Unreal Engine: Epics neuer Character-Creator erschafft fotorealistische Gesichter
Epic stellt mit dem MetaHuman Creator ein neues Tool vor, das den Scan von Schauspielern in Videospielen bald überflüssig machen könnte. Einige Videos zeigen die fotorealistischen Gesichter und Animationen.
Berühmte Schauspieler in Videospielen mögen ein netter PR-Gag sein, in vielen Fällen zerstören sie aber auch die Immersion, da der Spieler nicht mehr die Figur, sondern den Menschen dahinter sieht. Ein neuer Charakter-Editor von Epic könnte das Scannen von Gesichtern echter Menschen bald unnötig werden lassen. Mit dem MetaHuman Creator können Entwickler relativ schnell und einfach realistische Gesichter und Charaktere erstellen. Epic stellt das beeindruckende Tool in mehreren Videos vor. Dabei handelt es sich wie gesagt nicht um eine Tech-Demo, sondern um ein existierendes Programm:
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Zu 100 Prozent erreichen die Gesichter Fotorealismus noch nicht. Einige subtile Details verraten den digitalen Ursprung der Kreationen. Das Tool soll aber nicht nur demonstrieren, sondern einen praktischen Nutzen haben. Die beiden Schlagwörter von Epic sind "einfach" und "günstig". Diese hängen natürlich zusammen, denn je schneller der Prozess geht, desto mehr Zeit und somit auch Geld sparen die Entwickler ein:
"Benutzer legen einen Ausgangspunkt fest, indem sie aus den in der Datenbank verfügbaren voreingestellten Gesichtern für ihren Menschen ein Beispiel auswählen. Anschließend können Benutzer eine Vielzahl von Frisuren wählen, die das strähnenbasierte Haarsystem der Unreal Engine verwenden, oder 'Haarkarten' für Low-End-Plattformen. Es stehen auch eine Reihe von Beispielklamotten zur Auswahl, sowie 18 unterschiedlich proportionierte Körpertypen."
MetaHuman kommt noch 2021
Die so erstellten Charaktere können schließlich für das Programm Maya heruntergeladen und so in Spiele integriert werden. MetaHumans soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Wer sich schon einmal ein Bild machen will, kann mit der Probeversion zwei Figuren herunterladen.
Quelle: Epic Games

Erstaunlich, aber nicht verwunderlich, bei dem eklatanten Hang zur Selbstzerstörung.
P.S. "Do Androids Dream of Electric Sheep?" von Philip K. Dick.
Die Frage nach einer Seele, in dem Sinne als dass wir uns von jeder Maschine dadurch unterscheiden dass wir anscheinend eine solche haben, ist dann nur noch eine Randnotiz.
Aber das wird noch dauern. Evolutionstechnisch sind wir gerade erst aus der Höhle gekrochen.
Ausserdem ist Konsum ohne Geld, welches man traditionall im Austausch für geleistete Arbeit in einem Job - wenn er denn nicht wegrationallisiert wurde - erhält, ziemlich schwierig.
Richtig! Und die Redakteure haben dann endlich viel mehr Freizeit!
Ich bin froh, nicht mehr in einer Höhle zu wohnen und mir täglich Parasiten aus der Haut ziehen zu müssen. Wir kommen stetig voran. Und das ist gut so.