The Witcher 3: Songs of the Past bindet sehr viel Manpower

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The Witcher 3: Songs of the Past bindet sehr viel Manpower
Quelle: CD Projekt

CD Projekt hat in seinem aktuellen Quartalsbericht zum ersten Quartal 2026 erstmals den Entwicklungsaufwand für die Erweiterung The Witcher 3: Songs of the Past beziffert: Rund 190 Entwickler stehen hinter dem Projekt, das weit fortgeschritten ist.

Wer den legendären Hexer Geralt von Riva in Songs of the Past nach mehr als zehn Jahren noch einmal auf die Reise schicken möchte, erfährt damit jetzt erstmals, von welchem Kaliber die dritte Erweiterung zu The Witcher 3: Wild Hunt sein soll. Die Angaben stammen aus dem Investoren-Call zum ersten Quartal 2026 und untermnauern die offizielle Ankündigung von Ende Mai sowie die bereits bekanntgemachte Enthüllung auf der Gamescom im Spätsommer.

So viel Aufwand steckt CD Projekt in Songs of the Past

CD Projekt hat den Personaleinsatz hinter Songs of the Past auf dem jüngsten Investoren-Call offengelegt. Joint-CEO Michał Nowakowski nannte dabei konkrete Zahlen und ordnete den Stand der durchaus ambitionierten Produktion ein.

Rund 190 Entwickler, Fool's Theory als Hauptstudio

Rund 190 Entwickler arbeiten an Songs of the Past, die Mehrheit davon beim polnischen Entwicklerstudio Fool's Theory aus Bielsko-Biała. Michał Nowakowski von CD Projekt formulierte es im Wortlaut so:

Ich kann mitteilen, dass sich die Erweiterung inzwischen in einer fortgeschrittenen Produktionsphase befindet. Rund 190 Entwickler, die meisten davon von unseren vertrauten Partnern bei Fool's Theory, arbeiten derzeit gemeinsam mit uns an dem Projekt.

Gleichzeitig übernimmt CD Projekt die kreative Aufsicht, um die Qualität des Witcher-Erlebnisses zu sichern.

— Michał Nowakowski, Joint-CDO von CD Projekt

Fool's Theory ist in der polnischen Branche kein Unbekannter. Das 2015 gegründete Studio verantwortet bereits das Remake des ersten Witcher-Teils auf Basis der Unreal Engine 5 und beschäftigt mehrere Entwickler, die schon an The Witcher 3 mitgearbeitet haben. Den Löwenanteil der eigentlichen Entwicklungsarbeiten übernimmt damit ein externes Studio: CDP behält die kreative Kontrolle.

The Witcher 4 bindet 513 Entwickler

Zum Vergleich: An The Witcher 4 arbeiten laut CD Projekt inzwischen 513 Entwickler, womit Songs of the Past mit rund einem Drittel dieser Mannschaft auskommt. Das Hauptprojekt befindet sich nach Angaben des Entwicklerstudios aktuell in der intensivsten Entwicklungsphase, auch die Teams für Cyberpunk 2 und das eigenständige Projekt Sirius legten zuletzt um zahlreiche Stellen zu.

Gemessen daran fällt der Personaleinsatz für die Erweiterung vergleichsweise schlank aus. Der polnische Analyst Mateusz Chrzanowski hatte das Budget Ende 2025 auf rund 52 Millionen Zloty (etwa 12,3 Millionen Euro) geschätzt, offiziell bestätigt ist diese Zahl jedoch nicht.

Songs of the Past: Umfang wie Blood and Wine, Release erst 2027

Songs of the Past erscheint 2027 für den PC, Playstation 5 und Xbox Series X|S und soll vom Umfang her näher an Blood and Wine als an Hearts of Stone heranreichen. CD Projekt betont, dass es sich dabei um eine vollumfängliche Erweiterung und ausdrücklich nicht um einen DLC handelt, so das Entwicklerstudio.

Ursprünglich peilte das Studio einen Start noch in diesem Jahr an, verschob den Termin dann aber gemeinsam mit dem Entwicklerteam auf 2027, um entsprechend das bestmögliche Ergebnis abzuliefern. Eine Fassung für die Playstation 4 oder die Xbox One ist indes nicht vorgesehen.

Mehr zur Erweiterung will CD Projekt im Spätsommer auf der gamescom in Köln zeigen, voraussichtlich als angeleitete Demo und nicht als anspielbare Version. Dass sich der Aufwand rechnen dürfte, zeigt die Reichweite von The Witcher 3: Wild Hunt. Mehr als 65 Millionen verkaufte Exemplare nennt CD Projekt, und das Posting zur Ankündigung der Erweiterung sammelte binnen 24 Stunden 16 Millionen Impressionen, wie die Website Eurogamer berichtete.

Wie viele Entwickler arbeiten an The Witcher 3: Songs of the Past?

Rund 190 Entwickler, die meisten davon beim Studio Fool's Theory. CD Projekt Red übernimmt die kreative Aufsicht.

Wann erscheint Songs of the Past?

2027 für PC, Playstation 5 und Xbox Series X|S. Eine Version für Playstation 4 oder Xbox One ist nicht geplant.

Wie groß wird die Erweiterung?

CD Projekt Red ordnet den Umfang näher bei Blood and Wine als bei Hearts of Stone ein und spricht von einer vollwertigen Erweiterung statt eines DLCs.

Wann gibt es mehr zu sehen?

Im Spätsommer 2026 auf der Gamescom in Köln, voraussichtlich als angeleitete Gameplay-Demo statt als anspielbare Version.

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Quelle: CD Projekt Red via Eurogamer

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    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Matthaeus_Martinus Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von MrRobot
        Soll Witcher 4 erst 2028 erscheinen?
        Wenn man sich CDPRs letzten großen Titel Cyberpunk 2077 anschaut, dann kann man eigentlich fest davon ausgehen, dass Witcher 4 mindestens ein mal um 6-12 Monate nach hinten verschoben werden wird. 2028 klingt daher realistisch.
      • Von Matthaeus_Martinus Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von MrRobot
        Soll Witcher 4 erst 2028 erscheinen?
        Wenn man sich CDPRs letzten großen Titel Cyberpunk 2077 anschaut, dann kann man eigentlich fest davon ausgehen, dass Witcher 4 mindestens ein mal um 6-12 Monate nach hinten verschoben werden wird. 2028 klingt daher realistisch.
      • Von MrRobot Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von RawMangoJuli
        Vom Inhalt des DLC erwart ich rein garnix ... ich hoffe nur, dass durch den DLC nochmal an der Technik geschraubt wird.
        Kannst du das erklären? Kann ich absolut null nachvollziehen, mich interessiert nur der Inhalt und nicht die Technik. Wenn ich noch schönere Optik haben will, werfe ich KCD2 oder Crimson Desert an.
        Zitat von Matthaeus_Martinus
        Denke die wollen einfach damit sagen, dass es vom Umfang her ein Blood & Wine werden soll und nicht nur ein paar in das Hauptspiel eingebettete neue Story- und Nebenmissionen.
        Seh ich auch so, schade dass es erst nächstes Jahr kommt, aber ich werde dieses Jahr mit dem Gothic Remake und KCD2 mal durch spielen und GTA 6, genug zu tun haben.
        2027 dürfte dann mit Fable, Witcher 3 DLC und Fatekeeper interessant werden.
        Soll Witcher 4 erst 2028 erscheinen?
      • Von Matthaeus_Martinus Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von Big_Mick
        Was ist denn der Unterschied zwischen einer vollwertigen Erweiterung und einem DLC? Wird dann also das Hauptspiel erweitert und man kann dann die 'Erweiterung' nicht einzeln wie ein DLC starten?

        Wünschenswert wäre, dass die Entwickler im Zuge dieser Erweiterung dann auch gleich nochmal ein Grafik-Update vornehmen.
        Denke die wollen einfach damit sagen, dass es vom Umfang her ein Blood & Wine werden soll und nicht nur ein paar in das Hauptspiel eingebettete neue Story- und Nebenmissionen.
      • Von Big_Mick Kabelverknoter(in)
        Zitat

        CD Projekt Red ordnet den Umfang näher bei Blood and Wine als bei Hearts of Stone ein und spricht von einer vollwertigen Erweiterung statt eines DLCs.
        Was ist denn der Unterschied zwischen einer vollwertigen Erweiterung und einem DLC? Wird dann also das Hauptspiel erweitert und man kann dann die 'Erweiterung' nicht einzeln wie ein DLC starten?

        Wünschenswert wäre, dass die Entwickler im Zuge dieser Erweiterung dann auch gleich nochmal ein Grafik-Update vornehmen.
      • Von Maxicus PC-Selbstbauer(in)
        Hab die Hoffnung, dass, wenn die Leute bei Fool's Theory bock haben (und es nicht nur der nächste Auftrag ist), ein richtig guter DLC wird, mit welchem Inhalt auch immer. Aber wird hart das echt tolle Ende aus Blood and Wine nicht mit dieser Erweiterung zu zerstören.

        Zitat von EM_EN
        Bin ein absoluter Witcher Fan, aber das sieht ein wenig nach melken aus, solange die Kuh noch warm ist, oder so.
        Meine Prognose war ein einfacher Übergangs DLC von Gerald zu Ciri , sieht aber nicht danach aus wenn das Ding so groß wird. Nu ist ja noch ein wenig hin, vielleicht bekommen wir ja noch ein paar Häppchen bis dahin.
        Naja, wenn Sies hätten melken wollen, hätten sie mal in den vergangenen 10 Jahren noch ein paar DLCs gebracht. Ich glaub, hätte man zwischen Blood and Wine und Hearts of Stone noch ein paar Story DLCs geschoben, hätte das niemanden in der Fangemeinde gestört und die wären fleißig gekauft worden. Aber wie immer, wenns am schönsten ist soll man aufhören und das hatten sie damals getan, also grundsätzlich auch alles richtig gemacht.
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