Kingston Data Traveler Hyperx Predator mit 512 GB USB 3.0 - 700-Euro-Speichergigant im Leistungs-Check
Die komplette Film- oder Steam-Sammlung in der Hosentasche! Mit dem Data Traveler Hyperx Predator 512 GB präsentiert Kingston einen der größten aktuell am Markt erhältlichen USB-3.0-Sticks. Ob das Gerät nicht nur mit seiner ungewöhnlich hohen Kapazität und edlem Design, sondern auch mit seiner Leistung auf sich aufmerksam machen kann, zeigt der folgende Test.
Kingston Data Traveler Hyperx Predator 512 GB: Messwerte Crystal Disk Mark
Kingston Data Traveler Hyperx Predator 512 GB: Messwerte: Atto Disk Benchmark
Besondere Dinge haben ja bekanntlich ihren Preis und so werden laut PCGH-Preisvergleich rund 700 Euro für die 512-GiByte-Variante des Kingston Hyperx Predator fällig - den Preis des 1-Terabyte-Modells hat Kingston bisher noch nicht bekannt gegeben. Dem hohen Kaufpreis entsprechend wird der Hyperx Predator 512 GB auch in einer auffälligen Metallbox geliefert, in der sich Aussparungen für den Stick, der mitgelieferte Schlüsselring sowie die 19 Zentimeter lange USB-3.0-Verlängerung befinden (siehe Bildergalerie) - das garantiert einen absolut sicheren Transport. Während die hochwertige Befestigung für den Schlüsselbund ein nettes Gimmick darstellt, ist die Zugabe des Verlängerungskabels zwingend notwendig.
Damit ausreichend Platz für die Flash-Speicherbausteine im Inneren des mit einer sehr hohen Qualität gefertigten Hyperx Predator 512 GB zur Verfügung steht, fällt das Gehäuse mit seinen Maßen von 72 x 27 x 21 Millimeter (L x B x H, Gewicht: 64 Gramm) sehr groß aus. Daher versperrt der Stick nicht nur horizontal (Notebook/Hub) oder vertikal (Hauptplatine) gesteckt benachbarte USB-Ports. Es kommt auch zu Problemen, wenn sich die USB-3.0-Anschlüsse, wie im Falle unserer Testplatine, dem MSI Z77A-G45, zu nah am DVI-D-/VGA-Anschluss befinden. Setzen Sie den Stick allerdings in Kombination mit der USB-3.0-Verlängerung ein, nimmt ein zweiter Speicherzwerg bequem neben dem Kingston Data Traveler Hyperx 512 GB Platz.
Kingston Data Traveler Hyperx Predator 512 GB im Test: Sehr gute Messwerte
Mit seiner hohen Wertigkeit sowie einer enormen Kapazität von 512 Gigabyte kann Kingstons Speichergigant also auf jeden Fall punkten, doch wie sieht es mit der Lese- und Schreibgeschwindigkeit aus? Kingston verspricht eine Leseleistung von 240 MByte/s sowie eine Schreibleistung von 160 MByte/s. Wir haben unseren Messungen mit dem Crystal Disk Mark, dem Atto Disk Benchmark und dem PCGH-Kopiertest, bei dem 10 Gigabyte Daten (50,000 Dateien) erst auf den Stick und dann vom Stick zurück auf die SSD kopiert werden, durchgeführt. Die Messungen zeigen, dass diese Angaben nicht zu hoch ausfallen. Mit unserem Testsystem (Core i7-2600K, Intel Z77-Chipsatz und Intel USB-3.0-Controller-Chip) messen wir beim Crystal Disk Mark sogar eine noch höhere Lesegeschwindigkeit von 264,5 MByte/s. Die Schreibgeschwindigkeit entspricht dagegen mit 163,1 MByte/s den Werksangaben. Im Atto Disk Benchmark fällt die Lese- und Schreibleistung des Kingston Hyperx Predator 512 GB allerdings niedriger aus. Hier liest das Gerät Daten mit 233,5 MByte/s und schreibt selbige mit 116,8 MByte/s.
Im Vergleich mit den Messwerten der im Rahmen der USB-3.0-Stick-Marktübersicht in der kommenden PCGH-Ausgabe 03/2013 getesteten 32-/64-GB-Modelle schneidet der Kingston-Stick trotzdem sehr gut ab und hätte mit dieser Leistung den zweiten Platz in allen Benchmarks belegt. Ähnliches gilt für unseren praxisnahen Kopiertest, welchen der Speichergigant mit einer sehr guten Leseleistung von 1 Minute 48 Sekunden und guten Schreibleistung von 19 Minuten und 14 Sekunden absolviert. Auch das sind sehr gute Werte, die längst nicht jeder USB-3.0-Stick erzielt.
Kingston Data Traveler Hyperx Predator 512 GB im Test: Fazit
Der hohe Preise und seine stolze Kapazität von 512 Gigabyte mache den Kingston Hyperx Predator zu einem Luxusobjekt, das für den Otto-Normal-Nutzer wohl unerschwinglich bleibt. Wer dann doch rund 700 Euro für den mobilen Transport seiner Film-, Spiele- und Musiksammlung erübrigen kann, erwirbt einen USB-3.0-Stick, der besonders hochwertig gerfertigt und verpackt ist sowie eine sehr gute Ausstattung und Leistung bietet. Und wenn man bedenkt, dass Sie für ähnlich schnelle Sticks mit 64 GByte Kapazität rund 70 Euro ausgeben müssen, wirken 700 Euro, also das Zehnfache des Preise für fast zehmal so viel Gigabyte, auch längst nicht mehr so hoch.

. Passt auch in jede Hemdtasche und ist auch noch einiges günstiger
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nein im Prinzip hast Du Recht. Vor allem glaub ich, die SSD ist auch im einiges haltbarer wenn man viel zu schreiben hat (meine ich zumindest).
Für denjenigen dem ein Normales Externes SSD Gehäuse zu Groß ist, Käufer werden sich sicher finden.
Aber wird schon Leute geben die sowas brauchen, manche kaufen sich ja auch eine Grafikkarte oder CPU für soviel Geld, obwohl der Mehrwert in keinem Verhältnis steht.
Bei mir verstehen auch nicht viele, wie ich 200€ für einen Kopfhörer ausgeben kann.
Ja das wäre echt ärgerlich, aber wenn man den schon überall mitnimmt kann man den auch z.B. an den Schlüsselbund klemmen mit Auto- und Haustürschlüssel.