GPU Tweak III Open Beta: Asus veröffentlicht neues GPU-Tool

11
News Maurice Riebling Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Asus GPU Tweak III
Quelle: Asus

Mit GPU Tweak III hat Hersteller Asus ein neues Tool zum Overclocking und Undervolting für GPUs von AMD und Nvidia zunächst als Open Beta veröffentlicht. Gegenüber GPU Tweak II hat sich sehr viel getan. Insbesondere Benutzeroberfläche und On-Screen-Überwachung wurden stark überarbeitet.

Asus werkelt derzeit eifrig an einem neuen Overclocking-Tool für Grafikkarten, das in Form von GPU Tweak III nun erstmals als Open Beta verfügbar ist. Bislang galt in der Software-Rubrik des Herstellers GPU Tweak II als Maß aller Dinge, welches nunmehr durch die neue Iteration abgelöst wird. Insbesondere die Benutzeroberfläche wurde stark überarbeitet. Hinzu gesellen sich einige neue Features und logischerweise auch Optimierungen an der Software selbst.

Wie Asus unter anderem im Changelog mitteilt, werden unterschiedliche Elemente aus den Modi "Einfach" und "Fortgeschritten" aus GPU Tweak II im Homescreen von GPU Tweak III kombiniert. So bietet sich dort wahlweise das langwierige Herumschrauben an unter anderem Taktraten und Spannungen an oder alternativ auch die unmittelbare Anpassung via One-Click-Optimierung. Asus wirbt hier mit den Modi "Default", "OC", "Silent" und "User Mode". Besitzer einer aktuellen Nvidia-Grafikkarte ab der Turing-Generation können darüber hinaus auch den OC Scanner nutzen.

Direkt im Homescreen des Tools werden zudem unterschiedliche Basis-Metriken für die genutzte Grafikkarten angezeigt, womit sich GPU-Temperatur, -Taktrate, -Stromverbrauch sowie -Lüftergeschwindigkeiten auslesen lassen. Wem diese Angaben noch nicht reichen, kann sich weitere Infos über das die direkt integrierte GPU-Z-Software verschaffen und zudem die vorgenommenen Anpassung via des ebenso integrierten Furmark-Stresstests in der angepassten ROG Edition testen.

Für die letztliche Überwachung in Anwendungen steht ein ausführliches On-Screen-Display (OSD) zur Verfügung, welches gegenüber GPU Tweak II deutlich ausgebaut wurde. Je nachdem, welche Metriken die Nutzer im Blick behalten möchten, kann das OSD mal mehr und mal weniger umfangreich ausfallen.

Auch lesenswert: Geforce RTX 3080: Custom-Designs in der Übersicht - Taktraten, Kühlung, Powerlimits, erste Leistungstests [Update]

Weitere nützliche Features von GPU Tweak III umfassen derweil die Armoury Crate, die das Anpassen der Beleuchtung von Hardware mit Aura Sync-Support ermöglicht sowie das Streaming-Tool Gamecaster. Unterstützt werden sowohl AMD- als auch Nvidia-Grafikkarten. In ersterem Fall gilt der Support ab der AMD Radeon 7000-Reihe (Southern Island). Hinsichtlich Nvidia unterstützt GPU Tweak III alle Grafikchips ab der 600er-Reihe (Kepler).

Zum Download von GPU Tweak III (Open Beta) v. 1.2.1.1 über die offizielle Webseite von Asus gelangen Sie hier.

11
    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von gaussmath
        Zitat von blautemple
        Man darf halt auch nicht vergessen das Nvidia eine sauber dokumentierte Api für genau solche Fälle bereitstellt. Das man die Overclocking Funktionen nicht total präsent mitten im Treiber positioniert kann ich ehrlich gesagt gut nachvollziehen und würde ich wohl genau machen.
        So sauber ist das alles gar nicht. Vieles ist auch undokumentiert und die Libs ändern sich plötzlich. Vor ein paar Wochen haben wir die Board Power noch aus der NVML.dll bezogen, jetzt ist es plötzlich in der NVAPI. Ohne die Hilfe von Unwinder wären wir teils am Poppes.
      • Von gaussmath
        Zitat von blautemple
        Man darf halt auch nicht vergessen das Nvidia eine sauber dokumentierte Api für genau solche Fälle bereitstellt. Das man die Overclocking Funktionen nicht total präsent mitten im Treiber positioniert kann ich ehrlich gesagt gut nachvollziehen und würde ich wohl genau machen.
        So sauber ist das alles gar nicht. Vieles ist auch undokumentiert und die Libs ändern sich plötzlich. Vor ein paar Wochen haben wir die Board Power noch aus der NVML.dll bezogen, jetzt ist es plötzlich in der NVAPI. Ohne die Hilfe von Unwinder wären wir teils am Poppes.
      • Von blautemple Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von gaussmath
        Ich weiß nicht, ob das immer so einfach möglich ist. Klar, Nvidia ist ein Milliardenkonzern mit einem F&E Budget der Vergeltung. Aber sie müssen auch Leute für so was haben. So einer wie Unwinder hat jahrelange Erfahrung damit, die APIs der Hersteller in einem funktionierenden Tool zu vereinigen. Das ist nicht ohne.

        Der MSI AB ist quasi übermächtig, das sehen wir auch bei CapFrameX. Kaum einer nutzt das CX Overlay. Das Tool von Asus ist echt nicht schlecht, aber der ganze Aufwand für ein bisschen Marktanteil? Am Ende kehren vielleicht doch wieder viele zum AB zurück, weil das Tool einfach zuverlässig ist.
        Man darf halt auch nicht vergessen das Nvidia eine sauber dokumentierte Api für genau solche Fälle bereitstellt. Das man die Overclocking Funktionen nicht total präsent mitten im Treiber positioniert kann ich ehrlich gesagt gut nachvollziehen und würde ich wohl genau machen.
      • Von gaussmath
        Zitat von Cleriker
        So ist es. Nur wird Nvidia sich nicht genötigt fühlen derartiges zu bieten, so lange es andere für sie erledigen. Die Kunden sind hier am Zuge und müssen es Nvidia beibringen.
        Ich weiß nicht, ob das immer so einfach möglich ist. Klar, Nvidia ist ein Milliardenkonzern mit einem F&E Budget der Vergeltung. Aber sie müssen auch Leute für so was haben. So einer wie Unwinder hat jahrelange Erfahrung damit, die APIs der Hersteller in einem funktionierenden Tool zu vereinigen. Das ist nicht ohne.

        Der MSI AB ist quasi übermächtig, das sehen wir auch bei CapFrameX. Kaum einer nutzt das CX Overlay. Das Tool von Asus ist echt nicht schlecht, aber der ganze Aufwand für ein bisschen Marktanteil? Am Ende kehren vielleicht doch wieder viele zum AB zurück, weil das Tool einfach zuverlässig ist.
      • Von Kubiac Software-Overclocker(in)
        Zitat von blautemple
        Ich hätte ehrlich gesagt lieber einen entschlackten Treiber bei AMD. Was zum Geier hat z.B. ein Browser im Treiber verloren? Das sind völlig unnötige Fehlerquellen.
        Nun bei Nvidia ist in der Expressinstallation auch allerlei Mist wie Geforce Experience, Telemetrie-Dienste usw. drin. Möchte man nur den reinen Treiber muss man auch zu externen Tools greifen, die das alles rausholen. Weder AMD noch Nvidia sind da perfekt.
      • Von chill_eule Kokü-Junkie (m/w)
        Da hast du auch vollkommen recht.
        Eine Modulare Treiber Installation wäre toll bei AMD.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk