Happy Birthday, Morrowind: 10 Jahre Rollenspielgeschichte - Dank Mods immer noch lebendig
The Elder Scrolls 3 Morrowind wurde heute vor zehn Jahren in den USA veröffentlicht. Happy Birthday! Passend zum zehnjährigen Geburtstag stellen wir Ihnen einige Hintergründe vor und präsentieren ansehnliches Bildmaterial. Immerhin wird das Bethesda-Rollenspiel dank einer aktiven Community auch heute noch verbessert.
Happy Birthday, Morrowind! Vor genau zehn Jahren erschien das dritte Spiel der Elder-Scrolls-Serie in den USA durch Entwickler und Publisher Bethesda. Besonders interessant an der Entwicklung von The Elders Scrolls ist das technische Fundament: Dieses stammte zumeist von Emergent Game Technologies (EGT) und nennt sich Gamebryo-Engine. So basieren Morrowind und Oblivion auf dieser, im Falle von Skyrim spricht Entwickler Bethesda von der Creation-Engine, welche jedoch offenbar "nur" eine Modifikation der Gamebyro darstellt - nicht umsonst erscheint beim Start der Hinweise auf EGT.
Morrowind erscheint im Mai 2002 für den PC und macht durch seine gigantische wie wunderschöne Spielwelt - die Insel Vvardenfell in der Provinz Morrowind - von sich reden. Nicht nur der Tag- und Nachtwechsel, die detaillierte Landschaft und die Wetterdarstellung gefallen, sondern insbesondere das Wasser: Denn für das Pixelnass packt Bethesda erstmals Pixelshader ins Spiel, welche für den berühmten Quecksilber-Look verantwortlich sind. Ein Schwachpunkt ist die geringe Sichtweite, hinzu kommen die doch arg hölzernen Animationen und plastische Texturen fehlen komplett. Dank der sehr gut Mod-baren Engine bügeln die Fans diese Probleme aber schnell aus. Selbst heute wird noch an Morrowind gearbeitet, zum Beispiel in Form des Morrowind Overhaul Projekt.
Was ist das erste, was Ihnen zu The Elder Scrolls III - Morrowind einfällt? Wahrscheinlich Quecksilber. Oder genauer, "Quecksilber"-Wasser. Morrowind setzt als eines der ersten Spiele auf Shader-Effekte, wenngleich diese Geforce-3-Nutzern vorbehalten sind. Da die Spielwelt, die Insel Vvardenfell, logischerweise von Wasser umgeben ist, legen die Mannen von Bethesda Softworks ihr Augenmerk auf die Darstellung dieses Elementes. Das "Quecksilber"-Wasser wirkt zwar nicht wirklich realistisch, die Pseudo-Spiegelungen im Sonnenlicht sehen aber auch heute noch bezaubernd aus und sind anno 2002 ebenso ein Novum wie State of the Art. Neben diesem herausragenden Merkmal bietet die Morrowind-Engine weitere Schmankerl wie dynamisches Wetter: Von strahlendem Sonnenschein über strömenden Regen bis hin zum Sandsturm reicht die Palette. Ebenso abwechslungsreich zeigt sich die Architektur der Städte: mittelalterlicher Fachwerkstil, orientalisch-runde Formen oder das gigantische Vivec - Morrowind war auch hier seiner Zeit voraus. Knackige Texturen und eine hohe Weitsicht können aber nicht über die geringe Gegnervielfalt, die nervigen Ladezeiten beim Betreten von Gebäuden oder die Leere der Spielwelt hinwegtäuschen. Wobei letzteres angesichts des Tag- und Nachtwechsels oft nicht auffiel.
Viel Spaß mit den Bildern in der Galerie. Haben Sie Morrowind gespielt? Nutzen Sie die Kommentarfunktion.

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Dagoth Ur Poem - YouTube
Mit der Bleioptik des Wassers aber dennoch genial und die Mods....