Absoluter Shooter-Klassiker: Unreal mit Pathtracing wird noch hübscher
Diverse Klassikerspiele der wilden 90er- und 2000er-Jahre werden dank RTX Remix zumindest grafisch wiederbelebt. Dazu gehört auch Unreal 1 von Epic.
Über die verschiedenen Projekte, das grafisch angestaubte Unreal 1 von 1998 zu modernisieren, hat PCGH regelmäßig berichtet. Nun gibt es Neuigkeiten zum jüngsten Projekt.
Noch mehr Pathtracing-Power für Unreal
Bereits letztes Jahr machte eine RTX-Remix-Mod für Unreal 1 die Runde. Unreal startete im vergangenen Jahrtausend auf Basis der originalen Unreal Engine, die von Mastermind Tim Sweeney programmiert wurde. 2012 wurde ein damals zeitgemäßer Direct3D-9-Renderer nachgereicht, auf dessen Basis auch RTX Remix arbeiten kann. Modder mstewart401 hat hierfür mit Unreal RTX eine Raytracing-Mod für Unreal und auch die spätere Erweiterung Return to Na Pali erstellt.
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Die Mod nutzt Nvidias RTX Remix und ergänzt das ursprüngliche Spiel um vollständige Raytracing-Beleuchtung, dynamische Schatten sowie aufwendige Emissions- und Lichteffekte. Zusätzlich kommen PBR-Materialien zum Einsatz, wodurch Oberflächen realistischer auf Licht reagieren. Auch einzelne Objekte und Assets wurden ersetzt, um das Gesamtbild moderner und detailreicher wirken zu lassen.
Mittlerweile beherrscht die Mod auch das relativ neue RTX-Remix-Feature RTX Particles. Das fortschrittliche Partikelsystem erlaubt es Moddern, Feuer- und Raucheffekte zu verbessern. So können die Entwickler neue Partikel erstellen, die eher den Look moderner Spiele haben und GPU-beschleunigt sind. Beim alten System warfen die Partikel zwar per Pathtracing ein realistischeres Licht, waren aber letztlich trotzdem über 20 Jahre alt - es fehlte schlicht an Details, "Flair" und flüssigen Animationen. Der Nvidia-Mitarbeiter Jacob Freeman zeigt erste Szenen mit RTX Particles.
Erinnerungen an Unreal 1
1998 hatte id Software noch eine Ausnahmestellung am Markt bei Grafik-Engines. Doch am 22. Mai 1998 bringt der kleine Entwickler Epic Megagames einen Shooter auf den Markt, der die Spielewelt in Staunen versetzt und sogar der id-Legende John Carmack ein Lob entlockt: Unreal. Das Spiel erreicht mit revolutionären Lichteffekten und weitläufigen Außenarealen eine bislang unbekannte grafische Qualität und verbindet diese mit interessantem Leveldesign und einer halbwegs interessanten Geschichte. Unreal wird zum großen Erfolg und zieht mehrere direkte und indirekte Fortsetzungen nach sich, vor allem aber etabliert es Epic als damals zweiten großen Engine-Lieferanten der Szene - immer mehr Titel setzen auf die Unreal-Technik. Und das ist bis heute so.
Unreal selbst ist offiziell als Freeware verfügbar. Das klassische Unreal steht kostenlos bereit, sodass Interessierte lediglich die passende Version herunterladen, den Unreal-Patch 227k_12 installieren und anschließend die aktualisierte RTX-Remix-Mod einbinden müssen. Auf diese Weise lässt sich das technisch stark aufgewertete Unreal realisieren - ohne zusätzliche Kosten für das Basisspiel.
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die von Mastermind Tim Sweeney...
Bis Dato gefällt mir nur nicht, zu welchem "Preis" (bzgl. Leistungseinbruch) ...
PT macht ein Spiel nicht automatisch hübscher. Und dann noch die flachen Texturen komplett ohne POM....
"hübsch"
POM in Unreal? Ja. Das konnte schon ein Renderer von 2009
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Und aktuelle bieten es auch
Auch die von EPIC Games komponiereten Drum n Bass Stücke - wo gibt es das heute noch ?
Von den Texturen angefangen, Landschaftsgestaltung, Platzierung von Objekten, Lichteinfall, Soundkulisse, Gegner..
Das Spiel war auf allen Feldern 100% und hat die Sinne bedient wie kein anderes Spiel mehr danach.
Und Thilo weiß das ..
Das Spiel hatte den größten visuellen Impact auf mich. Deswegen will ich ja auch bis Ende des Jahres mir noch eine Diamond Monster 3d I oder II (noch unentschlossen) in OVP besorgen.