The Division: Die Dark Zone, wie sie von Anfang an hätte sein sollen - ein Kommentar von Mark Mantel
Ubisoft hat am Dienstag den Patch 1.0.2 für The Division veröffentlicht und dabei unter anderem größere Änderungen am Balancing in der Dark Zone vorgenommen. Die Bestrafungen für das Sterben als "Rogue" sind nicht mehr so absurd hoch wie zuvor, sodass man Agenten töten kann, ohne Stunden des EP-Grindings zu verlieren. Gleichzeitig lohnt sich das Töten von Rogues mehr. PCGH-Redakteur Mark Mantel freut's.
Die Dark Zone ist ein Kernbestandteil von The Division, das neben dem Töten von NPC-Gegnern (PvE) auch das gegenseitliche Abmetzeln zwischen Agenten (PvP) erlaubt. Während ich an den zwei Beta-Wochenenden viel Spaß in der Dark Zone hatte, vor allem, weil der DZ-Rang nach ein paar Stunden irrelevant war und ich unbekümmert "all-in" gehen konnte, war die Dark Zone im finalen The Division erst einmal eine Überraschung - im negativen Sinne. Die Bestrafung, wenn man als sogenannter Rogue, also als abtrünniger Agent, stirbt, stand in keiner Relation zu der Belohnung, wenn man den Rogue-Timer überlebt. Man gewann quasi das Äquivalent zu einer halben Stunde NPCs farmen mit dem Risiko, fünf Stunden an Erfahrungspunkten zu verlieren. Die Folge war die Erwartung, dass schon keiner in der Dark Zone Rogue gehen wird - das eigentlich als "soziales Experiment" geplante Gebiet war de facto eine weitere PvE-Zone, um gelangweilt Division Tech und Co. zu farmen.
Seit dem Patch 1.0.2 hat sich die Situation für mich wieder zum Besseren gewendet. Das Überleben eines Rogue-Status ist das Risiko wert, von den Gegenspielern getötet zu werden. Selbst wenn man stirbt, verliert man nicht mehr mehrere DZ-Ränge. Der EP-Verlust wird nun anhand des aktuellen Levels berechnet; steht man am Anfang eines Ranges, kann man maximal einen verlieren. Das ist für mich genau die richtige Balance, um mich zu ärgern, wenn ich eine selbst begonnene "Menschenjagd/Manhunt" nicht überlebe, aber immer noch Lust zum Weiterspielen zu verspüren.
Dienstagabend hat man noch gemerkt, dass die Spieler zögerten, "neutrale" Agenten zu töten. Gestern war die Risikobereitschaft schon deutlich gewachsen, sodass wir in unseren 2er-, 3er- oder 4er-Gruppen in gesunden Abständen von 30 bis 45 Minuten einer feindliche Rogue-Gruppe begegnet sind. Damit kann man noch gut die NPCs und Truhen farmen, allerdings mit dem erfrischenden Hintergedanken, dass man jede Minute von hinten angegriffen werden könnte.
Quelle: PC Games Hardware
The Division: Meine aktuelle Ausrüstung
In einer Gruppe mit gut ausgerüsteten Spielern bietet die Dark Zone jetzt endlich den Nervenkitzel, den Ubisoft von Anfang an versprochen hat. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass Sie erst mit moderater Ausrüstung das PvP-Gebiet betreten. Mindestens 100.000 "Paper-DPS", 60.000 Lebenspunkte und 4.000 Rüstung sind fast schon Pflicht - ansonsten kann der Spielspaß nämlich auch schnell zum Frust werden, wenn man wie eine Fliege umfällt. Schaffen Sie in der DZ01 als einfachste Zone keine NPC-Gruppe, sollten Sie womöglich noch Ihre Ausrüstung aufbessern - mir fehlen übrigens noch Lebenspunkte und Rüstung, um zufrieden zu sein.

War bis jetzt auch nur alleine unterwegs und bin mehreren Gruppen über den Weg gelaufen.
Alles kein Problem.
Manche haben sogar geholfen.
Also alleine hat man auch sein Spaß uns Nervenkitzel
Werde das Spiel nicht mehr anrühren, wenn man in der Dark Zone alleine unterwegs ist, hat man 0 Spaß. Es rennen immer nur 4-5er Gruppen herum, killen einen und alleine hat man keine Chance. Diese verbunkern sich dann an eine Stelle an der man nicht gut ran kommt und lassen die Zeit ablaufen. Einfach langweilig sowas.