Mainboard-Verkäufe bei Mindfactory: Ryzen 7 9800X3D belebt das Geschäft - Intel versumpft
Zum Release des Ryzen 7 9800X3D stiegen die Verkäufe von AM5-Boards bei Mindfactory rapide an. Intel sieht mit der neuen LGA1851-Plattform hingegen kein Land.
Wichtige CPU-Veröffentlichungen pflastern die vergangenen Wochen von Intel und AMD. Je nach Beliebtheit der Prozessoren haben solche Releases auch einen Einfluss auf die Verkäufe von Mainboards, die für sie benötigt werden. Im Falle der AM5-Plattform und des Ryzen 7 9800X3D zeigt die Verkaufsstatistik beim deutschen Online-Händler Mindfactory (wie immer bereitgestellt vom X-Nutzer TechEpiphany) einen deutlichen Anstieg. Die neuen Sockel-1851-Boards für Intels Core-Ultra-200-CPUs müssen hingegen mit der Lupe gesucht werden.
AM5 brilliert, LGA1851 krepiert
Laut der Statistik von TechEpiphany wurden in der ausgelaufenen Kalenderwoche 45 bei Mindfactory 3.100 Mainboards aufseiten AMDs zum durchschnittlichen Verkaufspreis von 185 Euro verkauft. Intels Boards waren mit 156 Euro etwas günstiger, wurden allerdings nur zu Stückzahlen von 420 verkauft - ein Erdrutschsieg von AMD, der sich bereits durchs komplette Jahr 2024 zieht. Interessant dabei ist, dass von den 420 Intel-Mainboards nur zehn Stück über den neuen Sockel 1851 verfügen. Im Kontext von Mindfactory bedeutet dies, dass der Release der neuen Core-Ultra-200-CPUs überhaupt keinen Anklang bei den CPU-Käufern gefunden hat.
Ganz anders sieht das beim Sockel AM5 aus. Der Marktstart des Ryzen 7 9800X3D (zum PCGH-Test) am 7. November hat die Verkaufszahlen ordentlich angekurbelt. So wurden über Mindfactory in der Release-Woche 2.350 AM5-Boards abgesetzt. Das ist ein deutlicher Unterschied zur Vorwoche, in der es nur 1.590 Einheiten gewesen sein sollen - ein Anstieg von fast 800 Exemplaren. Dementsprechend konnte AMD auch mit einem deutlich höheren Umsatz im Mindfactory-Kontext rechnen. Knapp 90 Prozent des Gesamtumsatzes entfallen auf das Unternehmen von CEO Lisa Su; das soll 574.869 Euro entsprechen. Bei Intel sollen die Mainboard-Verkäufe in KW 45 im Vergleich nur 65.695 Euro umgesetzt haben.
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Quelle: TechEpiphany

Andrerseits belebt Konkurrenz das Geschäft. Es sollte nur kein k.o. für die jeweilige Firma sein.
Andrerseits belebt Konkurrenz das Geschäft. Es sollte nur kein k.o. für die jeweilige Firma sein.
Bevor jetzt wieder diese aberwitzigen "Ist ja nur ein Händler, sagt gar nichts aus" Typen daherkommen, dieser Händler ist auf Geizhals bei Intel CPUs und Intel Boards meist an erster stelle bezüglich Preise, oder zumindest weit oben.
Gruß T.