteren Kapazitäten deutlich zurück, d. h. entsprechend findet man natürlicherweise auch deutlich weniger Produkte von denen im Markt und entsprechend sind sie natürlich auch weiterhin bestrebt ihr Wachstum voranzutreiben.
        Ok, echt interessant, war mir so gar nicht klar, schon eine Hausnummer!
      • Von gerX7a BIOS-Overclocker(in)
        Das mit dem "Klug" würde ich zumindest im Allgemeinen nicht unterschreiben, insbesondere, da der Weg zu einem Kontakt in der hauseigenen IT zumeist nicht besonders weit ist (oder aber auch zum computeraffinen Bekanntenkreis).
        Aber wer bei Aldi & Co kauft, setzt zumeist auch andere Proritäten und schaut vorrangig auf den Preis, was durchaus legitim ist, denn (spendierfreudige) Ethusiast-Gamer sind eher eine Seltenheit ... der Markt insgesamt agiert da deutlich anders (inkl. einem großen Teil der PC-Gamer).

        Darüber hinaus ist der große OEM-Markt auch nicht so simpel über einen Kamm zu scheren, da hier bei einem wesentlichen Teil gut informierte IT-Verantwortliche für die Anschaffungen verantwortlich sind. Beispielsweise in 2020 zeichneten sich bereits Intels drei größte Kunden für 39 % von deren Revenue verantwortlich, d. h. 30,4 Mrd. US$ Revenue entfielen alleine schon auf Dell, Lenovo und HP.
        AMD fällt hier im Vergleich alleine schon aufgrund ihrer geringeren Größe und der deutlich beschränkteren Kapazitäten deutlich zurück, d. h. entsprechend findet man natürlicherweise auch deutlich weniger Produkte von denen im Markt und entsprechend sind sie natürlich auch weiterhin bestrebt ihr Wachstum voranzutreiben.
      • Von unti20
        Zitat von chill_eule
        Der Durchschnittskäufer vorm ALDI Regal kauft sicherlich sehr viel häufiger "blind" ein Medion-PC mit "Intel Inside" als ein AMD System
        Der Durchschnittskäufer bei ALDI hat von AMD/Intel. vermutlich nie etwas gehört und ist was PC und IT anbetrifft vermutlich klug wie ein Meter Feldweg.

        Die kaufen doch alles wo "Multimedia" oder "Gaming" - ganz besonders, wenn "Gaming" draufsteht.
        Dann eskaliert es und die Leute kaufen Blind.

        Gaming Notebook für 399? Gekauft
        Gaming Stuhl für 1000? Gekauft
        Gaming Dildo für 5000? Gekauft

        Junge Junge, wenn man sich manche Foren (Gott sei Dank hier nicht) so anschaut, dann gibts da Fragen wie "bringen mir RGB mehr FPS" und die Leute Antworten teilweise noch mit "Ja" (ob das jetzt Sarkasmus oder Dummheit ist, will ich lieber nicht wissen).

        Somit würde das "Image" im OEM Bereich vermutlich aus meiner beschränkten Sicht wohl keine große Rolle hier spielen.
      • Von acc Software-Overclocker(in)
        Zitat von onkel-foehn
        Qualität setzt sich einfach (früher oder später) durch !!

        MfG Föhn.
        im umkehrschluss heisst das dann, dass die aktuelle gpu generation nicht so gut ist.
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