Titan RTX vs. Geforce RTX 2080 Ti: Erste Benchmarks im Stock-Vergleich
Der Youtube-Kanal JayzTwoCents hat sich die Performance von Nvidias Titan RTX angesehen und diese mit der Geforce RTX 2080 Ti verglichen. In synthetischen 3DMark-Benchmarks liegt der Leistungsvorteil im Rahmen der Erwartungen, wohingegen Spiele deutliche Ausreißer zeigen. Das könnte am Treiber liegen.
Die Titan RTX und die Geforce RTX 2080 Ti nutzen die gleiche TU102-GPU, jedoch in verschiedenen Ausbaustufen. Das neue Turing-Topmodell setzt auf den vollaktivierten Grafikchip mit 72 Shader-Multiprozessoren beziehungsweise 4.608 Shader-Einheiten und dementsprechend 72 Raytracing- sowie 576 Tensor-Kernen. Am 384 Bit breiten Speicher-Interface hängen üppige 24 GiByte GDDR6-RAM. Die Geforce RTX 2080 Ti muss auf vier SMs verzichten, kommt also auf 4.352 ALUs, 68 Raytracing-Einheiten und 544 Tensor-Kerne. Ein 32-Bit-Controller wird ausgeknipst, sodass 11 GiByte GDDR6-Speicher an einem 352-Bit-Interface gekoppelt werden. Bei gleichem Takt hat die Titan RTX rund sechs Prozent mehr Rohleistung, mit den nominellen Boosts liegt der Unterschied bei 15 Prozent.
Titan RTX im ersten Test gegen die Geforce RTX 2080 Ti
Der Youtube-Kanal JayzTwoCents hat sich nun angesehen, wie der Unterschied in der Realität aussieht. In verschiedenen synthetischen Benchmarks sowie in einigen Spielen sind dafür die jeweiligen Founders Editions mit Werkseinstellungen zum Einsatz gekommen. In den 3DMark-Tests zeigt sich das erwartete Bild: In den verschiedenen Fire-Strike- und Time-Spy-Benchmarks erzielt die Titan RTX ein Leistungsplus von knapp drei bis gut sechs Prozent. Sie spielt hauptsächlich ihre zusätzlichen Shader aus, da die Grafikkarten in der Praxis ähnlich hoch takten. Viel Bandbreite benötigt die 3DMark-Software indes nicht.
Deutlich inkonsistenter wird das Bild bei den Spielen. In Full HD rendert die Titan RTX teilweise über 20 Prozent mehr Frames, verliert mit steigender Auflösung jedoch immer mehr vom Vorteil gegenüber der Geforce RTX 2080 Ti. Ein solches Verhalten kann man oft genau andersherum beobachten, wenn in niedrigeren Auflösungen der Prozessor limitiert. Ein möglicher Grund könnte der eingesetzte Treiber darstellen, da Nvidia die offizielle Unterstützung für die Titan RTX erst vor wenigen Tagen nachgereicht hat und die Tests noch mit der vorherigen Version entstanden sein dürften. Wenig brauchbar ist indes der Vergleich in Battlefield 5: Neben der ungewöhnlichen Spiele-Performance kommt dort noch eine deutlich bessere Wasserkühlung im Falle der Geforce RTX 2080 Ti hinzu, wodurch diese nicht einmal 50 °C erreicht, damit einen höheren Boost-Takt ausfährt und letztendlich an der großen Schwester vorbeizieht.
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Das Fazit leuchtet letztendlich ein: Spielern wird die deutlich günstigere Geforce RTX 2080 Ti empfohlen. Die Titan RTX lohnt sich dann, wenn man von den 24 GiByte RAM Gebrauch machen kann oder anderweitig die teilweise freigeschalteten Quadro-Features benötigt.
| Benchmark | Titan RTX | Geforce RTX 2080 Ti FE | Differenz |
|---|---|---|---|
| Fire Strike | 36447 | 35522 | 2,60% |
| Fire Strike Extreme | 17713 | 16943 | 4,54% |
| Fire Strike Ultra | 8754 | 8220 | 6,50% |
| Time Spy | 14604 | 13960 | 4,61% |
| Time Spy Ultra | 6938 | 6535 | 6,17% |

O.k. wie teuer ist sowas denn?
Ach nur...ehm...etwas über 1000euro für die billigere...
Ja Nvidia, sicher werden es euch viele Teenies und Schüler danken für das günstige Angebot der RTX Serie XD
Schönes Weihnachstfest, auch wenn Du nur FHD hast.
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Im übrigen ist es ziemlich charakterschwach, seinen Post im Anschluss als Ironie auszugeben. Zumal es im Zweifel als Sarkasmus zu bezeichnen wäre. Vielleicht habe ich mich zwischen den Zeilen aber auch einfach verlesen, da mir deiner Auffassung nach ja die Fähigkeit fehlt, Texte zu verstehen. Für mich kam es allerdings so rüber, als sei der Raum zwischen deinen Zeilen genau so leer wie der zwischen deinen Ohren...
Antwort: Der Eimer!