Unreal Engine 5: Beeindruckender Entwickler-Test mit 10 Milliarden Hunde-Polygonen
Ein Entwickler hat die Early-Access-Version der Unreal Engine 5 mit einem besonders hoch-detaillierten 3D-Modell seines auf einem Bett schlafenden Hundes getestet. Nach einer tausendfachen Vervielfältigung stellte die Engine eine beeindruckende Szene mit insgesamt 10 Milliarden Polygonen ohne nennenswerte Leistungseinbußen dar.
Entwickler haben durch die von Epic Games veröffentlichte Early-Access-Version bereits einen ersten praktischen Einblick in die Unreal Engine 5 bekommen. Ein schlagendes Argument für die neue Engine ist das Nanite-Feature, mit dem überaus detaillierte Szenerien und Modelle ermöglicht werden. Manche Entwickler sprechen gar von im Grunde unendlichen Details. Ein Indie-Entwickler wollte dies gleich in die Tat umsetzen und vervielfältigte das sehr detaillierte 3D-Modell seines Haustiers.
Test der Unreal Engine 5: Mehr als 10 Milliarden "Hunde-Polygone"
Mit dem Nanite-Feature können Entwickler unglaublich hoch-detaillierte Modelle in die Unreal Engine 5 importieren - und das mit nur minimalen Leistungseinbußen. Solche hoch-detaillierten Modelle können auch High-Res-Photogrammetrie-Aufnahmen sein. Chef-Entwickler Taylor Loper von Ionized Games hatte nun einen Scan seines Hundes erstellt, der auf einem Bett döst. Dann importierte er dieses Modell und vervielfältigte es etwa 1.000 Mal. Das alles ergab dann 10 Milliarden "Hunde-Polygone". Das Ergebnis ist technisch durchaus beeindruckend und das Beispiel deutet an, welche verborgenen Kapazitäten in der Unreal Engine 5 stecken. Ein Video zu dem Engine-Test finden Sie in dem anschließenden Tweet des Entwicklers.
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Die Unreal Engine konnte so viele Hunde-Modelle ohne Leistungseinbuße anzeigen. In einem weiteren Tweet erklärte Loper: "Dies brachte mein System nicht mal ansatzweise ans Limit. Jede 10er-Serien-Karte oder neuer wird einige unglaubliche Verbesserungen sehen. Ich werde versuchen, es auf einer GTX 750 laufen zu lassen, wenn ich die Chance dazu habe, aber ich vermute, dass es funktionieren wird." Die einzigen Bedenken könnten sein, dass solche hoch-detaillierten Modelle womöglich zu einem weiteren Anstieg der Spielgrößen führen könnten. So war das Hunde-Modell etwa 1,5 GB groß gewesen und ohne viel Aufwand hätte Loper das Modell ohne Qualitätseinbußen auf 50 bis 100 MB bringen können. Das lässt auf weitere unglaubliche Engine-Tests und Spiele hoffen.
Quelle: Twitter

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