Epic-Chef Tim Sweeney: "Stereotypische Low-Quality-Spiele" in jeder Generation
Künstliche Intelligenz ist aus der Spieleentwicklung kaum mehr wegzudenken. Wie sehen die Entwickler hinter der Unreal Engine die Entwicklung bei KI-Slop?
Auch wenn die meisten Nutzer im PCGH-Forum KI eher kritisch gegenüberstehen dürften: Bei der Spieleentwicklung führt bald kaum ein Weg mehr daran vorbei, dass die KI zumindest in bestimmten Bereichen hilft. Dazu hat auch Epic Games eine Meinung.
KI soll "mühselige Arbeit" reduzieren
Im Gespräch mit IGN stehen Gründer und CEO Tim Sweeney sowie Executive Vice President of Development, Marcus Wassmer, Rede und Antwort. Sweeney ist immerhin dafür bekannt, eigenhändig die erste Unreal Engine programmiert zu haben, die 1998 für Unreal 1 zum Einsatz kam. Auf die Frage, welche Bedeutung die KI bei der Entwicklung von Spielen hat, stellt Wassmer klar, dass es Bereiche gibt, in denen KI nützlich sein kann - aber eben auch Bereiche, in denen sie nichts bringt.
Es gehe vor allem darum, bisher "mühselige Arbeit" zu reduzieren. Als praktisches Beispiel nennt er, dass ein Ingenieur nicht den halben Tag damit verbringen muss, einen Absturz zu analysieren, wenn das ein KI-Tool auch in 20 Minuten im Hintergrund erledigen kann. Diese gewonnene Zeit könne man dann besser investieren. Sweeney ergänzt, dass er den Spieleentwicklern die volle Kontrolle darüber geben möchte, wie sie KI-Tools in ihre Pipelines integrieren.
Wie sieht es mit KI-Slop aus?
Spannend wird es bei der Frage nach der künstlerischen Intention. Wie lässt sich der künstlerische Wert beim Einsatz von KI bewahren? Immerhin seien viele Nutzer sehr skeptisch, wenn auf Steam-Produktseiten der Einsatz generativer KI zugegeben wird. Laut Wassmer stehe für Epic im Vordergrund, dass die menschliche Kontrolle immer erhalten bleibt. Es wäre nicht wünschenswert, wenn Entwickler einfach "eine Million Mal" einen Prompt schreiben, bis das richtige Endergebnis herauskommt. Entwickler sollten in jedem Schritt die Kontrolle haben, um eine "echte" Unrealszene zu schaffen.
Sweeney sieht das ähnlich. Jede Generation an Spielen habe ihre "stereotypischen Low-Quality-Spiele" - "von ganz normalen schlechten Spielen über Asset-Flips bis hin zu dem, was wir nun als KI-Slop bekommen werden", so Sweeney weiter. KI-Tools seien in den Händen fähiger Entwickler "ein Beschleuniger". Die Branche habe sich von "Pixel Art zu Photoshop und dann von 2D zu 3D weiterentwickelt" - mit KI lassen sich Inhalte dann effizienter erstellen. Es werde immer "großartige Entwicklerteams" geben, die "großartige Spiele" machen - das treibe Gaming voran.
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Ab 2027 gibt es keine neuen Spiele auf Disks, nur noch mit Code in der Verpackung, zumindest von Sony Spielen.
Und sie schalten auch die PS3 Stores ab, heißt also alle gekauften digitalen Spiele sind weg.
"Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit und/oder Sicherheit anderer gefährdet werden."
Es kann nicht sein, dass Menschen sterben müssen, nur weil jemand UNBEDINGT spielen will.
Im Leben nicht! Das ist niemand auf dieser Welt.
Wo wir uns alle einig sind, ist, dass niemand auf der Welt sterben sollte (außer Pädos etc) dennoch können wir es nicht verhindern.
"Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit und/oder Sicherheit anderer gefährdet werden."
Es kann nicht sein, dass Menschen sterben müssen, nur weil jemand UNBEDINGT spielen will.
EDIT:
Und ja, KI (Unsere Industrie so oder so) TÖTET Menschen. Durch Anheizung des Klimawandels, durch Verknappung von Energie, Ressourcen und Wasser! Und wofür? Dafür, dass die Menschen hier auch noch die letzte Hirnzelle abgeben können? Für Verdummung im Netz? Für KI-Slop in den "sozialen" Medien? Damit jemand in Spielen seinen Fetisch ausleben kann? WOFÜR??
(Wohlgemerkt Spiele, die uns dank immer invasiverem DRM nicht gehören, Sicherheitslücken in unsere Rechner reißen – Kernel-Level-Anticheat aka Rootkits – und im Zweifel mit künstlicher Server-Abhängigkeit auch noch einen eingebauten Killswitch haben, gegen dessen gesetzliches Verbot als Reaktion auf „Stop Killing Games“ die Industrie auch gerade mächtig und wie üblich mit einer Lüge nach der anderen lobbyiert.)
Das nicht nur hinzunehmen, sondern sogar noch gutzuheißen, „solange das Produkt am Ende spaßmacht“, zeugt m. E. nicht nur von einem gewaltigen Maß an Ignoranz, sondern letztendlich auch von nicht vorhandener Selbstachtung. Selbst wenn man jeglichen Altruismus in den Giftschrank sperrt und rein egoistisch darauf blickt, sind „KI“-generierte Spiele ein schlechter Deal für den Spieler.
Aber welche alternativen hast du? Diese Spiele boykottieren und auf Dauer gesehen keine neue Spiele mehr genießen zu können? Solange auf Retrokisten zurückgreifen, bis du dort jedes Spiel 3mio mal durch hast und keine Lust mehr hast? Oder ganz auf dein Hobby verzichten?
Alternativ kannst du dir von jedem Spiel den crack ziehen und es illegal spielen, wobei es mittlerweile schon sehr viele Games gibt, die garnichts gecrackt werden und nirgends angeboten werden. Und ich denke, es wird in Zukunft noch weniger da immer mehr Schutzmechanismen greifen werden. Klar, eingedämmt bekommt man es eh nie ganz, aber es ist heutzutage schon sehr viel weniger geworden.
Sag mir, was sind deine Alternativen?
Wenn du es nicht willst, aus welchen Gründen auch immer, dann lass es uns gut ist.
Jeder soll und kann es selbst entscheiden ob er da mitgehen wird oder nicht.