Unreal Engine 5.4: Doppelte RT-Performance, besseres TSR, schicke Demo
Epic Games veröffentlicht die Unreal Engine 5.4 mit verbessertem Raytracing (bis zu doppelter Performance) und Temporal Super Resolution (bessere Qualität und weniger Artefakte).
Epic Games hat eine neue Version der Unreal Engine 5 veröffentlicht. Das Update auf Ausbaustufe 5.4 bringt primär eine bessere Raytracing-Performance mit, die sich unter Umständen verdoppeln kann, und auch verbessertes Temporal Super Resolution (TSR), das eine Alternative zu DLSS/XeSS/FSR sein kann.
Während die Leistungsverbesserungen bei hardwarebeschleunigtem Raytracing je nach Grafikchip unterschiedlich ausfallen können, werden die Vorteile bei AMD- und Intel-Grafikkarten laut Epic Games am stärksten zu spüren sein, während die Modelle von Nvidia wohl etwas weniger profitieren, aber ohnehin die Skalen anführen. Epic Games hat dies durch Verbesserungen an der Geometrie erreicht, sowie durch die Beschleunigung des Path Tracers der Unreal Engine um 15 Prozent, der die Lichtberechnung durchführt. Die Geometrie-Verbesserungen wirken gleich doppelt, indem durch besseres Multitasking und Culling 60 Fps einfacher zu erreichen sind. Das mag Nutzer mit High-End-Grafikkarten weniger stören, aber auf Konsolen ist die Änderung einigermaßen relevant. Die Implementation in neue und bestehende Spiele soll sehr simpel sein - das habe man sich bei Epic vorgenommen, um möglichst hohe Adaptionsraten zu erzielen.
Das Problem bei Temporal Super Resolution (TSR) ist generell, dass es im Moment insbesondere gegen den Primus DLSS nicht ankommt. Epic Games investiert aber weiter Arbeitszeit in das Feature, um die Qualität zu verbessern. Eine neue Funktion, die zu den Anti-Aliasing-Einstellungen High, Epic und Cinematic hinzugefügt wird, ist die sogenannte "History Resurrection". Wenn TSR Details aus verschiedenen Gründen verwirft, wie z. B. Okklusion, Änderungen im Schattenwurf oder einfach nur, weil etwas jetzt außerhalb des Bildschirms ist, könnte die erneute Akkumulation Artefakte verursachen. "History Resurrection" behält die historischen TSR-Daten bei, die zur Anzeige des Datenzuwachses verwendet werden können, es sei denn, es wurde ein besseres Match in neu berechneten Frames gefunden. Diese Funktion soll die Stabilität von TSR verbessern und sicherstellen, dass die Ausgabe vorhersehbar ist. Epic Games verspricht auch weniger Geisterbilder.
Abgesehen davon hat die Unreal Engine 5.4 auch einige andere Verbesserungen und Funktionen bekommen. Das gilt nicht nur für Entwickler, sondern auch für Spieler, die von verändertem Shader-Caching profitieren, das die Precompilation beschleunigen soll. Weniger Wartezeit beim ersten Start oder beim Cache-Rebuild ist immer gerne gesehen. Mit der Unreal Engine 5.4 gibt es zudem experimentelle Unterstützung für Vulkan Raytracing - das bedeutet, dass RT auch auf Linux greifbarer wird. Während das nur die Highlights sind, lässt sich im Changelog noch viel mehr entdecken. Epic Games hat auch ein schickes Video beigelegt, das sie oben sehen können.
Quelle: Unreal Engine

Witcher 4 zb. dürfte interessant werden in dieser Hinsicht.
Allerdings brauch ich dazu nicht auf das Linux-unfreundliche Epic zu warten.
Wayland, Mesa (seit Version 23 wird RT unterstützt, in Mesa 24 stark verbesserte Leistung) und VKD3D/Vulkan RT sind da auch schon dran.
Aber hey, ich nehme jede Bemühung mit.
Wenn UE5-Spiele dann auch endlich mal irgendwann flüssig laufen, ohne stutter ...
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