Mozilla: Unreal Engine läuft nativ im Firefox - Die Revolution der Browser-Spiele?
Der Browser-Entwickler Mozilla und die Macher der Unreal Engine von Epic zeigten in einem jüngst veröffentlichten Video die native Unterstützung der Unreal Engine 3 durch den Firefox-Browser. Gezeigt wurde das Video erstmalig auf der Games Developer Conference (GDC) 2013 in San Francisco.
Browser-Spiele erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Sie sind zumeist als Free-to-Play-Titel ausgelegt und unkompliziert, beispielsweise über soziale Netzwerke, verfügbar. Bisher krankten diese Spiele an einer eher schwachen Grafikumsetzung. Dies könnte sich nun ändern, da der Firefox-Entwickler Mozilla und Epic gemeinsam versuchen die Unreal Engine nativ innerhalb eines Browsers auszuführen. Eine erste Szene wurde auf der Games Developer Conference (GDC) 2013 in San Francisco vorgestellt und ist nun in Form eines einminütigen Youtube-Videos abrufbar. Die Basis für die Unterstützung bildet nicht mehr Flash, sondern HTML5, Web GL und Javascript. Plugins sollen daher nicht mehr notwendig sein. Auf eine Installation kann verzichtet werden.
Die präsentierte Version aus dem Video soll die Unreal Engine 3 gezeigt haben, man arbeite aber bereits an der Unterstützung für die Unreal Engine 4. Man erhofft sich hierdurch ein lukratives Lizenzierungsmodell für interessierte Spiele-Macher, die hierdurch wiederum neue Zielgruppen ansprechen könnten. Im Kern der Entwicklung stünde Mozillas Javaskript-Erweiterung asm.js. Diese sei schneller auszuführen, als noch derzeitige Codes. Es sei ferner möglich die Skript-Erweiterung auch in anderen Browsern laufen zu lassen, dann jedoch mit verringerter Geschwindigkeit. Aktuelle Nightly-Builds würden die Javascript-Erweiterungen bereits enthalten. Weitere Informationen finden Sie im Blog von Mozilla. Beide Videos können Sie direkt unter dem Artikel ansehen.

ich wehr dabei
die browserdemo der unreal-engine mit der burg hat doch schon eine dicke staubschicht, warum wieder ausgegraben?
Ein Browserbasiertes UnrealTournament. Das wärs jetzt