Unreal-Engine-4-Spiel Solus: Lead Developer äußert sich zur Entwicklung, erster Screenshot
In einem Interview mit der englischsprachigen Seite Onlysp hat sich der Lead Developer von Solus, Sjoerd De Jong, über das Spiel, die Entwicklung und die Unreal Engine 4 geäußert. De Jong will von Mikrotransaktionen und Always-On-Prinzip nichts wissen, sondern ein echtes Single-Player-Spiel schaffen.
Bislang war nicht allzu viel über das First-Person-Survival-Spiel Solus bekannt. Jetzt hat sich der Lead Developer, Sjoerd De Jong, in einem Interview zu Wort gemeldet und zahlreiche Fakten enthüllt. Die Story des Spiels ist schnell erzählt: Ein Forscher-Team soll einen einsamen Planeten erkunden. Die kleine Gruppe von Forschern stirbt jedoch zu Beginn des Spiels und alle außer dem Spieler sterben. Um zu überleben, muss der Spieler den Planeten erkunden. "Denken Sie an Robinson Crusoe, kombiniert mit Underground-Elementen aus Minecraft und Mystery-Effekten aus Lost." Auch wenn der Planet unbelebt ist, sind zahlreiche Bauten vergangener Generationen auf ihm zu finden. Im Verlaufe des Spiels finden Sie immer weitere Items, die Ihnen beim Überleben behilflich sind. Hierbei soll das aus Minecraft bekannte Crafting eine große Rolle spielen.
Dem Lead Developer, Sjoerd De Jong, ist außerdem die richtige Balance zwischen Realismus und Spielbarkeit wichtig. So wird es beispielsweise keine Stamina-Anzeige geben, wodurch sich der Spieler kontinuierlich mit der gleichen Geschwindigkeit bewegen kann. Die Spielwelt von Solus soll nicht zu groß werden - das ist auch dem Fakt geschuldet, dass aktuell nur drei Entwickler an Solus beteiligt sind. Eine echte Open-World sei dadurch nicht möglich. Um die Entwicklung finanzieren zu können, will der Lead Developer aber nicht auf Crowdfunding zurückgreifen - die Risiken einer Crowdfunding-Kampagne würden das mögliche Potential übersteigen.
In dem Interview redet De Jong auch über das Höhlen-System in Solus. Direkt unter der Erdoberfläche sollen die Höhlen wenig spektakulär sein, "sobald Sie jedoch tiefer in den Untergrund gelangen, werden Sie auf Höhlen stoßen, die mit den Gezeiten des Meeres verknüpft sind und regelmäßig überflutet werden." Auch extremer Hitze, Tornados und arktischen Temperaturen soll der Spieler in Solus ausgesetzt sein.
Darüber hinaus äußerte sich De Jong auch zur Unreal Engine 4. "Die neue Skritsprache Blueprint hilft uns enorm. Diese ist wie Kismet (die Skriptsprache der Unreal Engine 3, d. Red.) auf Steroiden." Besonders erfreulich für Interessierte an Solus war De Jongs Aussage zum Ende des Interviews: "Ich glaube, es gibt genug Spieler, die ein "echtes" Single-Player-Spiel haben wollen, bei dem man sich während dem Spielen beispielsweise nicht mit Servern verbinden muss." Auch Mikrotransaktionen soll es in Solus nicht geben. Als aktuellen Release-Termin nennt De Jong das zweite Quartal 2015.
Quelle: Onlysp.

Zum vergleich: Eine frühe UE3 Tech Demo: Unreal engine 3 tech demo - YouTube
Und eines der frühen UE3 Spiele:
Rainbow Six Vegas 1
Blacksite Area 51
Das ist am Anfang einfach so. Die Engine ist noch nicht ganz fertig, die Erfahrungen mit der Engine sind gering, die Dokumentation lückenhaft. Das dauert noch ein wenig bis die Engine wirklich ihr Potential nutzt.
Die ersten UE3 spiele hätten auch mit der UE2 laufen können und so wird es sich auch am Anfang mit der UE4 verhalten.
Wohl kein Multiplayer.
reines singleplayer oder ist auch multiplayer möglich? coop wäre schön
Ja, echt, wat'n Schrott, sieht nur minimal besser aus als Minecraft!
Nee, jetzt mal ernsthaft. Minecraft hat mich nie interessiert, vielleicht wird das hier ja was.
Naja mal kucken was Epic so bringt demnächst.