The Legend of Zelda: Ocarina of Time mit Unreal Engine 5.7 als kostenlose Demo ist da
Das legendäre The Legend of Zelda: Ocarina of Time soll eine Neuauflage erhalten, die auf Basis der neuesten Unreal Engine 5.7 entwickelt wird. Jetzt ist eine spielbare Demo erschienen, in der die Spieler erstmals Jabu-Jabu erkunden können.
CryZENx hat mit der jüngsten kostenlosen Demo erstmals den Bosskampf im Inneren von Jabu-Jabu spielbar gemacht und damit einen weiteren Dungeon des Klassikers in der Neuauflage abgeschlossen. Am Ende wartet mit der bioelektrischen Anemone "Barinade" jener Gegner, den Link auch im Original von 1998 bezwingen muss.
The Legend of Zelda: Ocarina of Time ist eine Legende
Im Jahr 1998 veröffentlichte Nintendo mit The Legend of Zelda: Ocarina of Time den ersten Teil der Serie seines erfolgreichen Fantasy-Franchise im 3D-Grafikstil und damit das mit einem Metascore von 99 Punkten im Durchschnitt aus insgesamt 22 Tests auf der Bewertungsplattform Metacritic bis heute am besten bewertete Videospiel aller Zeiten. Der bis dato nicht gekannte Detailgrad sowie die offene Spielwelt revolutionierten dabei nicht nur das gesamte Genre der RPGs für immer.
Quelle: Metacritic
The Legend of Zelda: Ocarina of Time besitzt einen Metascore von 99 Punkten.
Doch während Nintendo bislang kein Remake des Klassikers in Aussicht gestellt hat, hat sich der Entwickler "CryZENx", der sich selbst als "größten Fan" der Zelda-Reihe bezeichnet, dieses riesigen "Mammutprojekts" angenommen und jetzt abermals den aktuellen Entwicklungsstand anhand einer beeindruckenden Demo präsentiert.
Als ein Fan der mit dem legendären Zelda: Ocarina of Time aufgewachsen ist, wollte ich schon immer sehen, wie die Umgebungen mit den heutigen Technologien wie etwa 4K-Auflösung und DLSS aber auch den neuen Features der Unreal Engine 5 [...] aussehen könnten.
— CryZENx —
Neben vielen Technologien aus dem Featureset der Spiele-Engine von Epic Games soll die Neuauflage bereits jetzt DLSS, FSR, Frame Generation sowie Echtzeit-Raytracing unterstützen. Vieles davon konnte "CryZENx" schon in diversen spielbaren Builds präsentieren, sodass beispielsweise DLSS 4 mit Frame Generation und echtes Raytracing bereits jetzt zum Funktionsumfang dieses Fan-Remakes zählen.
Ocarina of Time: Fan-Remake nutzt Unreal Engine 5.7
Wer The Legend of Zelda: Ocarina of Time einst auf dem legendären Nintendo 64 durchgespielt hat und sehen möchte, wie sich Hyrule mit der aktuellen Rendertechnik anfühlt, bekommt jetzt einen weiteren Anlauf: Die neue spielbare Demo des Remakes steht auf Patreon ab sofort kostenlos zum Download bereit, eine leistungsfähige Grafikkarte vorausgesetzt - denn das Fan-Remake ist durchaus anspruchsvoll.
Unreal Engine 5.7: Mehr Tempo bei Lumen und Raytracing
Die Unreal Engine 5.7.4 bringt gegenüber den von CryZENx zuvor genutzten Versionen weitreichende Verbesserungen bei Lumen und beim Echtzeit-Raytracing sowie viele zusätzliche CPU-Optimierungen mit. In der Praxis soll die Demo dadurch flüssiger laufen als die älteren Builds, die noch auf der Unreal Engine 5.5 aufsetzten.
Ein vollständiges Abbild dessen, wozu die Unreal Engine 5.7 imstande ist, liefert das Fan-Projekt allerdings nicht. Die Beleuchtung und die Materialien stammen weiterhin aus der Hand eines einzelnen Entwicklers, der die weitreichenden Möglichkeiten der Unreal Engine 5.7 bislang natürlich nur in Ausschnitten ausreizen kann.
Ocarina of Time: Fan-Remake schließt Jabu-Jabu mit Bosskampf ab
Die kostenlose Demo lässt Spieler das Innere von Jabu-Jabu erkunden, wobei dieser bereits jetzt mit den NPCs, Gegnern und Gegenständen interagieren kann. Während die kostenlose Version auf 30 Bilder pro Sekunde limitiert ist, steht für Abonnenten auch eine Version mit maximal 60 Bildern pro Sekunde zum Download bereit. Der Entwickler stellt außerdem regelmäßig neue Builds zur Verfügung, welche die mittlerweile fertiggestellten Gebiete und neue Funktionen enthalten. Viele Spielmechaniken sind ebenfalls schon implementiert, so können auch Gebrauchsgüter gesammelt und im Inventar aufbewahrt werden.
Fan-Remake: Mehr als 10 Jahre in der Entwicklung
Bereits 2015 veröffentlichte der Entwickler seine ersten Arbeiten an einem Remake, seinerzeit noch auf Basis der damals aktuellen Unreal Engine 4. Im Jahre 2024 dann wurde das gesamte Projekt auf die aktuelle Unreal Engine 5.x portiert, zum Einsatz kommt mittlerweile die neueste Version 5.7.4 mit ihren zahlreichen Assets. Das Remake macht dabei insbesondere großflächig von "Lumen" Gebrauch.
Noch viel zu tun: Entwicklung geht weiter
Bereits vor rund zwei Jahren demonstrierte der YouTube-Kanal Digital Dreams anhand einer Demo, welche im Tempel der Zeit und an einem Küstenabschnitt spielt, dass das ambitionierte Remake dank DLSS in bis zu 8K/UHD-II ("4320p") mit hohen Frameraten von bis zu 60 Bildern pro Sekunde auf einer Geforce RTX 4090 läuft.
Der aktuelle Stand der Entwicklung und dessen Featureset sehen folgendermaßen aus:
- Unreal Engine 5.7.4
- DLSS 4, FSR 3 und Raytracing
- 8K/UHD-II@60 Hz und 4K/UHD@120 Hz*
- Lumen ("Fully Dynamic Global Illumination Solution")
*) eine entsprechend leistungsfähige Grafikkarte vorausgesetzt.
Unterstützer auf der Plattform Patreon sollen über die regelmäßig Veröffentlichung neuer Builds schrittweise ein vollständiges Remake des legendären Originals aus dem Jahre 1998 erhalten. Innerhalb der letzten zehn Jahre hat auch Nintendo keinerlei Vorbehalte gegen das Fan-Projekt geäußert, was durchaus überraschend ist.
Mittlerweile hat der Entwickler folgende Abschnitte des Spiels fertiggestellt:
- Jabu-Jabu
- Zora's Reich
- Fluss der Zoras
- Das Dorf Kakariko
- Pfad zur großen Fee
- Dodogos Höhle
- Goron City
Diese sind in verschiedenen Demos bereits über Patreon zum Download angeboten worden, müssen aber teilweise noch auf die neueste Unreal Engine portiert werden. In seinem vollständigen Durchlauf, welcher noch auf der Unreal Engine 5.3 basiert, veranschaulicht "CryZENx" den riesigen Umfang seiner Arbeiten.
Innerhalb der letzten zehn Jahre hat auch Nintendo keinerlei Vorbehalte gegen das Fan-Projekt geäußert, was durchaus überraschend ist.
— CryZENx —
Viele weitere interessante Videos und Informationen zu diesem Großprojekt hält der offizielle YouTube-Kanal des Entwicklers bereit.
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Ich meine wär ja keine schlechte Idee und finanziell würde es sich auf beiden Seiten sicher mehr als lohnen.
So geht man sicher, das die bösen Modder in der Zwischenzeit nichts anderes machen.