Train Simulator 2015 im Review - Leserartikel von Gamer090

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The Spirit of Halloween, der Name der Lok.
Quelle: Ingame

Der Train Simulator 2015 von Dovetail Games punktet mit Realismus, jedoch gibt es einiges was noch verbessert werden muss. Das Spiel ist am 18. September 2014 erschienen und in zwei unterschiedlichen Versionen erhältlich. Der Spielumfang kann durch Erweiterungen vergrößert werden.

Hinweis der Redaktion: Der folgende Artikel wurde von einem PCGHX-User, und nicht von der Redaktion geschrieben. Wenn Sie selbst Interesse haben, einen Userartikel zu verfassen, dann empfehlen wir Ihnen unsere Anleitung: So werden Sie Autor auf PCGH.de.

Bildergalerie

Release

Am 18.September 2014 war es so weit, Train Simulator 2015 von Dovetail Games erblickte das Licht der Welt. Das Spiel ist zwar auch im Einzelhandel erhältlich, jedoch ist Steam Voraussetzung um das Spiel nutzen zu können. Train Simulator 2015 funktioniert aber auch im Offline-Modus. Manche Züge haben kein Ende. Quelle: Ingame Manche Züge haben kein Ende.

Spieleditionen

Es gibt zwei Editionen des Spiels, die Standard-Edition für 29,99 Euro enthält als angebliche Extras:

  • East-Coast Main-Line London-Peterborough Route-Add-On inkl. Rollmaterial (122 km)
  • München-Garmisch Partenkirchen Route Add-On inkl. BR 426 (100 km)
  • New York-New Haven Route Add-On inkl. Rollmaterial (121 km)

Diese Extras kosten im Paket rund 60 Euro. Doch diese Add-On-Inhalte sind auch alle Strecken und fast das ganze Rollmaterial, das in der Standard-Edition enthalten ist. Somit ist es eigentlich kein Extra. sondern notwendig damit man in diesem Spiel mehr zu tun hat als nur die Academy zu besuchen.

Die Steam-Edition für 41,99 Euro hat deutlich mehr zu bieten und ist lohnenswerter. Zusätzlich den oben genannten Paketen enthält die Steam-Edition:

  • Los Angeles Commuter Rail F59PH Loco-Add-On; nur Rollmaterial, keine Strecke
  • Pacific Surfliner L.A.-San Diego Route-Add-On inkl. Rollmaterial (204 km)
  • San Diego Commuter Rail F59PH Loco-Add-On; nur Rollmaterial, keine Strecke

Diese 3 Add-Ons kosten 50 Euro. Wenn man dazu die rund 30 Euro für die Standard-Edition dazurechnet merkt man schnell, dass die Steam-Edition deutlich günstiger ist.

Download Content

Es gibt auch Dampfloks Quelle: Ingame Es gibt auch Dampfloks

Rollmaterial

Auf Steam gibt es diverse Pakete an Rollmaterial, doch außer Rollmaterial aus Deutschland, Großbritannien und den USA, ist da kaum etwas anderes zu finden.

Die meisten Loks erlauben "Quick Drive", mit dem es möglich ist, die Lok mit nur einem Hebel auf dem UI zu steuern. Das gelingt nicht so genau wie mit den Hebeln der Lok selbst, aber für den Anfang genügt es sicher. Sogar fast alle Schalter und Knöpfe in der Lok können betätigt werden. In manchen Zügen kann sogar die Zugzielanzeige eingestellt werden, die Zielorte sind aber vorgegeben.

Im Netz ist diverses Rollmaterial vorhanden. Rollmaterial das für Railworks erstellt wurde, funktioniert nur zum Teil. Manchmal ist zur Nutzung nur eines der zwei Asset-Packs von Steam notwendig, entweder das europäische oder das US-amerikanische Asset-Pack für je 11,99 Euro.

Strecken

Die Strecken haben viele Details und man fährt da gerne mehrmals durch. Doch der Streckenmonitor der unten fast die ganze Bildschirmbreite einnimmt, ist nicht so genau und fehlerhaft. Beispiel: Man fährt mit 160 km/h und muss wegen eines Gleichwechsels auf 60 km/h runter, doch dies wird nur auf der Karte angezeigt, nicht auf dem Streckenmonitor. Da man erst merkt, dass man auf 60 km/h abbremsen muss, wenn der Gleichwechsel stattfindet, entgleist der Zug. Auf der Karte aber werden Geschwindigkeit des Zuges, Entfernungen und Geschwindigkeitsbeschränkungen nicht angezeigt. Es passiert deswegen öfters, dass man die Geschwindigkeit überschreitet und in der Karriere bedeutet dies Punktabzug. Es ist auch nicht möglich die Karte und das Spiel gleichzeitig anzuzeigen.

Fahren

Einfach Wunderschöne Landschaft. Quelle: Ingame Einfach Wunderschöne Landschaft.

Academy

Hier bekommt ihr euren "Unterricht" wie Signale richtig zu interpretieren sind und Dieselloks, Dampfloks, E-Loks sowie S-Bahnen gesteuert werden. Bei den Signalen sind, deutsche, britische und US-amerikanische Signale enthalten, die alle kurz erklärt werden. Wer noch nie einen Zug gefahren ist, sollte hier mal reinschauen; es lohnt sich auf jeden Fall. Alle Tutorials sind je höchstens 5 Minuten lang. Das Rollmaterial der Academy ist immer orange und an jeder Front gelb-schwarz gestreift. Die Züge können auch auf den Strecken außerhalb der Academy fahren, dafür muss nur ein Zug selbst erstellt werden.

Schnelles Spiel

Im Schnellen Spiel kann man einen Start- sowie einen Zielpunkt bestimmen und jeden Zug wählen den man hat, außer E-Loks bei nicht elektrifizierten Strecken. Es gibt außerdem im Schnellen Spiel keinen Fahrplan. Wer also erst mal alle Funktionen der Lok testen möchte, kann dies gerne tun. Andere Züge fahren da selten, also ist man meistens alleine auf der Strecke und hat eine grüne Welle von Signalen.

Karriere

In der Karriere bekommt man vordefinierte Fahrpläne und Züge. Laut einem Beitrag eines Users im Steam-Support-Forum gibt es einen Bug, bei dem man für die Karriere keine Punkte bekommt; dabei ist es egal, ob die Karrierewertung in den Einstellungen eingeschaltet ist oder nicht. Momentan bleibt für Betroffene nur das Warten auf einen Patch. Nicht jeden Spieler betrifft dieser Bug. Auf Youtube sind mehrere Videos zu sehen, in denen Spieler Punkte für ihre Fahrt im Karrierenmodus bekommen.

Freies Spiel

Im Freien Spiel kann eine Strecke frei erkundet werden. Es gibt im Gegensatz zum Schnellen Spiel, kein Ziel. Man kann einfach einen Zug auswählen und die Strecke erkunden so lange man möchte.

Erstellen

Szenarien

In den Szenarien können entweder die eigenen, schon enthaltene, oder im Workshop herunterladbare Szenarien gefahren werden. Das Erstellen von Szenarien ist sehr einfach: Man wählt eine Strecke aus und platziert mindestens einen Zug. In diesem Zug muss ein Lokführer rein, danach gibt man die Ziele an, die erfüllt werden müssen angeben und schon kann es losgehen.

Strecken-Editor

Im Strecken-Editor können eigene Strecken erstellt oder schon installierte bearbeitet werden. Zur Auswahl steht so gut wie alles was man braucht und auch Züge können hier für ein Szenario platziert werden. Die Steuerung ist jedoch schwer zu erlernen: Mit den Pfeiltasten wird die Kamera bewegt, doch wenn man mit der Maus nach unten oder oben Schwenkt, wird mit den Pfeiltasten der Zoom eingestellt. Mit dem Mausrad kann man hier nicht viel anfangen. Es wäre besser, wenn die Kamera mit der Maus gesteuert werden würde, denn dies lässt genaueres Steuern zu.

Halloween-Special

Zu Halloween wurde eine Strecke erstellt mit Szenarien, in denen man Essen für Gäste oder die Gäste selbst einsammeln muss. Das Essern besteht aus Süssigkeiten, Schafen, und anderem, was der normale Mensch nicht essen würde. Die Gäste sind, wie man erwarten kann, Zombies, Hexen, Mumien und Werwölfe. Der Zug selbst ist auch etwas anders als ein normaler Zug. Er besteht zum Teil aus einem Kürbiskopf und der Dampf besteht aus kleinen Gespenstern. Dieses Special mit dem Namen "T he Count of Monster Disco" gibt es für 9,99 Euro bei Steam.
The Spirit of Halloween, der Name der Lok. Quelle: Ingame The Spirit of Halloween, der Name der Lok.

Fazit

Train Simulator 2015 ist ein gutes Spiel, die Strecken sind gross genug und Rollmaterial ist reichlich vorhanden, wenn auch nicht genügend internationale Modelle. Wenn die Bugs beseitigt sind, dann wird man am Spiel mehr Freude haben. Eine Demo ist auf Steam bis jetzt nicht verfügbar. Wer sich nach dem Lesen des Reviews nicht sicher ist, ob das Spiel dem eigenen Geschmack entspricht, sollte sich auf Youtube ein paar Gameplay-Videos anschauen - die Auswahl ist groß.

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von ThomasGoe69
        prima
      • Von Gamer090 Lötkolbengott/-göttin
        @Reds, Danke für das so schnelle Bearbeiten des Artikels und die Bildergalerie am Anfang ist eine gute Idee, so wirkt der Artikel nicht so leer.

        Hoffe wirklich das die Bugs beseitigt werden und die Steuerung für den Strecken-Editor besser funktioniert.
      Direkt zum Diskussionsende
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