The Outer Worlds 2 im Tech-Test: Schon wieder UE5 - aber mit Hardware-Raytracing!
Ab dem 24. Oktober ist The Outer Worlds 2 für Besitzer der Premium-Edition spielbar. Das kultige Sci-Fi-RPG von Obsidian setzt auf die Unreal Engine 5 mit Raytracing, FSR 4 und DLSS. Wir testen die Release-Version und analysieren die Technik sowie die PC-Performance!
In diesem Artikel
Obsidian-Fans und Nostalgiker von Fallout: New Vegas dürfte es freuen: The Outer Worlds 2 erscheint offiziell am 29. Oktober 2025 für PC, Playstation 5 und die Xbox Series X/S. Käufer der Premium Edition können aber bereits fünf Tage vorher, ab dem 24. Oktober, spielen. Der zweite Teil des wortwörtlich abgespaceten Sci-Fi-RPGs setzt dieses Mal auf die Unreal Engine 5 und bietet (Hardware-)Raytracing, DLSS 4, FSR 4 sowie XeSS. Wenig überraschend ist das letztlich als Microsoft-Titel einzuordnende Rollenspiel auf dem PC und der Xbox zum offiziellen Release im Game Pass enthalten. Der Schauplatz wechselt auf die völlig neue Kolonie Arcadia, wo abermals mehrere Fraktionen um Einfluss kämpfen. Wie im ersten Ableger treffen Spieler erneut durchaus spannende Entscheidungen mit spürbaren Folgen im weiteren Spielverlauf.
Bekanntes, verfeinertes Konzept
Das Gameplay von The Outer Worlds 2 nimmt sich das Grundgerüst des Vorgängers und verfeinert es rundum. Kämpfe, Dialogsystem und Missionsaufbau wirken sehr vertraut, wurden aber technisch und strukturell verbessert. Gesichter wirken realistischer und Dialoge sind etwas dynamischer. Inhaltlich bleibt das Spiel dem erwarteten Mix aus Erkundung mit bis zu zwei Begleitern, Fraktionskriegen und Entscheidungsfreiheit treu. Aufwendige Immersions-Details wie Schwimmen sind zwar nicht hinzugefügt worden, braucht es hier aber auch in dem Planeten-Setting nicht unbedingt. Wer den ersten Teil mag, wird auch den zweiten Teil mögen.
Eindrücke aus The Outer Worlds 2
Neue Waffen und Gadget-Fähigkeiten erweitern die spielerischen RPG-Optionen. Durchaus erwähnenswert: Eigentlich notwendige NPCs können ohne Skrupel um die Ecke gebracht werden. Ähnlich wie in Old-School-Titeln wie The Elder Scrolls: Morrowind warnt das Spiel aber explizit vor den Quest-Folgen und rät im Zweifel sogar, ein älteres Savegame zu laden. Trotz sichtbarer Verbesserungen treten in unserer Spielfassung immer mal wieder kleinere, verschmerzbare Quest-/Darstellungs-Bugs auf (die hoffentlich noch vor dem breiten Start größtenteils gefixt werden). Der satirische Unterton zieht sich übrigens bis ins Hauptmenü durch: Statt klassischem Menü wird man nach der Shader-Kompilierung in einen "Dialog" mit dem Mondmann-Maskottchen der Marke geschmissen. Nette Umsetzung.
Technik-Unterbau
Auch wenn in The Outer Worlds 2 moderne UE5-Features wie Hard- und Software-Raytracing zum Einsatz kommen, werden herstellerseitig moderate Minimalanforderungen gestellt. Upsampling-Techniken wie DLSS 4, FSR 4 (nur RX-7000/9000, ansonsten Rückgriff auf FSR 3) und XeSS stehen zur Verfügung. Die grafische Darstellung ist angesichts von Nanite, Raytracing und anderen UE5-Vorteilen sichtbar hübscher als im Vorgänger mit damals noch UE4. Ohne Settings-Justierung kann das All-Abenteuer sehr anspruchsvoll sein. Das gilt nicht nur für die GPU, sondern auch für den Prozessor, wie wir auf den folgenden Seiten zeigen werden.
| Komponente | Minimalforderung (Herstellerangabe) |
|---|---|
| Prozessor | AMD Ryzen 5 2600 | Intel Core i5-8400 |
| Arbeitsspeicher | 16 GiB RAM |
| Grafikkarte | AMD RX 5700 | Nvidia GTX 1070 | Intel Arc A580 |
| DirectX | Version 12 |
| Speicherplatz | 110 GiB (SSD) |
| Betriebssystem | Windows 10/11 64 Bit (mit Updates) |
Quelle: PCGH
Kurios: The Outer Worlds 2 erlaubt die Aktivierung von Hardware-Lumen auch auf GPUs, die dies gar nicht beherrschen - der Schalter ist in diesem Fall ein Dummy; an der Grafik ändert sich rein gar nichts.
Löblich ist die FSR-4-Implementierung: The Outer Worlds 2 ist eines der (noch) wenigen Spiele, die AMDs modernen KI-Upsampler FSR 4 direkt im Menü anbieten. Kurioserweise ist auch dieser Schalter etwas irreführend, denn FSR 4 ist (zumindest noch offiziell) RX-9000-exklusiv. Steckt eine ältere Radeon- oder gar Geforce-Grafikkarte im System, steht dort nach wie vor "AMD FidelityFX 4", tatsächlich kommt jedoch das optisch eindeutig schlechter einzuordnende FSR 3 zum Einsatz.
Quelle: PCGH
The Outer Worlds 2: AMDs FSR 4 direkt im Spiel.
Grafik-Presets im Vergleich
Abseits der Vegetation (und natürlich Upsampling-Stufe/Auflösung) fällt der Unterschied zwischen den Grafik-Detailreglern im normalen Spiel nur bedingt auf. Je nach Hardware kann es beim Laden neuer Gebiete kurzzeitig zum Nachladen von Texturen oder Objekten kommen, was sich meist nach wenigen Sekunden stabilisiert. Das gesondert dazuschaltbare Hardware-Raytracing sorgt für realistischere Lichtverläufe, kostet aber deutlich Leistung. Ohne direkten Vergleich ist der Effekt im bewegten Spiel jedoch schwer zu erkennen.
Je nach Ausleuchtung und Objektverteilung können die Unterschiede zwischen den Innenräumen entweder sehr, sehr ähnlich oder durchaus hübscher wirken. Die größte optische Differenz ist vom niedrigen zum mittleren Preset zu benennen. Nichts Ungewöhnliches.
Damit leiten wir zu den Benchmarks über. Wie läuft The Outer Worlds 2 auf populärer Hardware der Jahrgänge 2017 bis 2025? Neben Grafikkarten haben wir selbstverständlich auch Prozessoren getestet. Außerdem gehen wir den Kosten für Hardware-Lumen auf den Grund - nach nur einem Klick geht's los.

Aber ich merke immer mehr, dass ich bald ne neue brauche. In UHD mit einer 4090 regelmäßig im CPU Limit mit meinem optimierten 5800X3D.
Passiert eigentlich in jedem UE5 Spiel außer Claire Obscure Expedition 33.
Und dass sich 60 FPS besser anfühlen, als 30 FPS, darüber müssen wir hoffentlich nicht sprechen. Das wurde den Menschen nicht von NVIDIA eingeredet. Die Diskussion der "Sinnhaftigkeit" von 240 FPS für Gelegenheitsspieler steht auf einem anderen Blatt ...
Happy Gaming!
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grüsse
Fakt ist: Ob freiwillig oder unfreiwillig, PC-Gamer zahlen drauf (und meckern nicht selten darüber). Und oft fehlt dieser Anker, um das zu vergleichen. Sowohl in der Bildquali auf der Konsole. Als auch in der Performance. Nvidia/AMD gefällt das -- die nächste Rakete zünden sie wie gesagt bereits. Während an der Konsole schon vor deren Launch diskutiert wurde, ob die PS5 Pro in GTA6 überhaupt stabile 60fps schaffen wird. Upgraden und mehr Geld reinstecken wird jedenfalls nicht laufen -- es sei denn, Sony bringt nochmal eine aufgepimpte PS5 Propro-Edition.
Wo wir dabei sind: In The Outer Worlds 2 hält die bislang erhältliche "Basis-Variante" der Pro so manches Target nicht. Auf Xbox scheints fluffiger -- aber Obsidian ist ja schließlich auch ein MS-Studio.
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