Amazon Prime Video: Tomb-Raider-Serie mehr oder weniger "tot"
Die Tomb-Raider-Serie auf Amazon Prime Video sei mehr oder weniger "tot", so Medienberichte. Wie konnte das passieren?
Über MGM kam Amazon nicht nur an die Rechte von James Bond, sondern auch Tomb Raider. Doch viel Vorzeigbares ist seit 2022 nicht passiert. 8,45 Milliarden US-Dollar hatte Amazon für die Übernahme von Metro Goldwyn Meyer bezahlt und darin enthalten waren unter anderem Rechte, einen weiteren Tomb-Raider-Film mit Alicia Vikander zu drehen. Die Chance ließ man verstreichen und kündigte stattdessen eine TV-Serie an, die auf Prime Video laufen sollte.
Im November 2024 hieß es dann, dass Sophie Turner (Sansa Stark aus Game of Thrones) potenziell die Rolle von Lara Croft übernehmen soll. Neben ihr wurde auch Lucy Boynton (Bohemian Rhapsody) gehandelt. Doch das scheint nun alles Makulatur, denn laut einem Bericht der britischen Daily Mail habe Amazons Allzweckwaffe Pheobe Waller-Bridge lange an den Scripten für die Show gearbeitet, doch die seien "nicht bereit zum Dreh" und damit sei ein Drehstart "Anfang 2025" nun vom Tisch.
Man geht sogar so weit, dass die ganze Show gestrichen wurde - sie sei mehr oder weniger "tot", so die zitierten Quellen. Warum? Wohl auch, weil die Managerin bei Amazon, die die Show persönlich bestellt hat, kürzlich ihren Hut genommen hat. Jennifer Salke dürfte eines der Opfer geworden sein, die dann im Zuge des Dramas um James Bond zum Schafott geführt wurden. Die sagte bei der Ankündigung: "Ich freue mich sehr, bekannt zu geben, dass wir die epische, weltumspannende Serie Tomb Raider von der unglaublich talentierten Emmy-Preisträgerin Phoebe Waller-Bridge und dem Team von Crystal Dynamics bestellt haben."
Zwei Jahre und immer noch kein Drehbuch
Die Tomb-Raider-Serie hatte wohl vom ersten Tag an Probleme. Mit Phoebe Waller-Bridge holte man zwar einen großen Namen an Bord, der bereits am letzten Indiana-Jones-Film mitgewirkt hat, aber da hören die guten Nachrichten auch schon auf. Beim Engagement eines Showrunners gab es Medienberichten zufolge die ersten Probleme. Ein anderes Problem sei wohl Waller-Bridge, die von Amazon 2019 einen Dreijahresvertrag erhalten habe, der für 20 Millionen US-Dollar nur Fleabag hervorbrachte. Das wurde zwar gelobt, war aber kommerziell weniger erfolgreich und dürfte für das Preisschild allgemein zu wenig Inhalt gewesen sein.
Die Scripte, an denen Waller-Bridge für Tomb Raider gearbeitet hat, seien nun bereits durch zwei Drehbuchabteilungen gegangen und nach einer im zweistelligen Millionenbetrag teuren Vorproduktion habe man immer noch nichts Drehbares. Spekulationen darüber, wo das Problem ist, machen jetzt die Runde. Ob dabei Waller-Bridge die zentrale Figur spielt, bleibt unklar.
Damit hat Amazon wenig vorzuweisen, wenn es um Tomb Raider geht. Es wurde eine Trickserie produziert, die auf Netflix läuft, und Crystal Dynamics arbeitet an einem Reboot der Spiele-Serie mithilfe der Unreal Engine 5. Die Filmreihe liegt auf Eis und Alicia Vikander wird erst einmal nicht mehr in die Rolle schlüpfen.
Quelle: Daily Mail

Für mich ist Lara Croft ein ikonischer Charakter, der Stärke, Intelligenz und Charisma vereint. Angelina Jolie hat diese Eigenschaften damals gut umgesetzt und auch die körperlichen Attribute glaubwürdig verkörpert. Für eine moderne Interpretation könnte ich mir Gal Gadot vorstellen. Sie hat bereits als Amazone in Wonder Woman bewiesen, dass sie sowohl körperlich als auch schauspielerisch die Stärke, Eleganz und Präsenz mitbringt, die Lara Croft ausmacht. Gadot wäre daher meine erste Wahl für eine zukünftige Verfilmung, da sie auch optisch dem klassischen Bild von Lara Croft nahekommt.
Mit Phoebe Waller-Bridge holte man zwar einen großen Namen an Bord, der bereits am letzten Indiana-Jones-Film mitgewirkt hat, aber da hören die guten Nachrichten auch schon auf
aber wir reden hier von amazon, das ist ein gewinnorientiertes unternehmen. die sollten doch da mal so richtig hinter her sein. bezos wird immer reicher, sicherlich nicht weil er die millionen einfach immer verschenkt ....
Egal was es den blöden Steuerzahler wieder gekostet hat am Ende weiß wieder niemand wo das ganze Geld hin ist. Oder wofür es eigentlich wirklich draufgegangen ist.
Auf nachfragen wiso weshalb warum es statt 1 Milliarde am Ende dann doch 10 gekostet hat haben dann alle ganz plötzlich wieder kollektiven Alzheimer im End sry Verschwendungsstadium.
Noch besser wer hatte das hier zu verantworten. Da werden wir wohl einen Ausschuss zur Klärung einsetzen müssen. Der wird dann schonungslose Aufklärung betreiben und alles wird transparent und nachvollziehbar im Abschlussbericht stehen.
Ein Schelm wer böses dabei denkt. Schonungslose Aufklärung gibts wohl doch nur bei Dr. Sommer in der Bravo. Und das einzige was bei so einem Ausschuss rauskommt ist das am Ende ja doch wieder keiner die Verantwortung gegenüber denen denen sie eigentlich dienen sollten übernimmt.
Transparenz finden die Jungs auch wirklich Super, ja tatsächlich. Am besten im Sommer bei den Textielien der Damenwelt.