The Crew - Benchmarks und Technik-Check der Closed Beta
Ubisofts Open-World-Racer The Crew befindet sich momentan in der zweiten Closed-Beta-Phase. Entwickelt wird das Spiel von dem Studio Ivory Tower, das unter dem Namen Eden Games schon mit Test Drive Unlimited Erfahrungen mit Open-World-Rennspielen sammeln konnte. Mit The Crew will das Studio noch einen Schritt weiter gehen. Wir haben uns die Technik des Renners genauer angesehen.
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Quelle: Ubisoft
The Crew Beta - Aufmacher
The Crew basiert auf dem "Babel-Engine" getauften Direct-X-11-Motor. Dieser kann auch sehr große Gebiete mit vielen Objekten flüssig darstellen. Die gegenüber Oahu aus Test Drive Unlimited 2 rund vier Mal größere Landschaft wird dabei zum Teil prozedural erstellt und bildet die gesamte Fläche der USA ab, ist dabei allerdings auf interessante Abschnitte "kondensiert", es fehlen also weite Teile der Original-Landmasse. The Crew bietet ein rund 11.000 Kilometer weites Straßennetz, 15 große Städte und über 15 Millionen Objekte.
The Crew Beta - Die Grafik
Grafisch macht The Crew zumindest in der Beta-Version einen noch etwas durchwachsenen Eindruck: Recht schick fallen die lizensierten Wagenmodelle aus, die auch eine Cockpit-Ansicht bieten - seltsamerweise bekamen wir mancherorts zwei verschiedene Innenraummodelle zu Gesicht, eines davon ist vielleicht für die Last-Gen-Konsolen gedacht und ist deutlich polygonärmer, was vor allem an Lenkrad und Armaturen auffällt. Andernorts wurde ein High-Res-Modell verwendet, welches deutlich zeitgemäßer ausfällt. Die Wagenmodelle können nicht mit den optischen Leckerbissen eines Project Cars mithalten, sehen aber dennoch ordentlich aus und zeigen für einen schnellen Arcade-Racer genügend Details und auch das Schadensmodell ist durchaus gelungen.
Die Texturierung ist ordentlich, besonders die Landschafts- und Streckendarstellung leidet aber sehr an dem fehlenden Anisotropen Filter, der sich aber glücklicherweise per Treiber forcieren lässt. Eine Option im Grafikmenü wäre aber dennoch nett. Gut gefallen hat uns die recht hohe Weitsicht und die ordentliche dynamische Beleuchtung sowie einige hübsche Effekte wie die fliegenden Funken bei der Kaltverformung der Edelkarossen oder Umgebungsdetails wie wabernder Bodennebel sowie die ansehnlichen, wenn auch nicht übermäßig hochauflösenden Spiegelungen und die netten und nicht allzu übertriebenen Lens-Flares. Hässlich und flach fällt dagegen die Darstellung des Wassers aus, zudem stört das deutlich sichtbare aufpoppen von Objekten - eine Option für ein weniger aggressives LOD würde der PC-Version sicher nicht schaden, Leistungsreserven gibt es genügend.
Interessant: Je nachdem, von welchem Hersteller unsere Grafikkarte stammt, stehen uns im Grafikmenü unterschiedliche Optionen zur Auswahl. Exklusiv für Nvidia-GPUs ist nicht nur die Kantenglättung TXAA, sondern auch die Umgebungsverdeckung HBAO+, obwohl letztere auch von AMD-GPUs dargestellt werden kann. Besitzer einer Radeon-Grafikkarte dürfen stattdessen das für sie exklusive HDAO auswählen, welches wiederum auch mit einer Geforce gerendert werden könnte. Ein Ersatz für TXAA fehlt dagegen mit einer Radeon, es stehen nur MSAA und FXAA zur Verfügung. Für unsere Benchmarks haben wir daher als gemeinsamen Nenner 4 x MSAA und SSAO ausgewählt.
The Crew Beta - Die Benchmarks
Unsere Messungen starten auf einer langen Geraden im Detroiter Bezirk "8 Mile". Hier lassen sich die Benchmarks trotz Open-World-Einflüssen wie wechselnde Beleuchtung, unterschiedliches Verkehrsvorkommen und dem Chaos-Faktor Mensch dank des Always-On-Multiplayers sehr gut reproduzieren - kleinere Abweichungen können wir dennoch nicht ausschließen. Zum Hindernis wurde uns außerdem das Framelock, welches sich zwar durch Editieren der Konfigurationsdatei pcscalability.xml auf bis zu 60 Fps erhöhen lässt, aber nicht komplett deaktivierbar ist. Eine passende Option findet sich auch im Grafikmenü, ist in der Beta-Fassung aber noch ausgegraut. Trotz des Anhebens des Framelimits rennen starke (Nvidia)-GPUs in 1080p mitsamt vierfachem Multisampling in diese Begrenzung. Daher sind die Messungen in 1080p nur begrenzt aussagekräftig - zudem fordert das Multisampling auf AMD-Grafikkarten offenbar überproportional - Erhöhen wir die Auflösung auf Ultra-HD und setzen die Kantenglättung auf FXAA, fallen die Fps der Radeons nur unwesentlich geringer aus.
Allerdings stießen wir mit Geforce-GPUs auf ein anderes Problem: Nachdem wir eine Weile durch die Gegend gefahren sind, stockte das Spiel, die GPU-Last stürzte auf null ab, um nach einigen Sekunden wieder den normalen Betrieb aufzunehmen. Je mehr Zeit wir im Spiel verbrachten, desto häufiger trat dieses Phänomen auf. Beim Nachprüfen war weder der Video-Speicher über Gebühr belastet, noch waren die Temperaturen der GPU auch nur annähernd im kritischen Bereich. Der Grund für diesen Fehler bleibt daher im Dunklen - in unserem Video haben wir ihn für sie reproduzieren können.
[UPDATE:]
Offenbar treten diese Hänger auch mit AMD GPUs auf, einige Spieler mit verschiedenen Radeon-Grafikkarten berichten darüber. Wir selbst konnten den Fehler nicht reproduzieren, es hat aber den Anschein, als wäre die Engine beziehungsweise das Spiel für diese Aussetzer verantwortlich, nicht die GPU oder deren Treiber.
The Crew Beta - Vorläufiges Fazit
Die Beta-Version macht einen recht ordentlichen Eindruck - sehr gefallen hat uns beispielsweise, dass wir während unserem Test auf keinerlei Probleme mit dem Texuture-Streaming gestoßen sind, dieser Teil der Babel-Engine scheint sehr gut zu funktionieren - und das trotz der gigantischen Größe der "Spielwiese". Die Vereinzelten Bugs, die seltsamen Hänger mit der GTX 780 Ti und die schlechte Leistung der Radeon-GPUs bei zugeschaltetem Multisampling lassen sich bis zum geplanten Erscheinungstermin wohl noch ausbessern - Ein bisschen Feinschliff an der Grafik würde PC-Usern sicherlich ebenfalls zusagen.


UHD umfasst 4K und 8K.
Oder einfach 1080P
HD+ wäre wohl (logischerweise) Full HD mit 60 Hz
UHD ist übrigens dann 4k
Also von der Grafik her gibt es meiner Meinung nach nichts zu Meckern.
Gameplay:
Das eine:
Rennen fahren, ja macht wirklich richtig bock!
Jedoch:
Dauernd online sein?
Fahrphysik:
Also ich finde die Fahrphysik teils richtig gut teils wirklich schlimm!
Auf der Autobahn fährt man in der USA ca 80 km/h - sogar 130 km/h.
Jedoch fahre ich zb mit 180-220 Sachen vorbei, aber es kommt überhaupt nicht rüber!
Normalerweise müsste man mit 200 km/h bei den Autos vorbeirasen wie sonst was.
Ebenso finde ich, ist der Bremsweg viel zu kurz, ebenso kommt man sehr schwer ins Schleudern.
Grafik: TOP!
Atmosphäre: Hammer!
Fahrphysik: Das alte NFS-Most wanted hatte sogar bessere Physik :/
Sollte kein Hate-Beitrag sein, ist nur meine Meinung!