Die wohl innovativsten Rollenspiele bis heute: Ultima, Final Fantasy und Baldurs Gate - Welche Titel haben Sie gespielt?
Von Fernsehen und Film jahrelang als Nerdkultur abgestempelt und belächelt, mauserte sich das Rollenspiel-Genre vor allem in den letzten Jahren zu einem echten Blockbuster-Bereich. The Elder Scrolls Skyrim, Mass Effect ,aber auch schon Diablo fesselten unzähligen Spieler vor dem Bildschirm, obwohl diese mit den Grundlagen der Rollenspiel-Welt keineswegs vertraut waren. Allerdings ist das RPG-Genre schon viel älter, immerhin startete schon 1974 der erste RPG-Titel, damals noch als einfache digitale Umsetzung der Pen&Paper-Vorlage.
Die noch junge Videospielindustrie hat sich in den letzten Jahren von einer Randerscheinung in der Medienbranche zu einem der lukrativsten und meist diskutierten Bereichen im Unterhaltungsgeschäft gemausert. Dabei musste die Videospiel-Branche lange Zeit um ihre gesellschaftlichen Anerkennung kämpfen, tatsächlich tut sie es heute noch. Anfängliche Titel wie Pong oder Pacman gelten als Ikonen der gesamten Branche und ebneten den Weg bis hin zu heutigen Millionenprojekten wie GTA 4 oder Modern Warfare 3. Aktuelle Spiele sind von diesen Klassikern geprägt, die bei ihrem Erscheinen neue Maßstäbe gesetzt und meistens eine ganze Spielebranche etabliert haben. PC Games Hardware wirft einen Blick zurück auf die Geschichte der Videospieleindustrie und hebt dabei die Ausnahmetitel hervor, die Mechaniken und Spielformen erfunden oder diese unter den Usern populär gemacht haben.
Im zweiten Teil unserer Glanzstücke der Videospielgeschichte-Serie konzentriert sich PC Games Hardware auf die Rollenspiele. Schon lange bevor sich eine Computerspiel-Industrie herausbilden konnte, erledigten die ersten Abenteurer Quests, erschlugen Trolle und verdienten sich Erfahrungspunkte. Pen&-Paper-Rollenspiele wie Dungeons & Dragons (später auch DSA) hatten bereits eine treue Fangemeinschaft, als 1974 der erste rudimentäre Videospiel-Klon dieser Spiele entwickelt wurde. DnD ersetzte im Prinzip den menschlichen Spielleiter durch einen Computer und schuf so die Möglichkeit, Pen&-Paper-Rollenspiele auch alleine zu spielen. Während die ersten RPG-Titel auch kaum mehr waren als eine digitale Umsetzung dieses Spielprinzips, wurde mit Dungeon Master oder Ultima schnell auch eine erkund- und veränderbare Umwelt in Rollenspiele eingeführt.
Die Spiele wurden schnell komplexer und grafisch aufwendiger und machten schon in den 90ern die ersten Versuche, eine Online-Spielewelt zu schaffen. In dieser Zeit wurden auch die heute als "Riesen" der Rollenspiel-Welt geltende Serien geboren: Bethesdas The Elder Scrolls-Reihe und Black Isles Baldur's Gate. Bis heute gelten die Titel dieser Serien als absolute Highlights der Videospiel-Geschichte, deren Gameplay-Philosophien unzählige Rollenspiele beeinflussen. Von 1997 bis heute hat sich allerdings viel getan: Der Sprung in die dritte Dimension, verbesserte Online-Anbindungen und höhere Grafikanforderungen haben Titel mit neuen Konzepten und Formen entstehen lassen. Aber ganz egal, wie sehr sich die Spieler inzwischen in den endlosen Welten von Skyrim, Mass Effect oder Diablo verlieren können, die pompös inszenierten Titel heutzutage benutzen im Kern immer noch das Pen&-Paper-Prinzip, das das Fundament aller Rollenspiele bildet.
PC Games Hardware hat für Sie eine Liste der wohl innovativsten und wichtigsten Rollenspiele aller Zeiten zusammengestellt. Mischformen wie Diablo oder Borderlands, die durchaus in anderen Genres ihren Platz finden könnten, wurden dabei berücksichtigt, insofern der Rollenspiel-Aspekt bei diesen Titeln im Vordergrund steht. Falls Sie die bisherigen Teile unserer Serie Glanzstücke der Videospielgeschichte verpasst haben, können Sie hier die wohl innovativsten Shooter aller Zeiten nachlesen.


Aber nett zu sehen, denn 2012 lag das Genre (für mich) wieder am Boden. Gerade hinten raus in dieser Liste sehe ich keine Innovationen. Da sehe ich den Markt beherrschende Publisher auf ihrem "We Want Call Of Duty's Audience"-Kurs. Gänsehaut -- im negativen Sinne. Denn so lange ist 2012 noch gar nicht her.
Dann kam der Durchbruch von Digitalem Vertrieb, dann kamen Kickstarter und Alternativen zum Markt beherrschenden Zero-Risk-Kartell der damals herrschenden Publisher. Und siehe da, plötzlich starten selbst vermeintliche Nischengames wie Baldur's Gate oder Kingdom Come 2 wieder durch. Während der Indiespace sowieso nie aufgehört hatte, an RPGs zu glauben, ohne die COD-Crowd bedienen zu müssen.
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Wobei ich auch die Ultima-Reihe (ab Teil 6) und diverse andere JRPG auf dem SNES noch hinzufügen würde.
... und alles mit Würfelsystem hasse, oder sie hassen mich, das klären die betreffenden Spiele und ich hoffentlich noch.
DSA Sternenschweif
Secret of Mana
Diablo / Hellfire
Diablo 2
Morrowind
Gothic 1+2
Oblivion
Skyrim
Dragon Age 1-3
Mass effect 1-3
WoW vanilla - cata
Baldurs Gate 1-3
Divinity original sin 1 + 2
Pathfinder: kingmaker / wrath of the righteous
Neverwinter Nights 2
Warhammer 40k Rogue Trader
Outer worlds 1+2
Tainted Grail the fall of Avalon
Greedfall
Witcher 1-3
The Bards Tale 4
Wasteland 2/3
Colony Ship
Fallout 3,4, new Vegas
Gamedec
Kingdom Come Deliverance 1 / 2 (wobei letzteres noch ungespielt ist)
My Time at Portia / Sandrock
Medieval Dynasty
Octopath Traveler
Pillars of Eternity 1 + 2
Risen 1 - 3
Elex
Solasta: Crown of the Magister
Stardew valley
Starfield
Und vermutlich noch vieles mehr an das ich mich aktuell gar nicht mehr erinnern kann
Ich überlege für mich selber immer wieder, was macht den Kern des Genres Rollenspiel aus und tu mich schwer, das klar zu definieren.
Ich bin mit alten Final Fantasy und Zelda (also Nintendo Konsolen) zu den Rollenspielen gekommen. Dachte damals, verschiedene Rollen und Charaktere machts aus. Was aber dann schon bei Zelda nicht mehr passt - und das zieht sich durch bis zum Witcher. Und wenn Witcher ein Rollenspiuel ist, was machten Tomb Raider und Horizon anders um da nicht genannt zu werden.
Solche Gedanken mach ich mir immer wieder, wenns drum geht, Rollenspiele einzugrenzen.
Wobeis mir am Ende immer drum geht, eine tolle Story interaktiv mitzuerleben, schöne Welten zu erkunden und gut unterhalten zu werden. Gerne mit ein paar Nebenkriegsschauplätzen wie Bau von Gegenständen (z.B. beim Witcher), Erlernen von Skills (KCD), Erleben von gefühlter Historie (auch KCD), emotionale Geschichten (Final Fantasy) oder all die Interaktionen der Charaktere (Baldur's Gate).
Und obs dann ein Rollenspiel oder ein Action Adventure ist, ist dann egal.
Langweilig kanns mir dann werden, wenns zu dogmatisch wird, wie z.B. wenn D&D Regeln zu dominant werden (auch wieder Baldur's Gate 3 im Vergleich zu Divinity).