Thief: The Dark Project Remastered - Stealth-Klassiker kehrt mit moderner Technik zurück

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Thief: The Dark Project Remastered - Stealth-Klassiker kehrt mit moderner Technik zurück
Quelle: Nightdive Studios via Steam

Mit Thief: The Dark Project Remastered bringt Nightdive Studios eines der prägendsten Stealth-Spiele seiner Zeit in einer überarbeiteten Fassung zurück. Die Veröffentlichung verbindet das ursprüngliche Spiel mit den Inhalten von Thief Gold.

Nightdive Studios arbeitet an einer Neuauflage von Thief: The Dark Project. Das ursprünglich 1998 von Looking Glass Studios veröffentlichte Spiel gilt als einer der wichtigsten Vertreter des Stealth-Genres und setzte seinerzeit neue Maßstäbe bei der Gestaltung von Schleichmechaniken. Die Remastered-Version basiert auf der hauseigenen KEX Engine und soll den Klassiker technisch auf moderne Systeme bringen.

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Original und Thief Gold in einem Paket

Die Neuveröffentlichung enthält neben dem ursprünglichen Spiel auch sämtliche zusätzlichen Inhalte aus "Thief Gold". Hierbei handelt es sich um die erweiterte Fassung von 1999, die mehr Missionen sowie verschiedene Anpassungen mitbrachte.

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Bereits zum Erscheinungszeitpunkt unterschied sich Thief deutlich von anderen Spielen, die sich der Egoperspektive bedienten. Statt direkter Konfrontationen stand das unbemerkte Vorgehen im Vordergrund. Lichtverhältnisse und Geräusche wurden zu zentralen Spielelementen, die über Erfolg oder Misserfolg einer Diebestour entscheiden konnten.

Bildergalerie

Auf dieser Grundlage erkunden Spieler weitläufige und verwinkelte Level ohne starre Skriptabläufe. Die Umgebungen werden von Gegnern bevölkert, die auf Geräusche reagieren, miteinander kommunizieren und bei verdächtigen Ereignissen Alarm auslösen können. Jede Mission bietet zudem mehrere Schwierigkeitsstufen mit unterschiedlichen Zielen, wodurch sich der Ablauf je nach gewählter Herausforderung verändert.

Garrett kehrt zurück

Die Handlung wird dabei aus der Perspektive von Garrett erzählt, einem Meisterdieb, der als Kind von einem geheimnisvollen Orden namens Hüter aufgenommen und ausgebildet wurde. Seine Aufgaben führen ihn durch eine düstere Fantasy-Welt voller Intrigen, Geheimnisse und rivalisierender Fraktionen.

Der Protagonist verfügt zwar über Waffen, doch viele Situationen lassen sich auch ohne direkte Kämpfe lösen. Neben einem Schlagstock zum Ausschalten von Gegnern und einem Schwert für Notfälle stehen verschiedene Spezialpfeile zur Verfügung, die beim lautlosen Eindringen in bewachte Bereiche helfen.

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Quelle: Nightdive Studios via Steam

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    • Kommentare (22)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Ingo_Knito PC-Selbstbauer(in)
        Hab's damals auch gesuchtet und werd es mir definitiv holen.

        Aber ein 1:1 Remake wird bei der Masse der heutigen "2nd Screen Gamer" eher schlecht ankommen. Thief 1 und 2 sind doch ziemlich hardcore. Da kauert man dann schon mal 10 Minuten im Dunkeln in der Ecke, um sich den Patrouillenrhythmus der Wachen einzuprägen. Dagegen ist Tarkov schon fast casual...

        Und mit "im Dunkeln sitzen" war nicht nur das Spiel, sondern auch das eigene Zimmer gemeint. Ich musste immer kurz das Licht einschalten, wenn ich mit den Fingern auf der Tastatur verrutscht bin...
      • Von Ingo_Knito PC-Selbstbauer(in)
        Hab's damals auch gesuchtet und werd es mir definitiv holen.

        Aber ein 1:1 Remake wird bei der Masse der heutigen "2nd Screen Gamer" eher schlecht ankommen. Thief 1 und 2 sind doch ziemlich hardcore. Da kauert man dann schon mal 10 Minuten im Dunkeln in der Ecke, um sich den Patrouillenrhythmus der Wachen einzuprägen. Dagegen ist Tarkov schon fast casual...

        Und mit "im Dunkeln sitzen" war nicht nur das Spiel, sondern auch das eigene Zimmer gemeint. Ich musste immer kurz das Licht einschalten, wenn ich mit den Fingern auf der Tastatur verrutscht bin...
      • Von _Oskar_ Software-Overclocker(in)
        Wird sofort Blind gekauft wenn es Release wird, ohne wenn und aber. PUNKT.

        Ein für mich Elite Game, mit großem Abstand, was mir persönlich im leben sehr sehr gefallen hat.

        Nehme mit, auf eine einsame Insel und so: Pirates , Dark Project, Command & Conquer Generals & Stunde Null, Half Life 2, Crysis 3 MP - Spears Mode (18. Aug. 2013 !) und natürlich Lara Croft.
      • Von Prypjat_no1 Software-Overclocker(in)
        Zitat von Rollora
        Das kommt sicher auch dazu.
        Es liegt eben daran, dass Spiele früher weniger gekostet haben in der Entwicklung, ein "Fail" war daher auch weniger riskant für einen Publisher und man hat Entwickler nicht zu einer "Erfolgsformel" gezwungen, sondern sie machen lassen, die Genres erkunden lassen.
        Denkt man an die 90er und vielleicht noch frühen 2000er was da noch an Kreativität herrschte ist das heute alles tot und immergleich.
        Wenn dieselben Leute die damals etwa Populous, Magic Carpet, High Octane, Dungeon Keeper,Black&White und Fable machen durften, bzw in diesem Fall war es ja Spector, also Deus Ex, Thief etc (und das innerhalb von ca 2 Jahren Entwicklungszeit jeweils), lässt man heutzutage eben immer die gleiche Formel ran. Sei es bei BF, COD oder sonstwas. Wenns erfolgreich ist, wirds wiederholt und nicht was neues Probiert.
        Geht dann doch um viele Millionchen. Da ist es dann auch egal, dass die spieleentwicklung so ewig dauert, etwa bei einem Cyberpunk, GTA, Elder Scrolls...
        Ich würde sagen die Gewinnorientierung ist für die Publisher heute eine andere.
        Da werden Entscheidungen für die Aktionäre getroffen. Man geht kaum noch Risiken ein. Der Rubel muss eben rollen. Heute steckt die Games Industrie auch nicht mehr in den Kinderschuhen. Das ist ein knallharter Markt.
        Deswegen ja auch die Remakes und Remaster. Man verspricht sich von ehemals guten Games einen guten Gewinn für heute.
      • Von BikeRider Volt-Modder(in)
        Ich habe damals Dark Projekt gesuchtet.
        Kommt definitiv auf meine Merkliste.
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Prypjat_no1
        Oder liegt es einfach nur daran, dass es damals so viele gute Spiele gab und es sich lohnt diese zu reaktivieren?
        Das kommt sicher auch dazu.
        Es liegt eben daran, dass Spiele früher weniger gekostet haben in der Entwicklung, ein "Fail" war daher auch weniger riskant für einen Publisher und man hat Entwickler nicht zu einer "Erfolgsformel" gezwungen, sondern sie machen lassen, die Genres erkunden lassen.
        Denkt man an die 90er und vielleicht noch frühen 2000er was da noch an Kreativität herrschte ist das heute alles tot und immergleich.
        Wenn dieselben Leute die damals etwa Populous, Magic Carpet, High Octane, Dungeon Keeper,Black&White und Fable machen durften, bzw in diesem Fall war es ja Spector, also Deus Ex, Thief etc (und das innerhalb von ca 2 Jahren Entwicklungszeit jeweils), lässt man heutzutage eben immer die gleiche Formel ran. Sei es bei BF, COD oder sonstwas. Wenns erfolgreich ist, wirds wiederholt und nicht was neues Probiert.
        Geht dann doch um viele Millionchen. Da ist es dann auch egal, dass die spieleentwicklung so ewig dauert, etwa bei einem Cyberpunk, GTA, Elder Scrolls...
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