Thief VR: Legacy of Shadows: Ein Steam-Nutzer rechnet mit den "VR-Kritikern" ab

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Thief VR: Legacy of Shadows: Ein Steam-Nutzer rechnet mit den "VR-Kritikern" ab
Quelle: Maze Theory

Ein Steam-Nutzer, der eine Vorliebe für VR-Spiele hat, hat auf Valve's Plattform eine eigene Meinung zu VR-Kritikern. Demnach stecke VR noch in einer Nische, weil immer wieder Kritiker alles schlechtreden würden.

Manchmal genügt nur ein Tropfen, um ein Fass zum Überlaufen zu bringen. So dürfte es beim Steam-Nutzer A_Crisp_H@ndjob aus Nordrhein-Westfalen gewesen sein, nachdem er wieder mal ein neues VR-Spiel genossen hatte. Neben Spielen wie Into the Radius VR, welches er 73 Stunden gespielt hat, gehört das neue Thief VR: Legacy of Shadow zu seiner Bibliothek auf Steam.

Der neue Teil der Schleichspiel-Serie Thief für VR-Brillen kommt auf Metacritic aktuell auf einen Metascore von 7 und steht bei den Steam-Rezensionen nach rund 75 Prozent positiver Rezensionen auf "größtenteils positiv". Das klingt ja erstmal durchaus okay. Nutzer @A_Crisp_H@ndjob stört sich allerdings an den negativen Kritiken und hat eine ausführliche Meinung zu dem Thema.

Zunächst findet er, dass ein VR-Indie-Spiel für 30 Euro ein akzeptables Preis-Leistungs-Verhältnis bietet, und versteht nicht, dass einige Kritiker scheinbar erwarten, ein Spiel zu bekommen, das aussieht, als wäre es mit dem "Budget einer Raumfahrtbehörde und der Rechenleistung eines Rechenzentrums" entstanden. Die Grafik von Thief VR sei seiner Meinung nach oftmals ausgesprochen hübsch und Kritiker hätten scheinbar einen "inneren Trailerfilm", dessen Erwartungen enttäuscht würden. Er findet: "Erwartungen sind wichtig, realistische Erwartungen sind nützlich".

Er unterstellt den Kritikern, dass diese zu schnell aufgeben würden, wenn etwas nicht von Anfang an so läuft, wie sie es sich erhoffen, und dann lieber zu Spielen zurückkehren würden, bei denen sie wissen, was sie erwartet, und mit denen sie zurechtkommen. Deren Negativbewertungen wären oftmals "reflexartig gehämmert, als wäre das eine Form von digitalem Heldentum". Kritikern, die unterstellen, das Spiel sei woke, weil es eine Protagonistin habe, empfiehlt er, an einem Ort mit guter Belüftung die eigene Weltanschauung zu reflektieren. Sein Fazit: Gerade bei VR-Spielen sollten Kritiker weniger impulsiv nörgeln, um das Genre voranzubringen.

"Diese Art "Kritiker" ist nicht nur ein Bremsklotz der VR-Industrie - sie ist eine akustische Rückkopplung im Megafon der Fortschrittsfeindlichkeit. VR bleibt ein Nischenmarkt nicht aufgrund der Technik, sondern weil sich ein Teil der Community mit bemerkenswerter Hingabe darauf spezialisiert hat, jedes Projekt in der Luft zu zerreden, bevor es überhaupt fliegen gelernt hat. Entwickler investieren Zeit, Geld, Kreativität - und bekommen dafür Bewertungen, die wirken, als hätten sie jemandem persönlich das Haustier verunstaltet." (Steam-Nutzer @A_Crisp_H@ndjob)

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Quelle: Nutzer @A_Crisp_H@ndjob, via Steam

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Prypjat_no1 Software-Overclocker(in)
        Zitat von Waltiturtle
        Sehe ich ähnlich. In der Regel reicht die Grafik vollkommen aus und auch wenn sie 10 mal besserer wäre, würde mich das Spiel nicht länger unterhalten. Entweder es macht Spaß oder eben nicht.
        Natürlich gibt auch viel Schrott und Spiele, die einfach nicht gut umgesetzt sind. Da sollte man nichts schön reden.
        Und viele VR Titel gehen auch spielerisch auf Nummer sicher, damit nicht 50% der Spieler einen Kotzeimer brauchen.

        Aber wer z.B. mal in VR geflogen ist, kann gar nicht mehr ohne. Weil es ohne wirkt, als würde man nur aus dem Fenster gucken.
        HL Alyx war auch definitiv eines der besten Spielerlebnisse der letzten 10 Jahre. Selbst auf low mit GTX1070.
        Da können mir irgendwelche CoDs oder BFs mit ihrer tollen Grafik gestohlen bleiben.
        Am Ende ist es in VR auch nur ein Training und man gewöhnt sich an diese neue Perspektive und empfindet nicht mehr so schnell Übelkeit.
        Mein Einstieg in VR war extrem, denn ich habe direkt Epic Rollercoasters ausprobiert und sehr schnell gemerkt wo meine Grenzen sind. Mittlerweile haut mich kaum noch etwas von den Beinen.

        Selbst so unscheinbare Spiele wie Mini Golf oder Tischtennis machen VR einfach viel mehr Bock.
        Dennoch zocke ich gerne noch klassisch auf Monitor am PC. Im Sommer ist VR für mich Tabu. Unter den Brillen schmilzt man einfach dahin.
        Ich freue mich schon auf die Zukunft der VR Technologie. Mal sehen wo es noch hingehen wird.

        In VR fliegen macht richtig Bock. Die Grafik ist auch dabei nicht das ausschlaggebende, sondern die Bildwiderholrate. Wenn diese einbricht, wird auch mir Speiübel.
      • Von Prypjat_no1 Software-Overclocker(in)
        Zitat von Waltiturtle
        Sehe ich ähnlich. In der Regel reicht die Grafik vollkommen aus und auch wenn sie 10 mal besserer wäre, würde mich das Spiel nicht länger unterhalten. Entweder es macht Spaß oder eben nicht.
        Natürlich gibt auch viel Schrott und Spiele, die einfach nicht gut umgesetzt sind. Da sollte man nichts schön reden.
        Und viele VR Titel gehen auch spielerisch auf Nummer sicher, damit nicht 50% der Spieler einen Kotzeimer brauchen.

        Aber wer z.B. mal in VR geflogen ist, kann gar nicht mehr ohne. Weil es ohne wirkt, als würde man nur aus dem Fenster gucken.
        HL Alyx war auch definitiv eines der besten Spielerlebnisse der letzten 10 Jahre. Selbst auf low mit GTX1070.
        Da können mir irgendwelche CoDs oder BFs mit ihrer tollen Grafik gestohlen bleiben.
        Am Ende ist es in VR auch nur ein Training und man gewöhnt sich an diese neue Perspektive und empfindet nicht mehr so schnell Übelkeit.
        Mein Einstieg in VR war extrem, denn ich habe direkt Epic Rollercoasters ausprobiert und sehr schnell gemerkt wo meine Grenzen sind. Mittlerweile haut mich kaum noch etwas von den Beinen.

        Selbst so unscheinbare Spiele wie Mini Golf oder Tischtennis machen VR einfach viel mehr Bock.
        Dennoch zocke ich gerne noch klassisch auf Monitor am PC. Im Sommer ist VR für mich Tabu. Unter den Brillen schmilzt man einfach dahin.
        Ich freue mich schon auf die Zukunft der VR Technologie. Mal sehen wo es noch hingehen wird.

        In VR fliegen macht richtig Bock. Die Grafik ist auch dabei nicht das ausschlaggebende, sondern die Bildwiderholrate. Wenn diese einbricht, wird auch mir Speiübel.
      • Von Waltiturtle Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Prypjat_no1
        Die wenigsten VR Spiele sind wirklich hübsch wenn es um die Grafik geht. Dennoch halten mich diese Games Aufgrund der Steuerung und des Mittendringefühls.
        Ich kann viele Kritiken auch nicht verstehen. VR ist nun mal Hardwarehungrig. Um es dennoch der Masse Spielbar vorzusetzen muss man Abstriche machen. Wenn es ein Standalone Spiel ist, dann erst recht.
        Für mich stellt sich die Frage nach der Grafik gar nicht so sehr. Wenn das Game zu unterhalten weiß und die VR Mechaniken gut ausnutzt und hier und da ein paar pfiffige Ideen hat, dann reicht mir das völlig.
        Sehe ich ähnlich. In der Regel reicht die Grafik vollkommen aus und auch wenn sie 10 mal besserer wäre, würde mich das Spiel nicht länger unterhalten. Entweder es macht Spaß oder eben nicht.
        Natürlich gibt auch viel Schrott und Spiele, die einfach nicht gut umgesetzt sind. Da sollte man nichts schön reden.
        Und viele VR Titel gehen auch spielerisch auf Nummer sicher, damit nicht 50% der Spieler einen Kotzeimer brauchen.

        Aber wer z.B. mal in VR geflogen ist, kann gar nicht mehr ohne. Weil es ohne wirkt, als würde man nur aus dem Fenster gucken.
        HL Alyx war auch definitiv eines der besten Spielerlebnisse der letzten 10 Jahre. Selbst auf low mit GTX1070.
        Da können mir irgendwelche CoDs oder BFs mit ihrer tollen Grafik gestohlen bleiben.
      • Von Prypjat_no1 Software-Overclocker(in)
        Die wenigsten VR Spiele sind wirklich hübsch wenn es um die Grafik geht. Dennoch halten mich diese Games Aufgrund der Steuerung und des Mittendringefühls.
        Ich kann viele Kritiken auch nicht verstehen. VR ist nun mal Hardwarehungrig. Um es dennoch der Masse Spielbar vorzusetzen muss man Abstriche machen. Wenn es ein Standalone Spiel ist, dann erst recht.
        Für mich stellt sich die Frage nach der Grafik gar nicht so sehr. Wenn das Game zu unterhalten weiß und die VR Mechaniken gut ausnutzt und hier und da ein paar pfiffige Ideen hat, dann reicht mir das völlig.
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