Owlcat Games und Gen-AI - Wie viel KI wird wirklich in The Expanse: Osiris Reborn stecken?

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Owlcat Games und Gen-AI - Wie viel KI wird wirklich in The Expanse: Osiris Reborn stecken?
Quelle: Owlcat Games

Der Einsatz von künstlicher Intelligenz gehört inzwischen auch bei Owlcat Games zum Entwicklungsprozess dazu. Beim kommenden RPG Osiris Reborn soll sie laut dem Studio jedoch keinen Einfluss auf das fertige Spiel haben.

Generative KI hält zunehmend Einzug in die Spieleentwicklung und sorgt dabei regelmäßig für Diskussionen über deren Einsetzungsverfahren. Beim kommenden Sci-Fi-Rollenspiel The Expanse: Osiris Reborn äußert sich Entwickler Owlcat Games nun konkret zum Einsatz solcher Technologien. Das Studio ist bekannt durch Titel wie Pathfinder: Kingmaker und Warhammer 40.000: Rogue Trader und arbeitet bereits seit 2021 an dem RPG. Laut Owlcat kommt generative KI gezielt in frühen Phasen der Entwicklung zum Einsatz. Dabei gehe es vor allem um Prototyping, Experimente und das schnelle Testen von Ideen. So diene das Verfahren lediglich als Unterstützung, um Abläufe effizienter zu gestalten.

Gen-AI ausschließlich für Prototypen?

Konkret würde man künstliche Intelligenz nur nutzen, um etwa technische Fragestellungen zu prüfen, beispielsweise wie sich 2D-Bilder in 3D-Umgebungen übertragen lassen oder welche Farbvarianten und Designs am besten funktionieren. Auch für interne Platzhalter-Inhalte werde generative KI eingesetzt, um Entwicklungsprozesse zu beschleunigen, bevor finale Assets erstellt werden. Ziel ist es laut Owlcat, schneller validieren zu können, welche Ideen wirklich tragfähig sind.

Fertiges Spiel ohne KI, versprechen die Entwickler

Gleichzeitig betont der Entwickler, dass generative KI keinen direkten Einfluss auf das Spiel habe. Sämtliche Spielinhalte der finalen Version werden vollständig von Menschen erstellt. Darunter fallen sowohl visuelle Assets als auch Text und Sprachausgabe. Die mithilfe von KI erzeugten Inhalte sollen ausschließlich als temporäre Lösungen im Entwicklungsprozess fungieren und werden im Laufe der Produktion ersetzt. Inwiefern sich der Einsatz von KI tatsächlich nur auf den internen Prozess beschränkt, ist schwer zu sagen. Klar ist nur, dass Owlcat generative KI im Entwicklungsprozess nutzt - auch wenn sie laut eigener Aussage keinen direkten Einfluss auf das fertige Produkt haben soll.

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Quelle: Owlcat Games via WCCFTech

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Malotte Freizeitschrauber(in)
        Gespannt bin ich auf das Spiel.... zumal ich auch die Serie The Expanse sehr mag.
      • Von Malotte Freizeitschrauber(in)
        Gespannt bin ich auf das Spiel.... zumal ich auch die Serie The Expanse sehr mag.
      • Von DarkWing13 BIOS-Overclocker(in)
        Von mir aus könnten sie mehr machen.
        Z.b. die englische Sprachausgabe in verschiedene Sprachen übersetzen.
        Dies wird meist nicht gemacht, da Sprecher teuer sind.
        Auf diesem Gebiet ist schon einiges möglich und wird in Zukunft noch viel besser werden.

        Auf jeden Fall ist es wieder lustig, das in einem SF-Spiel die Entwickler sich bzgl. dem Einsatz von "KI" rechtfertigen müssen.
        Da kommen bei mir Erinnerungen hoch, wie damals als es verpönt war, Musik mit Synthesizern zu erstellen.
      • Von Tekkla Volt-Modder(in)
        KI ist ein "Mitarbeiter", dem man Aufgaben delegieren kann und darf. Wenn man im Umgang mit diesem "Mitarbeiter" geübt ist, dann bekommt man nahezu das Ergebnis, was man selber manuell auch erbracht hätte plus mitunter neuen Ansätzen, an die man vorher so gar nicht gedacht hätte, die aber durchaus cool sein können.

        In Zeiten schrumpfender Arbeitskräftezahlen zu meinen, es wäre schlau auf den Einsatz dieser Computertechnik zu verzichten, halte ich für äußerst kurzsichtig. Soll nun nicht heißen, dass KI auf alles losgelassen werden soll, was nicht bei drei auf den Bäumen ist; das ganz und gar nicht. Sich aber dieser Technik zu verweigern, ist am Ende vermutlich der Unterschied zwischen Wohl und Wehe, Geld verdienen oder auch nicht.

        Eine intensiv gepflegte Antihaltung sollte man sich reiflich überlegen, wenn man am Ende nicht abgehängt sein will.
      • Von G4mest3r BIOS-Overclocker(in)
        Genau da (und so) macht es Sinn: Prototyping, Proof of Concept, eine schneller Entwurf/Skizze, erstes Layout, Concept Study ... schauen, ob ein Ansatz funktionieren könnte.
        Bei der Ausarbeitung und Optimierung kommt es aber dann auf Qualität an und da trumpft der erfahrene Mensch.
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