Top 10 Gaming-Tastaturen - Teil 2
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Top 10 Gaming-Tastaturen - Teil 2
Unter den ersten fünf Gaming-Tastaturen unserer Top 10 befindet sich mit der Asus ROG Claymore II nur eine schnurlose Variante. Unter den fünf weiteren empfehlenswerten Modellen finden Sie mit der Razer Deathstalker V2 Pro und der Corsair K100 Air Wireless zwei weitere Gaming-Tastaturen, die per 2,4 GHz Funkfrequenz und Bluetooth (5.0/5.2) mit dem PC Kontakt aufnehmen.
Razer Deathstalker V2 Pro (Testsieger PCGH 02/2023)
Für ca. 210 Euro (Link Preisvergleich), Test in PCGH 02/2023, Note: 1,18
Quelle: Razer
Razer Deathstalker V2 Pro (ca. 210 Euro, Test in PCGH 02/2023, Note: 1,18)
Low-Profile-Tastaturen mit kurzhubigen, mechanischen Schaltern sind ein neuer Trend. Den bedient auch Razer mit dem Nachfolger der Deathstalker. Das Markenzeichen der Razer Deathstalker V2 Pro, die den PC per 2,4 GHz Funk oder Bluetooth (drei Modi, drei Knöpfe) kontaktiert, ist ihr superflaches, sehr wertiges Alu-Gehäuse, das am vorderen Ende nur 0,8 cm und am hinteren Ende 1,5 cm hoch ist (max. Gesamthöhe mit Tasten: 2,4 mm). Auf die Ausstattung der zweifach höhenverstellbaren und ohne Handballenablage ergonomischen Tastatur hat das keinen Einfluss. Die fällt so umfangreich aus wie bei den Modellen mit regulärer Bauhöhe.
So verfügt auch die Razer Deathstalker V2 Pro über ein Lautstärkerad aus Metall, den Multifunktionsknopf für die Mediensteuerung, einen Speicher für fünf Profile, die Hypershift-Tastenverdoppelung und eine RGB-Einzeltastenbeleuchtung mit 11 Effekten sowie Einstellungen wie Tempo oder Dauer. Anders als bei allen Razer-RGB-Tastaturen können Sie hier sieben RGB-Lichttricks per Fn-Tastenkombi aufrufen, wenn die Synapse-Software nicht installiert ist.
Mithilfe der Fn-Taste können Sie auch die Helligkeit regeln, sich den Ladestand anzeigen lassen (Akkuleistung: 40 Std. bei 50 % Helligkeit) sowie Makros direkt aufzeichnen und dafür etwa die nicht belegten Tasten F1 bis F8 der Razer Deathstalker V2 Pro nutzen. Die lineare Variante der optischen Razer-Taster mit niedriger Bauweise (Low Tastenschalter und Tastenkappen) hat zwar einen kurzen Hub von 2,8 mm und löst sehr früh nach 1,2 mm aus (45 cN Aktivierungskraft), trotzdem eignen sich die Tastenschalter bestens zum Tippen und optimal für flotten Reaktionen bei Spielen.
Corsair K100 Air Wireless (Testsieger PCGH 12/2022)
Für ca. 270 Euro (Link Preisvergleich), Test in PCGH 12/2022, Note: 1,18
Quelle: Corsair
Corsair K100 Air Wireless (ca. 270 Euro, Test in PCGH 12/2022, Note: 1,18)
Die Corsair K100 Air Wireless kontaktiert den PC per 2,4-GHz-Empfänger, Bluetooth 4.2 (drei Modi) sowie USB-C-auf-USB-A-Ladekabel und bietet trotz ultraflacher Bauweise mit nur 11 mm an der flachsten Stelle eine beeindruckende Ausstattung. Ein besonderes Extra ist die RGB-Einzeltastenbeleuchtung mit 11 Effekten und Modifikationen für die Geschwindigkeit, die Richtung sowie die Dauer. Kreative Lichtspieler finden in der umfangreichen Icue-Software unter "Drahtlose Beleuchtungseffekte/Benutzerdefiniert" fünf weitere Hilfen, um individuelle Lichttricks mit bis zu 20 Ebenen zu programmieren. Bei der mit ca. 270 Euro preislich zu hoch angesetzten Corsair K100 Air Wireless ist die RGB-Effektauswahl auch ohne Icue per Tastenkombination möglich.
Die Corsair K100 Air Wireless punktet zusätzlich mit funktionalen Extratasten, zu denen drei Mediatasten, eine Stummschalttaste, eine Metallwalze für die Lautstärke und vier Makrotasten gehören. Letztere sind mit einer Sekundärfunktion für den Aufbau der Wireless-Verbindung und zur Verwaltung der Bluetooth-Modi belegt. Makros können Sie entweder per Icue oder direkt aufzeichnen und wie Ihre Profile im 8 MB großen Speicher parken. Dabei lassen sich per Icue erstellte Tastenkombis anders als direkt aufgezeichnete nur abspielen, wenn auf Ihrem Rechner Icue installiert ist (Software-Modus). Ein Profilwechsel ist dagegen mit der entsprechenden Taste ohne Software möglich (Hardware-Modus). Weitere nützliche Extras der Corsair K100 Air Wireless sind eine zweifache Höhenverstellung, eine leistungsstarke MCU, die Tasteneingaben mit 8.000-Hz-Polling-Rate möglich macht, eine hochwertige Fertigung und Chiclet-Tastenkappen.
Die neuen Cherry-MX-Ultra-Low-Profile-Tactile-Schalter haben eine spezielle Charakteristik: Sie reagieren sehr direkt, lösen nach 0,8 mm aus und verfügen über einen deutlichen, harten Druckpunkt von 65 cN. Sie sind kaum taktil und prallen am Ende des Hubwegs nach 1,8 mm auch bei bewusst dosiertem Auslösedruck hart auf. Das kommt dem Nutzer zugute, der viel mit der Corsair K100 Air Wireless tippt. Corsair bewirbt die kabellose Gaming-Tastatur aber für Gamer. Die werden mit ihr nicht zufrieden sein, denn bei Shootern kommt es beispielsweise zu hakeligen, manchmal unkontrollierten Bewegungen.
Razer Huntsman V2 Analog (Testsieger PCGH 06/2021)
Für ca. 200 Euro (Link Preisvergleich), Test in PCGH 06/2021, Note: 1,19
Quelle: Razer
Razer Huntsman V2 Analog (ca. 200 Euro, Test in PCGH 06/2021, Note: 1,19)
Wie der Name andeutet, sind das besondere Extra der Razer Huntsman V2 Analog analoge Tastenschalter, die per optischem Sensor registrieren, wie weit diese heruntergedrückt werden. Einerseits können Sie per Schnellfunktion in der anwenderfreundlichen Synapse-3-Software mit einem Klick die WASD-Tasten mit der Funktion des linken Mini-Sticks eines Gamepads belegen und so in Spielen analoge Eingaben an eine Figur oder ein Fahrzeug übertragen. Andererseits dürfen Sie bei der Razer Huntsman V2 Analog den Auslösepunkt zwischen 1,5 mm und 3,6 mm in 0,1-mm-Schritten verschieben oder zwei Auslösepunkte setzen.
Von der sehr groß geratenen, mit 18 RGB-LEDs bestückten Handballenablage und dem USB-3.0-Port abgesehen, bietet die sehr ergonomische und rutschfeste Razer Huntsman V2 Analog dieselbe Ausstattung wie Razers drahtlose BlackWidow V3 Pro. Dazu gehören die Hypershift-Tastenverdoppelung, die Makrodirektaufzeichnung, der Profilspeicher mit Wahltaste sowie die RGB-Beleuchtung mit 11 (im Chroma-Studio modifizierbaren) Effekten. Damit analoge Tastendrucke feinfühlig ausfallen, ist der Aktivierungsdruck der Razer-Analog-Optical-Schalter spürbar höher als bei anderen linearen Tastern. Um den 1,5 mm großen Auslöseweg zu erreichen, sind schon 54 cN Druckkraft gefragt. Für das Durchdrücken der Taster benötigt man 74 cN.
Roccat Vulcan II Max
Für ca. 220 Euro (Link Preisvergleich), Test in PCGH 04/2023, Note: 1,29
Quelle: Roccat
Roccat Vulcan II Max (ca. 220 Euro, Test in PCGH 04/2023, Note: 1,29)
Die Roccat Vulcan II Max kombiniert eine auffällig bunt beleuchtete Handballenablage und die neuen Titan-II-Optical-Taster mit innovativen Extras. Das erste Alleinstellungsmerkmal des neuen Mechanik-Flaggschiffs ist die von 16 RGB-LEDs ausgeleuchtete, aus transparentem Kunststoff gefertigte Handballenablage. Wie für die RGB-Einzeltastenbeleuchtung können Sie auch für die Handballenauflage der Roccat Vulcan II Max einen der acht RGB-Lichttricks oder den benutzerdefinierten Beleuchtungsmodus auswählen. Die für jede der fünf speicherbaren Profile festgelegte Gesamtbeleuchtung können Sie jedoch nur per Swarm-Software und nicht per Tastenkombination ändern.
Dafür nehmen Sie Makros per Direktaufzeichnungsfunktion auf und können dafür die Makrotasten (M1 bis M6) im Mittelblock nutzen, ohne dass Swarm aktiv ist (Game-Modus einschalten!). Das zweite besondere Extra der sehr ergonomischen und beim Layout sehr übersichtlichen Roccat Vulcan II Max sind ihre 24 als Smart-Tasten bezeichneten Multifunktionstasten. Die sind mit Dual-LEDs bestückt, wobei der zweite Lichtspender im unteren Bereich des Tastenschalters anzeigt, welche Funktion der Taste gerade aktiviert ist.
Weitere Elemente der mit 1,4 bewerteten Ausstattung sind vier Profilwahltasten und drei Medientasten, ein Drehregler für die Lautstärke ohne Sekundärbelegung sowie die Easy-Shift-[+]-Funktion, für die der Game-Modus aktiviert sein muss. Mit der Roccat Vulcan II Max gibt der neue Roccat-Titan-II-Optical-Rot-Tastenschalter sein Debüt (Schaltereigenschaften: (Aktivierungsdruck 45,0 cN, 1,4 mm Auslöse- und 3,6 mm Hubweg). Der hat eine lineare Charakteristik und verrichtet seinen Dienst recht leise. Dazu eignet sich der teils mit 2 LEDs bestückte Taster der Roccat Vulcan II Max bestens für Gamer und Vielschreiber.
MSI Vigor GK71 Sonic Red
Für ca. 115 Euro (Link Preisvergleich), Test in PCGH 08/2023, Note: 1,37
Quelle: MSI
RMIS Vigor GK71 Sonic Red (ca. 115 Euro, Test in PCGH 08/2023, Note: 1,37)
Die MSI Vigor GK71 Sonic Red macht mit einer, dank halbtransparenter Tastenkappen, gut sichtbaren Lichtshow und leicht auslösenden Tastern auf sich aufmerksam. Sie verfügt über eine reguläre Größe sowie ein Standard-ISO-Layout und bietet eine tolle Ausstattung. Oberhalb des auch für Makros bestens nutzbaren Nummernblocks befinden sich drei Medientasten und ein Lautstärkerad mit einem zusätzlichen Stummschaltknopf.
Dazu kommen Doppelbelegungen in überschaubarer Anzahl, zu denen Tastenkombis für das Aufrufen des MSI Afterburners, das Sperren der Win-Taste und den Wechsel zwischen den drei speicherbaren Profilen gehören. Ein weiteres Feature der MSI Vigor GK71 Sonic Red ist die umfangreiche und effektive Beleuchtung. Bei der wechseln Sie mit 10 doppelt belegten Tasten im Mittelblock zwischen den neun möglichen RGB-Lichttricks sowie Ihrer individuellen RGB-Beleuchtung hin und her. Mit den Fn-Tastenkombis stellen Sie auch die Effektgeschwindigkeit, die Richtung, die Effektfarbe und die Helligkeit ein.
Zum Programmieren ihrer eigenen Tastenbeleuchtung (Anpassen-Modus) benötigen Sie allerdings den MSI Center und müssen zusätzlich den Mystic-Light-Part als Modul hinzufügen. Das ist umständlich, bereitet teils sogar Probleme und da auch die Bedienung der Software nicht intuitiv ist, nutzen wir diese nur für das Aufzeichnen von Makros. Das Besondere an den linearen MSI/Kailh-Sonic-Red-Tastenschaltern ist ihr geringer Aktivierungsdruck von nur 35 cN (1,9 mm Auslöse- und 4 mm Hubweg). Somit ist mit der MSI Vigor GK71 Sonic Red kräfteschonendes sowie auch ergonomisches Zocken und Tippen möglich.
Bildergalerie
Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen die Kriterien vor, auf die Sie beim Kauf einer Gaming-Tastatur achten sollten. Dabei geht es unter anderem um die Ausstattung, den Unterschied zwischen einem Modell mit und ohne Kabel sowie Punkte bei der Tastenanordnung, auf die Sie achten sollten. Außerdem präsentieren wir Ihnen die verschiedenen Tastenschalterarten und erläutern deren Vor- und Nachteile.

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Also entweder, man berücksichtigt alle Tastaturen, die es auf dem Markt gibt (extrem viel Aufwand) oder man lässt es ganz bleiben.
https://www.rtings.com/ke...
Ich bin nur ein Hobby-Gamer aber wenn soll es schon ordentlich funktionieren... Fokust liegt jedoch mehr auf Schreiben insofern bin ich bzgl der ausgewiesenen Gaming Tastaturen skeptisch.
Würd mich freuen wenn jemand einen Tipp hat. Oder verwendet Ihr fürs Zocken und Office je eine andere Tastatur?
Habe mir anschließend als Spielerei mal ne Wooting geholt und finde die ganz witzig, aber fühlt sich eher an wie ein Plastikspielzeug, Features sind natürlich nice und aussehen auch "Fetzig". Aber immerhin ein bisschen Custom..
Nachdem ich die Anvil bei meinem Kumpel im Wohnzimmer integriert in seine Battlestation gesehen habe empfinde ich die eben genannten Tastaturen fast schon als Schrott ;(
Die Tastatur fühlt sich so verdammt wertig an, tippt sich super Smooth, der Sound ist weniger so ein Plastikklackern, wie z.b. bei der g915, sondern einfach nur ein direkter geiler sound. Das liegt wohl daran, dass dort eine fast 2kg Tastatur mit einem massiven Alugehäuse, 2 Ebenen dünner Dämmstoffplatten und gefettete Switches drin sind.
Also das ist das, wieso die Tastatur mich so beindruckt hat.
Zudem kann man die Farben des Gehäuses wählen, die Switches wählen und sogar im Nachhinein tauschen (hotswap)
, da die wie so ein Legosystem aufgebaut ist. Mein Kumpel wollte anstelle der standard Switches leichtere Switches bei WASD haben und hat beim Hersteller, der übrigens in DE sitzt, nachgefragt. Die haben ihm sogar einfach kostenlos 5 schnellere Speedswitches geschickt, die er innerhalb von ein paar Sekunden ausgetauscht hat.
Das ist halt mal eine andere Klasse als der Einheitsbrei, den man so im Media Markt rumstehen sieht...
Für mich ganz klar die nächste Tastatur, zumal mir das Layout auch einfach zusagt, also ohne Numpad und alles viel kompakter..
Muss nur noch einen Käufer für meine G915 finden ...
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Ich habe meine wooting dahingehend gemoddet, dass ich das Gehäuse hinten gegen eins aus Aluminium getauscht habe... damit fühlt sie sich ganz anders an.
Habe mir anschließend als Spielerei mal ne Wooting geholt und finde die ganz witzig, aber fühlt sich eher an wie ein Plastikspielzeug, Features sind natürlich nice und aussehen auch "Fetzig". Aber immerhin ein bisschen Custom..
Nachdem ich die Anvil bei meinem Kumpel im Wohnzimmer integriert in seine Battlestation gesehen habe empfinde ich die eben genannten Tastaturen fast schon als Schrott ;(
Die Tastatur fühlt sich so verdammt wertig an, tippt sich super Smooth, der Sound ist weniger so ein Plastikklackern, wie z.b. bei der g915, sondern einfach nur ein direkter geiler sound. Das liegt wohl daran, dass dort eine fast 2kg Tastatur mit einem massiven Alugehäuse, 2 Ebenen dünner Dämmstoffplatten und gefettete Switches drin sind.
Also das ist das, wieso die Tastatur mich so beindruckt hat.
Zudem kann man die Farben des Gehäuses wählen, die Switches wählen und sogar im Nachhinein tauschen (hotswap)
, da die wie so ein Legosystem aufgebaut ist. Mein Kumpel wollte anstelle der standard Switches leichtere Switches bei WASD haben und hat beim Hersteller, der übrigens in DE sitzt, nachgefragt. Die haben ihm sogar einfach kostenlos 5 schnellere Speedswitches geschickt, die er innerhalb von ein paar Sekunden ausgetauscht hat.
Das ist halt mal eine andere Klasse als der Einheitsbrei, den man so im Media Markt rumstehen sieht...
Für mich ganz klar die nächste Tastatur, zumal mir das Layout auch einfach zusagt, also ohne Numpad und alles viel kompakter..
Muss nur noch einen Käufer für meine G915 finden ...
Ich glaube, aber, dass wir uns viele Jahre immer mit den aktuellen Tastaturen zufrieden gegeben haben, weil sie halt einfach da waren und sich bis auf "Marketing-Speed" wenig verändert hat.
Ich glaube aber, dass es immer mehr Leute gibt, die auch einfach wert auf Ästhetik und Haptik legen, da eben die Setups den Einzug ins Wohnzimmer gefunden habe und Gaming auch schon viel zu einem Lifestyle geworden ist.
Wir modden unsere Cases mit LEDS und pi Pa Po, schmeißen uns LEDS hinter unsere Monitore und kaufen Möbel in unseren Gaming Lieblingsfarben und dann steht da so ne hingerotzte Schwarze Klappertastatur