Vampire Bloodlines: Trotz Nachfolger auf Steam gesperrt - in Deutschland kein Verkauf
Wer passend zum Release von Vampire: The Masquerade - Bloodlines 2 noch einmal den Vorgänger spielen möchte, wird in Deutschland enttäuscht. Denn Vampire Bloodlines wurde hierzulande aus dem Verkauf genommen - und das schon vor einem Jahr.
21 Jahre nach dem Vorgänger haben Paradox Interactive und The Chinese Room im Oktober endlich das neue Vampire: The Masquerade - Bloodlines 2 auf den Markt gebracht. Zum Start ist das Feedback der Spieler allerdings eher zurückhaltend. So mancher Fan dürfte deshalb verlockt sein, stattdessen lieber noch einmal das originale Vampire: The Masquerade - Bloodlines aus dem Jahr 2004 zu spielen.
Aus dem Handel genommen
Wer sich ebendieses Spiel auf Steam kaufen möchte, der hat aber ein Problem. Denn die deutsche Shopseite wird inzwischen nicht mehr angezeigt. In anderen Ländern ist Vampire Bloodlines hingegen noch regulär verfügbar. US-Kunden können das von Troika Games entwickelte Spiel beispielsweise für 20 US-Dollar erwerben.
Der Grund für die Entfernung in Deutschland ist eine Änderung des Jugendschutzgesetzes: Seit dem 15. November 2024 müssen alle Spiele auf Steam eine Altersfreigabe haben, sonst dürfen sie in Deutschland nicht mehr angeboten werden. Bei Vampire Bloodlines ist genau das offenbar nicht der Fall, deshalb wurde das Spiel laut SteamDB an genau diesem Tag gesperrt. Das Spiel hat zwar eine USK-Freigabe ab 16 Jahren, Publisher Activision hat diese aber wohl nicht bei Steam hinterlegt.
Passend dazu: Vampire Bloodlines 2: So reagiert Paradox auf den schlechten Start
Dass ein derart großes Unternehmen sich nicht darum kümmert, dass der gesamte Katalog an alten Spielen hierzulande auf Steam verfügbar ist, ist unverständlich. Vor allem in diesem Fall, wo durch den Release des Nachfolgers neue Aufmerksamkeit an dem alten Titel besteht. Spieler müssen damit ohne das Originalspiel auskommen und sich mit dem Nachfolger Bloodlines 2 abgeben. Die Hoffnung, dass ebendieser mit Updates noch aus dem Wertungssumpf kommen wird, ist gleichzeitig aber begrenzt. Denn für Kritik sorgt nicht die Technik des Spiels, sondern der Aufbau an sich - und dieser wäre im Nachhinein wesentlich schwieriger zu patchen.
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Nur gut, dass es noch Alternativen gibt.
Auf gog.com bekommt man es aktuell für schmale 9,19 €. Und das ohne Onlinezwang und Client, der ständig im Hintergrund mitlaufen muss.
Wie sollen denn da dann auch fundierte Entscheidungen getroffen werden?
Ich hatte noch nie das Bedürfnis, jemandem zu schaden oder Schlimmeres. Ich zocke sehr gerne diese Spiele, und meine Akte ist sauber. Ich habe nicht mal als Kind ein Kaugummi geklaut. Okay, in Griechenland habe ich als Kind ein paar Toiletten kaputt gemacht – frag mich nicht, warum, ich kenne die Antwort selbst nicht.
Vielleicht wegen der Umstellung ich war dort zwei Jahre in der Schule wegen meinem Papa.
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Der Entwickler musste bei der Einführung des Systems ein Formular (auf Steam, kein Acc erstellen etc.) ausfüllen, auf Englisch, und das Spiel war nach einem Tag wieder online. (Er hatte es wohl auch im voraus machen können, aber das muss man natürlich erst mal wissen).
Das bei Activision/Bloodlines sich niemand bemüßigt fühlt das zu tun (falls das überhaupt notwendig ist, kann mir durchaus vorstellen das nur auf die bereits bestehende Freigabe verwiesen hätte müssen), spricht bis zum Vorlegen gegenteiliger Fakten für sich.
Diese Leute spielen wahrscheinlich auch Warzone mit Teletubby-Skins oder laufen mit ihren Einhörnern und Scharfschützengewehren herum, die Sterne und Regenbogen schießen können.
Wie sollen denn da dann auch fundierte Entscheidungen getroffen werden?