The Witcher 3 "Next Gen" im Nachtest: Ein geschliffener Diamant
Was lange währt, wird endlich gut. Zum Release im Dezember 2022 wies die Next-Gen-Fassung von The Witcher 3 noch viele Unzulänglichkeiten auf. Die Entwickler legten mit vielen Patches und Updates nach und jetzt ist das Spiel endlich "fertig". Wir haben uns das beste Witcher 3 erneut zur Brust genommen und zeigen, wie es läuft.
In diesem Artikel
The Witcher 3 Complete, auch bekannt als "Next-Gen-Edition", ist endlich fertig. Das lassen zumindest die Patch-Notes und das Nutzer-Feedback der vergangenen Monate erahnen - erst gestern erschien mit Version 4.04 ein weiteres Update, das die verbliebenen Probleme adressiert. Das Raytracing-Remaster eines der besten Spiele unserer Zeit ist ein guter Anlass für einen erneuten Durchgang - oder den ersten. PCGH hat sich The Witcher 3 Complete erneut angesehen und die Leistung vieler Grafikkarten und Prozessoren geprüft. Willkommen zum neuesten PCGH Performance-Brief! Dabei handelt es sich um einen Techniktest "Light". Wie beim Performance-Brief üblich, reden wir nicht lange um den heißen Brei herum, sondern beschränken uns auf das Wesentliche: die Benchmarks. Viele Benchmarks.
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The Witcher 3 Complete: Übersicht
Heute soll es um die "finale Version" von The Witcher 3 gehen. Das Spiel ist so erfolgreich, dass CD Projekt Red die Kraft der aktuellen Konsolen genutzt hat, um das Spiel als Next-Gen-Version aufzuwerten. Das Update beinhaltet dabei vor allem Raytracing, aber auch einige Komfortfunktionen. Des Weiteren erhält der PC als einzige Plattform die "Ultra+"-Grafikoptionen, welche die Sichtweite und den Detailgrad auf ein ungeahntes Niveau bewegen. An dieser Stelle sparen wir uns weiteren Jubel rund um Geschichte und Gameplay - diese Qualitäten sind weitläufig bekannt - und legen unseren Fokus stattdessen auf die gereifte Technik.
| The Witcher EE | The Witcher 2 EE | The Witcher 3 | The Witcher 3 Next-Gen | |
|---|---|---|---|---|
| OS | Windows XP/Vista | Windows XP/Vista/7 | 64-bit Windows 7, 64-bit Windows 8 (8.1) or 64-bit Windows 10 | Windows 10/11 für DX-12-Unterstützung |
| Prozessor | Intel Pentium 4 2.4 GHz oder Athlon 64 2800+ | Intel 2,2 GHz Dual-Core oder AMD 2,5 GHz Dual-Core | Intel CPU Core i5-2500K 3.3GHz / AMD CPU Phenom II X4 940 | Intel CPU Core i7-3770 3,4 GHz, AMD CPU AMD FX-8350 4 GHz |
| Grafikkarte | NVIDIA Geforce 6600 oder ATI Radeon 9800 | Geforce 8800 (512 MB) oder Radeon HD3850 (512 MB) | Nvidia GPU Geforce GTX 660 / AMD GPU Radeon HD 7870 | Nvidia-GPU Geforce GTX 770 oder AMD-GPU Radeon R9 290 |
| RAM | 1 GiB (2 GiB empfohlen) | 1,5 GiB (Win XP), 2 GiB (Win Vista/Win 7) | 6 GiB RAM | 6 GiB RAM |
In der Tabelle sehen Sie einen Vergleich der Systemanforderungen aller Witcher-Teile. Wer von Ihnen nutzt noch einen Pentium 4 oder eine Geforce 6? Unser aufrichtiges Mitleid ist Ihnen sicher. Beachten Sie, dass Sie für Raytracing in The Witcher 3 Complete noch viel leistungsfähigere Hardware benötigen. Im Video zum Remaster (oben) haben wir weitere Neuerungen für Sie festgehalten.
Die Complete Edition von The Witcher 3 enthält sowohl einen DirectX-11- als auch einen DirectX-12-Pfad. Letzterer ist notwendig, um Raytracing darzustellen. Das neue Temporal-AA ist in beiden Fällen vorhanden, was eine große Aufwertung gegenüber dem zackig-flimmrigen Original darstellt. Uns hat interessiert, ob die Schnittstelle (API) weitere Auswirkungen auf Grafik und Bildrate hat. DirectX 12 hat immerhin den Ruf, performanter zu sein und vor allem die CPU besser auslasten zu können - sofern der Entwickler die Möglichkeiten ausnutzt. Tatsächlich gibt es sowohl bei der Grafik als auch der Bildrate Unterschiede zwischen DX11 und DX12, wie unser Vergleich offenbart.
Je nach Szene kostet DX12 gegenüber DX11 mal mehr, mal weniger Performance - das Verhältnis aus dem, was man erhält, und dem, was es kostet, passt aber nicht zusammen. Wohl dem, der Frame Generation (DLSS 3) nutzen kann, um dieses Defizit auszugleichen. Nachdem das geklärt ist, geht es auf den nächsten Seiten ans Eingemachte: Wie läuft The Witcher 3 Complete am PC? Das haben GPU-Fachredakteur Raff und CPU-Fachredakteur Dave für Sie herausgefunden. Dabei standen die grafischen Aufwertungen der Next-Gen-Edition im Fokus. Wie läuft das Spiel mit allen Raytracing-Aufwertungen und was hilft gegen Ruckeln? Das erfahren Sie auf den nächsten Seiten.


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Die Mod selbst erwartet, das jedes einzelne der etwa ein Dutzend HUD-Elemente an den gewünschten Ort auf dem Screen geschoben wird. Und zwar mit jeder Spielversion von neuem.
Mir ist das mittlerweile zu viel Aufwand geworden. Ich warte und hoffe auf die Verbesserungen, die im Zuge des kommenden DLC-Releases für das Hauptspiel angekündigt wurden. Vielleicht ist ja ein skalierbares HUD dabei.
"Während das 21:9-Bildformat sauber unterstützt wird, hat The Witcher 3 Probleme mit dem cineastischen 32:9-Format. In diesem Fall werden die spieleigenen Anzeigen leider nicht an den Rand des Bildes geschoben"
Gott sei Dank haben die Entwickler daran gedacht, das HUD zu zentrieren und nicht einfach am äußeren Rand belassen. Wird leider immer noch viel zu selten beachtet. Wenn alle Informationen links und rechts an der Seite hängen, ist man nur am Kopf-hin-und-her-Bewegen und bekommt zum Teil gar nicht mit, wenn sich irgendwas automatisch updatet. Grauenhaft.
Als ebenfalls positives Beispiel ist hier Division 2 zu nennen. Sollte eigentlich längst Standard sein und ist in keinem Fall ein Bug, sondern ein extrem nützliches "Feature".
Dieses Next Gen Update ist "schwierig" in mancher Beziehung.
Das ist doch auch eine NV Tech.
Endet bei mir wahrscheinlich sowieso auf DX11.