Unreal Engine 4: VR-Editor lässt Entwickler Welten mit HTC Vive und Oculus Rift einfach bauen
Epic Games entwickelt aktuell einen VR-Editor für die hauseigene Unreal Engine 4. Mit dem können Entwickler ihr Spiel direkt in der virtuellen Welt kreieren und sind nicht mehr auf Monitore angewiesen. Auf der Game Developers Conference Mitte Mai soll der neue Unreal Editor im Detail vorgestellt werden.
Mit der Virtual Reality ändert sich das Entwickeln von Spielen drastisch. Nicht nur muss man auf die Besonderheiten der jeweiligen VR-Brillen eingehen und für möglichst geringe Latenzen sorgen, sondern auch für ein stimmiges Gesamtbild sorgen, in das man versinken kann. Bisher mussten Entwickler ihr Spiel auf einem (2D-)Monitor ausarbeiten und immer wieder eine VR-Brille aufsetzen, um es dadurch zu sehen. Das kann nach einer Weile ganz schön nervig werden.
Mit einem neuen VR-Modus im Unreal Editor zur Unreal Engine 4 möchte Epic Games das Ganze künftig vereinfachen. Mit einem Bewegungs-Controller in der linken Hand kann man ein Menü öffnen, mit einem in der rechten Hand dadurch navigieren. Beispielsweise kann man ein Asset auswählen und das anschließend direkt in der virtuellen Welt platzieren, getreu dem Motto "What you see is what you get". Zumindest in der aktuellen Version sieht die Steuerung allerdings noch ziemlich zittrig und nicht 100 Prozent genau aus (eine etwaige Nervosität könnte das Problem verstärkt haben).
Im Vorstellungsvideo nutzt Epic Games eine HTC Vive samt Bewegungs-Controller, wobei man offenbar den ersten Blick auf die aktuelle Version werfen kann. Das Kopfband entspricht jetzt eher jenem der Oculus Rift. Die Oculus Rift selbst soll laut eigenen Angaben ebenso unterstützt werden. Weitere Details werden im Rahmen der Game Developers Conference folgen, die vom 14. bis 18. März ihr Pforten in San Francisco öffnen wird. Epic Games plant einen entsprechenden Live-Stream über Twitch.tv.
