Vega 7 nm: Muster werden verschickt, aber nicht für Gamer
AMD hat laut eigenen Aussagen begonnen, Grafikkarten auf Basis der 7-nm-Vega-GPU zu verschicken. Den Grafikchip - mutmaßlich Vega 20 - hat CEO Lisa Su zum ersten Mal in die Kameras gehalten. Die größte optische Änderung gegenüber Vega 10: Auf dem Interposer sitzen vier statt zwei HBM2-Stacks. Für Spieler wird Vega 7 nm wahrscheinlich jedoch nicht erscheinen.
Vor einigen Wochen erst ließ AMD verlauten, dass das erste in 7 Nanometern gefertigte Silizium in den internen Laboren laufe - die neue Vega-GPU für den HPC-Markt, die aller Wahrscheinlichkeit nach auf den Namen Vega 20 hört. Im Rahmen der Computex folgte ein Update, dass erste Partner mit entsprechenden Mustern beliefert worden sein sollen. Die Veröffentlichung soll noch innerhalb des zweiten Halbjahres erfolgen. Dort möchte AMD auch seine Server-Partner mit Zen-2-Mustern versorgen, die wie Vega 20 in 7 nm gefertigt werden - der initiale Fokus scheint 2019 erst einmal auf Epyc zu liegen, bis die Ryzen-3000-Serie erscheint (die Eypc-CPU im Aufmacher soll Zen-2-Dies nutzen).
Das alles spricht für die Fertigungsgeneration mit einer Strukturbreite von 7 nm. Die Ausbeute scheint hoch genug zu liegen, dass die Kosten zumindest mit höherpreisigen HPC-Produkten wieder hereingeholt werden können. AMD bezieht seine 7-nm-Siliziumchips zurzeit von TSMC, Globalfoundries soll mit seinem Ramp noch dieses Jahr folgen.
Auf der Computex-Pressekonferenz hat sich AMD-CEO Lisa Su indes etwas unglücklich ausgedrückt. Nachfragen ergaben, dass Vega 20 ziemlich sicher nicht für Spieler als Radeon RX erscheinen wird. Das Thema sei verschiedenen Quellen zufolge nicht komplett vom Tisch, mehr als eine Grafikkarte im Stile der Vega Frontier Editions würden wir aber nicht erwarten. Mit der 7-nm-Fertigung und vier HBM2-Stacks dürfte ein Gaming-Ableger schlichtweg zu teuer werden, selbst wenn 4 statt 8 GiByte große Module zum Einsatz kämen.
Als Radeon RX wird AMD mindestens eine Navi-GPU in 7 nm auflegen. Soweit PC Games Hardware vernehmen konnte, visiere der Chiphersteller eine Veröffentlichung im späten ersten Quartal 2019 an, wobei solche Daten soweit im Vorfeld noch recht spekulativ sind - im ersten Halbjahr 2019 erscheint machbar. Wie bei Polaris wolle AMD vor allem den Mainstream bedienen und das High-End-Segment erst einmal unangetastet lassen. Der Radeon-RX-580-Nachfolger, eine hypothetische RX 680, soll sich mit einer Geforce GTX 1170 beziehungsweise GTX 2070 anlegen können. Um sich preislich besser aufstellen zu können, verzichte AMD auf den Einsatz von HBM2 im Endkundenmarkt und werde stattdessen auf GDDR6 setzen.

Okay Custom-Lösungen im Mittelstand, wo der Code nur auf der CPU laufen muss.
Ist das der Dreh- und Angelpunkt, worauf OpenCL abzielt und wieso das angeblich völlig ausreicht?
Der Bezug zur Praxis findet sich im HPC-Umfeld und potentiell beim Konsumenten, wenn der Standard nicht auf 2011 Niveau gammeln würde und man eingeschränkt wäre.
Sorry, wenn alles andere außer Schneckentempo eine Idealisierung für dich darstellt, dass Problem sehe ich allerdings an der Stelle nicht bei meiner Sichtweise.
Es geht besser, viel besser, ohne an eine Utopie glauben zu müssen.
Du idealisierst. Wo ist der Bezug zur Praxis?
Es ist wahr, dass Nvidia da mittlerweile weiter ist als AMD aber was ist denn nun deine Absicht dabei? Das AMD die HPC-Sparte schließen soll weil sie nicht mithalten können?
Soll AMD die ganze GPU-Sparte verkaufen? Soll AMD am besten den Laden dicht machen?
@gaussmath
Heutzutage dreht sich im HPC Computing Bereich alles längst um hochoptimierte Cloud-Computing & 'VDI' Virtualisierung mittels 'NGC' der Nvidia GPU Cloud - einer über mehrere Jahre erarbeiteten, auf CUDA API optimierte, GPGPU Compute-Platfform samt spezialisiertem 'Framework-Container' und komplettem CUDA Software-Ökosystem. Nvidia hat mehrere duzend (über 40) Ausschreibungen für neue geplante 'Next-Gen' HPC Supercomputer gewonnen und kann in 2018, 2019 und 2020 mit ihrer 'Volta' V100 Tensorcore GPU Architektur aus dem vollen schöpfen. AMD nicht! >>> ORNL 'Summit' Reclaims Supercomputing Crown For America - With 27'648 NVIDIA Volta GPU's | HotHardware
>>> NVIDIA Volta GPUs Help Power The World’s Newest Fastest Supercomputer: ORNL’s Summit – Techgage
>>> Video: Announcing Summit - World’s Fastest Supercomputer with 200 Petaflops of Performance - insideHPC
>>> IBM, Nvidia Build “World’s Fastest Supercomputer” for US Government | Data Center Knowledge
>>> University of Sydney Adds AI to Its Repertoire with New Supercomputer | TOP500 Supercomputer Sites
>>> The world’s most powerful supercomputer is tailor made by Nvidia for the AI era
>>> Next-Generation TSUBAME Will Be Petascale Supercomputer for AI
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
BTW: gaussmath
Deine abwertenden Aussagen gegenüber 'Locuza' sind einfach nur lächerlich! Wenn er Dir schon sehr detailliert die vielen Schwächen & Unzulänglichkeiten der veralteten OpenCL Implementierungen für AMD's GPGPU Computing Ansätze erklärt und aufzeigt, solltest Du besser deine verkorkste Sichtweise ändern und dazulernen - nur so kannste zukünftig auch davon profitieren. AMD kommt mit den Vega GPU's nicht mal ins Auswahl-Verfahren und das aus gutem Grund. Nur so tun als ob (als HSA / HPC BigPlayer) … mit ROCm, HSA & Hip PR, samt Bolzmann (Cuda) oder veraltetem OpenCL 1.2 reichen eben nicht!
Oh sry, dass ich vielleicht legitime Kritik ausgeübt habe und einen Standard von 2011 nicht als solide Grundlage für 2018 und was darauf folgt ansehe.
Es geht besser, viel besser, ohne an eine Utopie glauben zu müssen.
@Locuza: Das ist idealistisches Gejammer. Kann es sein, dass du IT Consultant bist? Kenne ich nur zu gut diese Mentalität.