Unreal Engine 5-Techdemo: Potenzielle Ladeszene war keine, verspricht Epic
Epic Games verspricht keine Ladetricks in der Demo der Unreal Engine 5. Eine Szene in der Demo hatte für entsprechende Diskussionen gesorgt. Da habe man aber andere Gründe für gehabt - nicht das Laden.
Die Demo der Unreal Engine 5 begeisterte nicht nur wegen ihrer grafischen Qualität, sondern auch wegen der Tatsache, dass es sich um eine in Echtzeit berechnete Demo handelte. Keine Frage, solche Demos sind hochoptimiert und Spiele werden viel tun müssen, um auch dort hinzukommen, aber Begeisterung kam auf und es stellte sich auch die Frage, wie es um die Ladezeiten steht.
Jetzt mag man meinen, der nicht so große Abschnitt geht auch ohne große Ladezyklen, aber mit der Texturauflösung undenkbar. Und es gibt tatsächlich einen Hinweis auf Laden - an dem Punkt, wo der Charakter sich durch einen engen Spalt quetscht. Im Spieldesign kennt man solche Elemente, um keinen Ladebildschirm zu haben, und aus dem Gameplay etwas Tempo für Ladeprozesse herauszunehmen.
Und genau das wurde dann auch im Hinblick auf die Sequenz in der Unreal Engine 5 diskutiert. Man ging davon aus, dass hier geladen wurde. Dem widerspricht aber nun Epic Games - genauer Jeff Faris. Der sagt, dass das Spielelement für Epic durchaus ein paar Zwecke erfüllte, keiner davon sei Ladeverzögerung. Vielmehr sei es darum gegangen, das Auge auf Nachaufnahmen, Animationen, Tonänderungen und Flusswechsel zu richten. Es sei auf keinen Fall notwendig gewesen, um Ladezeiten auf der PS5 zu kaschieren.
Die Ladezeiten werden bei der neuen Konsolengeneration generell deutlich geringer ausfallen, weil SSDs zum Einsatz kommen. Sony geht bei der PS5 sogar soweit, ein proprietäres System zu integrieren, dass sogar noch besser funktionieren soll als stumpfe Übertragungsleistung und die ohnehin kurzen Zugriffe von SSDs. Ob das dann einen großen Vorteil zur Xbox Series X bringt, wird man sehen.
Epics Tim Sweeney ist sich jedenfalls sicher, dass die Zeiten von Ladebildschirmen vorbei sind. Und sogar die von aggressivem LOD, bei dem dann Assets noch ins Bild ploppen. Gerade letzteres ist ein mutiges Versprechen, denn um Ladebildschirme kann man das Spiel herumkonstruieren. Aggressives LOD ist eine Frage von Power und Optimierung. Sicher ist auf jeden Fall: Es wird besser als zuletzt.
Quelle: Twitter

Fortnite Battle Royale war ein großer Glücksfall für seine Firma. Auch hier wurde gezeigt, dass man auch ohne unfaire Pay-To-Win Mechaniken oder Glücksspielelemente ein profitables, kostenloses Spiel haben kann. Einfach indem man guten Content liefert und mit der Community zusammen arbeitet. Auch wenn man das Spiel nicht mag, muss man doch zugestehen, dass hier viel richtig gemacht wurde. Nicht umsonst wurde das Konzept oft kopiert. Epic ist kein böser Abzocker.
Das "nicht Abzocken" Konzept findet man auch beim Epic Store wieder. Sweeney hat genug Ahnung von Technik um zu wissen, dass 30% Gewinnbeteildigung nicht nötig sind um einen Store kostendeckend zu betreiben. Auch andere Publisher wissen das und haben daher einen eigenen Marktplatz aufgebaut. So ist es doch zu Uplay, Origin und co. gekommen. Genau hier setzt Epic an und baut jetzt einen Marktplatz auf, der wieder für alle Publisher wieder interessant ist.
Valve bietet ihr mit ihrer sturen Preispolitk Angriffsfläche. Es war nur eine Frage der Zeit, dass jemand mit Geld kommt und das versucht auszunutzen. Ich bin froh, dass es Sweeney ist und nicht irgendein fachfremder Investor, der der mit Risikokapital um sich wirft dann guckt wo es wieder zurück kommt (Riot *hust* Games).
Persönlich finde ich das schade, weil ein Gaming-PC so viel mehr ist als einfach nur eine Konsole wo Dreams das höchste der Gefühle ist. Die Konsole hört da auf, wo der PC anfängt.
Ich finde es bedauerlich für nachfolgende Generationen, dass sie nur noch mit Konsolen und Smartphones aufwachsen und von Epic und Co. zu reinen Konsumenten erzogen werden.
Wir nehmen es für selbstverständlich in einer Zeit und Umgebung groß geworden zu sein, in der man alles "anfassen" konnte. Aber unseren Kindern enthalten wir genau dies vor. Nur damit bei Sweeney und Co. die Kasse stimmt.
Das Argument verstehe ich nicht ganz. Meinst du damit die Komponenten eines PCs? Oder physische Datenträger (DVD, Floppy, Lochkarte...)? Oder wirkliche die Bestandteile eines raumfüllenden Rechners, bestehend aus einzelnen Röhren und Transistoren und etwas Ringkernspeicher?