MSI über Radeon RX Vega: Stromhungrig, aber leistungsstark?
Ein MSI-Mitarbeiter hat sich über die Radeon RX Vega geäußert. Sie genehmige sich "verdammt viel" Strom, könnte aber auch dementsprechend leistungsstark sein: Auf die Aussage hin, dass das ein schlechtes Zeichen sei, antwortete er, es komme auf die Performance an.
Momentan machen die Aussagen eines MSI-Mitarbeiters aus dem holländischen Forum gathering.tweakers.net die Runde. Der Marketing-Direktor Eric van Beurden hat dort ein paar Informationshäppchen zu AMDs Radeon RX Vega fallen gelassen. Die Webseite videocardz.com gibt dabei allerdings nur die halbe Wahrheit wieder: In einem ersten Post sagte van Beurden alias The Source, dass die Vega-10-GPU laut AMDs Spezifikationen "verdammt viel" Leistung aufnehme.
Das deutete sich bereits an, denn selbst für die Server-Lösung Radeon Instinct MI25 gibt AMD eine typische Boardpower in Höhe von 300 Watt an. Die Vega-10-GPU taktet dort mit etwa 1.500 MHz. Die für den semiprofessionellen Einsatzzweck gedachte Radeon Vega Frontier Edition hat in der luftgekühlten DHE-Variante eine TDP von 300 Watt, das Modell mit Kompakt-Wasserkühlung sogar eine von 375 Watt - vor allem bei AMD ist die Bezeichnung TDP allerdings sehr schwammig. Der GPU-Takt ist dort mit 1.600 MHz jedenfalls noch etwas höher angesetzt. Der Chiphersteller soll die Boardpartner seit Kurzem mit Vega-10-GPUs beliefern, damit diese ihre eigenen Custom-Designs entwickeln können. Dementsprechend müsste AMD den Herstellern mitgeteilt haben, für welche Verlustleistung diese ihre Kühllösungen auslegen müssen.
Als ein anderes Forummitglied antwortete, dass eine hohe Leistungsaufnahme ein schlechtes Zeichen darstelle, entgegnete van Beurden mit einem lächelnden Smiley, dass es auf die Performance ankomme. Da er offensichtlich die Spezifikationen gesehen hat, wird er zumindest AMDs Performance-Prognose kennen. Was am Ende dabei rum kommt, werden Tests zeigen müssen. Bis dahin sollten alle ihre Füße still halten. Vielleicht gibt es auch wieder eine effiziente Nano-Version. MSI sei jetzt jedenfalls mit der Ausarbeitung von Custom-Designs beschäftigt, ähnlich dürfte es bei den anderen Boardpartnern aussehen.

Der Stromverbrauch auch nicht.
Das Verhältnis erzielte Rechenleistung zu Strom"verbrauch" nennt man Effizienz.
Die Rechenleistung selbst verbraucht aber gar keine Energie.
Der Stromverbrauch entsteht durch Reibungs- und Wandlungsverluste und Leckströme usw.
Im elektronischen Bauteil gibt es keine Nutzleistung. Es gibt nur Verlustleistung.
Verlustleistung wird als Wärme abgegeben.
Also: "Verbraucht" ein Chip 100 Watt, erzeugt er 100 Watt Wärme.
Wie viel Rechenleistung aus diesen 100 Watt rausgequetscht werden können, das
ist dann die Frage der Effizienz.
Und nochmal, das Elektron verändert sich nicht.
Es wird einfach nur durch die Leitung gepumpt. Die Leistung des Stromerzeugers
ist das Pumpen des Elektrons durch die Leitung.
Das Elektron selbst wird NICHT vom Versorger aufgeladen und gibt dann
am Verbraucher seine Ladung ab und kehrt dann ausgepowert wieder zum
Versorger zurück.
Ersetzen wir das Bild vom Wasserrohr durch eine Fahrradkette.
(Die Kette ist so gut geschmiert und geölt, dass keinerlei Reibung entsteht.)
Die Kraft wird übertragen, ohne dass sich die Kette verändert.
Die Leistung des Versorgers besteht darin, die Kette gegen den Widerstand
des Verbraucherzahnrades in Bewegung zu halten.
Guck dir die Zusammenfassung noch mal an, da geht es um Energie, nicht Ladung. Simples Beispiel: Ein Stück Holz, das ich hochhalte, hat eine potenzielle Energie, aber keine Ladung.
Aus Wiki:
Deshalb bewegt sich ein Elektron ja auch nicht durch eine Leitung, sondern bleibt stehen...
http://gfs.khmeyberg.de/M...
Die Ladung eines Elektrons bleibt immer gleich. Sonst gäbe es ja irgendwann Elektronen ohne Ladung.
Physik: Forscher ermitteln die wahre Masse von Elektronen - WELT
Stromstärke messen
Die Stromstärke wird mit einem Amperemeter gemessen. Das Gerät wird in Reihe zum „Stromverbraucher“ geschalten. Es ist völlig gleichgültig, an welcher Stelle das Amperemeter in einen unverzweigten Stromkreis eingefügt wird. An jedem Punkt des Stromkreises hat der Strom die gleiche Stärke.
https://de.wikipedia.org/...
Stromstärke
Die Stromstärke I ist für alle Verbraucher der Reihenschaltung ... identisch.
I g e s = I 1 = I 2 = ⋯ = I n
Btw: Danke dass Du endlich anerkennst, dass ein Verbraucher kein geschlossenes System ist.
Es gibt keine anderen Energieträger in einem Stromkreis.
Das Elektron an sich verändert sich nur in der Menge der vorhandenen Ladungsenergie.
Stromstärke= Anzahl der Elektronen
Spannung = Ladungsunterschied zwischen zwei Punkten.
Aber danke, dass Du mir zumindest zugestehst, dass Elektronen nicht in Wärme umgewandelt wird und nach dem Verbraucher durchaus noch Energie vorhanden ist.
Darum geht es in dem ganzen klein, klein doch nur.
Der Start der Diskussion basiert meiner Ansicht nach auf einem Fehlschluss zur Elektronik an sich.
Es wird davon ausgegangen, dass Leistung immer ein Umsetzen von Energie in Wärme oder mechanische Energie ist.
Allerdings trifft das nur auf 2 Bereiche zu:
1) Jede Form der elektrischen Heizung (vereinfach kann man Glühlampen dazu zählen. da 95% Wärme entstehen und 5% Licht - wenn überhaupt)
2) Umwandlung von elektrischer Energie in mechanische Energie.
Aber auch hier wird nicht alle Energie in Wärme umgesetzt... Weil es kein geschlossenes System ist.
Bei Elektronik wird ja gerade versucht, diese Umwandlung zu vermeiden und mehr vom gewünschten Ergebnis (Rechenleistung) bei weniger Energieumwandlung (Wärme = unerwünschtes Nebenprodukt) zu erreichen.
Meist ging das mit einer Verkleinerung der Strukturgrößen einher.
Das Ergebnis bleibt aber das gleiche: Die erzielte Leistung der Elektronik kann nicht anhand der Abwärme gesehen werden, sondern nur indirekt an der erzielten Rechenleistung.
Die Arbeit bzw. deren Ergebnis sieht man auf dem Bildschirm, nicht am Thermometer.
Ziemlich am Anfang wurde ja der Energieerhaltungssatz bemüht.
Allerdings auch unter der Annahme, dass die GPU ein geschlossenes System ist und deshalb alle Energie in Wärme umgewandelt wird.
Ohne Ladung ist ein Elektron aber kein Elektron mehr.
Und was passiert mit all den Elektronen, die da rein gestopft werden?
Ist der Verbraucher dann irgendwann voll und muss geleert werden?
Oder macht man es wie beim auto und kauft ein neues, sobald der Aschenbecher voll ist?
Allein deshalb kann schon nicht alle Energie in Wärme umgewandelt werden, wenn es kein geschlossenes System ist.
Ein Verbraucher ist nur unter einer Bedingung ein geschlossenes System:
1) Nicht an eine Stromversorgung angeschlossen.
Da wird dann aber auch keinerlei elektrische Energie in Wärme umgewandelt.