Unreal Engine Marketplace: Epic Games senkt Verkaufsgebühren rückwirkend dank Erfolg von Fortnite
Entwickler die ihre Inhalte via Unreal Engine Marketplace verkaufen, haben Grund zur Freude. Dank hoher Einnahmen von Epic Games aufgrund des Marketplace-Wachstums und des großen Erfolgs von Fortnite werden die Verkaufsgebühren dauerhaft und rückwirkend gesenkt. Wer Inhalte über die digitale Handelsplattform seit deren Start verkauft hat, darf mit einer Rückzahlung rechnen.
Epic Games freut sich über hohe Einnahmen. Das Geschäft mit Fortnite läuft gut. So gut sogar, dass die Spieleschmiede Geld zu verschenken hat. Das geht an die Content-Ersteller für die Unreal Engine 4, die ihre Werke via Unreal Engine Marketplace vertreiben.
Dort werden beispielsweise Animationen und 3D-Modelle angeboten, die die Käufer in ihren eigenen Projekten nutzen können. Bislang verlangte Epic Games insgesamt 30 Prozent des Verkaufspreises als Gebühr. Künftig wird diese deutlich gesenkt und beträgt nur noch 12 Prozent. Das gilt auch rückwirkend für die vergangenen vier Jahre. Wer in diesem Zeitraum Inhalte über die Handelsplattform verkauft hat, darf sich also über eine Rückzahlung freuen. Verluste macht man laut Epic Games CEO Tim Sweeney damit nicht. Auch weiterhin streicht man einen "gesunden Profit" dank wachsendem Marketplace und dem großen Erfolg von Fortnite. Insgesamt zähle man derzeit 6,3 Millionen Unreal Engine 4-Nutzer. Der Marketplace sei derweil in der ersten Jahreshälfte 2018 um 30 Prozent gewachsen und seit dem Launch im Jahre 2014 wurden darüber fast 8 Millionen Downloads getätigt. Auch eine weitere interessante Zahl erwähnt Epic Games am Rande: Die nach dem Aus von Paragon kostenlos veröffentlichten Assets des MOBA wurden bislang mehr als eine Million Mal heruntergeladen.
Zuletzt knackte Fortnite die 300 Millionen US-Dollar-Marke an Einnahmen in einem einzelnen Monat. Vergangenen Donnerstag startete indes Season 5 des kostenlosen Battle-Royale-Shooters. Mit von der Partie auch ein neuer Battle Pass mit allerhand Belohnungen. Zudem kündigte Epic Games mit der "Fortnite Summer Skirmish Series" ein großes E-Sports-Turnier an, das heute startet. Insgesamt winken 8 Millionen US-Dollar an Preisgeldern.
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Puh, von 30 auf 12% ist viel. Ich persönlich habe eigentlich nichts an der Unreal-Engine auszusetzen. Aber ich muss damit auch nicht arbeiten und weiß nicht, wie produktiv man damit ist. Die Ergebnisse sind aber oft gut. Es macht mir aber ein bisschen Angst, wie weit verbreitet sie inzwischen ist. Monokulturen sind nie gut.