Corsair K100 RGB: Corsairs neues Mechanik-Flaggschiff mit Ambitionen auf die Tastaturreferenz im Test

Opto-mechanische Tastenschalter, 44 RGB-LEDs rund um das Chassis, ein Multifunktionsrad und die Axon-MCU für die RGB-Beleuchtung sowie die 4.000 Hz Polling-Rate. Mit diesen Extras will Corsair den Spieler für seine neue Speerspitze bei den mechanischen Tastaturen gewinnen. Das sollte gelingen, denn die K100 RGB präsentiert sich im Test als sinnvoll überabeiteter und top ausgestatteter Nachfolger der beliebten K95 Platinum RGB.

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Corsair K100 RGB: Corsairs neues Mechanik-Flaggschiff mit Ambitionen auf die Tastaturreferenz im Test
Quelle: PC Games Hardware

Corsairs mechanische Tastaturen genießen bei Spielern einen guten Ruf und sind auch stets in unseren Bestenlisten (Einkaufsführer im Heft/Testtabellen im PCGH-Ratgeber) vertreten. Als einer der Hersteller, die den Mechanik-Trend bei Spielertastaturen früh erkannt haben, stellte Corsair bereits mit den ersten Modellen der Vengeance-Reihe (Vengeance K95/K70/K65) Gaming-Keyboards vor, die mit ihrer wertigen Alu-Optik, den frei stehenden Cherry-Tastenschalten und anderen Ausstattungsmerkmalen wie einer Lautstärkenwalze (Vengeance K70/K95/K70 RGB MK.2 Low Profile Rapidfire), 18 Makrotasten (Vengeance K95) oder einem kompakten Tastenlayout ohne Nummernblock (Tenkeyless-Design) wie bei der K63, der Vengeance K65 oder der Corsair K65 Rapidfire positiv auf sich aufmerksam machten.

Dank der engen Zusammenarbeit mit Cherry, bestückte Corsair bisher alle mechanischen Tastaturen der K-Reihe mit den Tastenschaltern der Auerbacher. Dabei profitieren die Gaming-Keyboards stets von den technischen Innovationen des deutschen Tastenschalterproduzenten. Cherrys MX-RGB-Schalterbaureihe gab mit der Corsair K70 RGB ihr Debut, ein Jahr später präsentierte Corsair mit der Strafe RGB Silent die leise RGB-Tastenschaltervariante. Mit dem Cherry MX Speed-Modell hatte man für die Corsair K70 Rapidfire und das ehemalige, jetzt von der K100 RGB abgelöste Mechanik-Flaggschiff K95 RGB Platinum, einen flotten Cherry-Switch für den Gamer im Programm. Ende 2018 präsentierte Cherry dann eine, in der Höhe 35 Prozent reduzierten Version des MX-Speed-Tasters, den MX-RGB-Low-Profile-Speed-Switch mit silberner Farbcodierung. Dieser Schaltertyp, der seinen Auslösepunkt bereits nach 1,0 mm erreicht (Gesamthub: 3,2 mm), ist nach wie vor nur bei Corsair-Keyboards zu finden, während der Cherry MX Low Profile RGB Red mit einem Auslösepunkt nach 1,2 mm (Gesamthub: 3,2 mm) auch anderen Herstellern zur Verfügung steht. Corsair K100 RGB: Corsairs neues Mechanik-Flaggschiff mit Ambitionen auf die Tastaturreferenz im Test (50) Quelle: PC Games Hardware Corsair K100 RGB: Corsairs neues Mechanik-Flaggschiff mit Ambitionen auf die Tastaturreferenz im Test (50)

Die K100 RGB, Corsairs gerade auf den Markt gekommenes Mechanik-Flaggschiff wird einerseits wieder mit den Cherry MX RGB Speed-Tastern des Vorgängers verkauft. Gleichzeitig ist die K100 RGB aber auch mit einem Schalterdebütanten erhältlich. Corsair OPX RGB nennt sich der erste hauseigene Tastenschalter mit optisch-mechanischem Funktionsprinzip, der nicht durch das Schließen eines Kontakts, sondern durch die Unterbrechung eines Infrarotlichtstrahls ohne Prellzeit auslöst. Doch dieser opto-mechanische Taster ist nicht die einzige Neuerung mit der die Corsair K100 RGB den Gamer von sich überzeugen möchte. Corsair spendiert dem Nachfolger der K95 RGB Platinum auch viele technische Neuerungen wie den als "iCUE Control Wheel" getauften Multifunktionsregler, die aus 44 LEDs bestehenden RGB-Beleuchtung des Alu-Gehäuses oder die Corsair Axon Hyper-Processing-Technologie. Wie wir im Folgenden feststellen, sind diese neuen Features nicht nur sehr nützlich, sondern sorgen auch dafür, dass die K100 RGB noch besser abschneidet als ihr von uns mit einer Wertung von 1,36 getesteter Vorgänger (Link zum Test).

Corsair K100 RGB im Test: Bunte Beleuchtungspalette mit sehr vielen Optionen

Obwohl wir dem Vorgänger K95 Platinum RGB Mitte 2017 im Test bescheinigten, dass dessen Ausstattung kaum noch Wünsche offenlässt (Wertung Ausstattung: 1,32), legt Corsair bei der K100 RGB bezüglich der gerade für den Spieler konzipierten Features nochmal kräftig nach. Die erste optisch auffällige Neuerung, die Corsairs neues Mechanik-Flaggschiff zu bieten hat, ist die erweiterte RGB-Beleuchtung für das Chassis. Letztere besteht bei der K100 RGB jetzt aus 44 rund um das wie immer sehr wertig gefertigte Aluminiumgehäuse verteilte RGB-LEDs (je 11 linke/rechte Seite und 22 Rückseite), wobei Sie die Beleuchtungsfarbe jedes einzelnen LEDs in der Hardware-Beleuchtungsabteilung der iCUE-Software selber festlegen können. Letzteres gilt natürlich auch für die frei programmierbare Einzeltastenbeleuchtung im vollem RGB-Farbspektrum.

Corsair K100 RGB: Corsairs neues Mechanik-Flaggschiff mit Ambitionen auf die Tastaturreferenz im Test (4) Quelle: PC Games Hardware Corsair K100 RGB: Corsairs neues Mechanik-Flaggschiff mit Ambitionen auf die Tastaturreferenz im Test (7) Quelle: PC Games Hardware

Hier stehen 10 Beleuchtungseffekte wie "Regenbogenwelle", Spiralregenbogen" oder "Visier" inklusive Modifikationen (Geschwindigkeit/Richtung) bereit. Wer besonders individuelle Lichtspielereien wünscht, kann in dem für jedes der 200 speicherbaren Profile zur Verfügung stehenden benutzerdefinierten Modus die Beleuchtungsfarbe sowie den Effekt für jede Taste einzeln festlegen. Insgesamt können dank Corsairs neuer AXON-Technologie, bei der es sich um eine interne, sehr flotte und rechenstarken SoC-Prozessoreinheit handelt, bis zu 20 Ebenen mit Hardware-Beleuchtungseffekten im 8 MByte großen Tastaturspeicher geparkt werden. Alternativ können Sie die 10 bunten Lichtspielereien auch per Tastenkombination (Fn + "1" bis "0") aufrufen und den lediglich mit der Software erstell- und speicherbaren Profil zuordnen. Das war beim Vorgänger der K95 RGB Platinum so nicht möglich und ist klar ein Verdienst der AXON-Hyper-Processing Technologie. Der Profilwahlknopf war dagegen schon bei der Corsair K95 RGB Platinum vorhanden, er war allerdings nicht beleuchtet und verfügte, anders als die Profilwahltaste der K100 RGB nicht über einen sehr leichtgängigen Mikroschalter.

Corsair K100 RGB im Test: Innovative Extras neben bewährten Features

Die zweite offensichtliche Neuerung neben der LED-Leiste rund um das Chassis ist das beleuchtete iCUE-Steuerrad mit acht Beleuchtungszonen. Dieser Multifunktionsregler ist neben der Multi-Threading-optimierten und leistungsstarken AXON-Hyper-Processing-Technologie der Ausstattungshöhepunkt der Corsair K100 RGB. Ab Werk und ohne Installation der iCUE-Software können Sie mit der Kombination aus Drehregler und Aktionsknopf die Helligkeit regeln (Beleuchtungsfarbe: Cyan), ihre Medien vor- und zurückspulen (Beleuchtungsfarbe: Grün), zwischen den Tracks wechseln (Beleuchtungsfarbe: Weiß) und sogar Makros direkt und ohne vorherige Softwareinstallation für ein gewähltes Profil aufzeichnen (Beleuchtungsfarbe: Rot). Letztgenannte Funktion war bei Corsairs K95 Platinum RGB noch nicht vorhanden. Ist iCUE installiert und die entsprechende Option aktiviert, erweiterte sich der Funktionsumfang des iCUE Control Wheels. Sie können nun durch ihre Anwendung schalten, horizontal und vertikal scrollen oder mit der Kamera rein- und rauszoomen. Diese nützliche Feature spart viele Zusatztasten und sorgt dafür, dass man die Metallwalze rechts ober an der K100 RGB lediglich zur Lautstärkensteuerung einsetzt.

Obwohl sich der Multifunktionsdrehregler auch zu Mediensteuerung eignet, spendiert Corsair der K100 RGB, wie schon ihrem Vorgänger, vier separate Multimediatasten und einen Stummschaltknopf. Die sechs vom Haupttastenfeld abgetrennten Makrotasten (G1 bis G6), der Windows-Sperrknopf und zwölf F-Tasten ohne Doppelbelegung sind ebenfalls bei beiden Keyboards zu finden und 10 zusätzliche Tastenkappen mit Abziehwerkzeug liegen bei beiden Spielertastaturen mit im Karton. Eine weitere Innovation und weiteres Alleinstellungsmerkmal der Corsair K100 RGB ist eine Signalrate (Polling-Rate), die mit 4.000 Hz viermal so hoch ausfällt wie bei der Konkurrenz. Möglich wird diese als Hyper-Polling bezeichnete Technik durch Corsairs sehr schnelle AXON-Technologie mit ihrem für die parallele Abarbeitung von Prozessen optimierten und sehr leistungsstarkem SoC (System on Chip). Die AXON-Technologie ist laut Corsair so optimiert, dass Anweisungen schneller und effizienter ausgeführt werden können. Zusätzlich gehört ein fortgeschrittener Prozess-Scheduler-Algorithmus zur AXON-Technik. Der sorgt dafür, dass alle Tastendrücke, auch wenn diese kritisch sind, zu jeder Zeit registriert werden. Soweit die Theorie, messen können wir eine solch hohe Polling-Rate leider nicht, sodass dieses Feature nur bedingt als Pluspunkt oder Kaufargument herangezogen werden kann. Beim Tippen mit der K100 RGB stellten wir jedenfalls fest, dass die Tasten gefühlt sehr schnell, aber auch sensibel auslösen, unabhängig davon, ob man die Mitte oder den Rand der im PBT-Double-Shot-Verfahren gefertigten Tastenkappen trifft. Das kann aber auch am linearen, schnellen und absolut latenzfreien optischen Corsair OPX RGB Switch liegen.

Alles in allem ist Corsairs K100 RGB nicht zuletzt wegen der neuen Features besser ausgestattet als ihr Vorgänger, aber auch als sehr viele andere aktuell am Markt erhältlichen Spielertastaturen. Das untermauert auch die Ausstattungswertung von 1,05.

Corsair K100 in Test: Ergonomischer Spielpartner mit durchdachtem Tasten-Layout für Vieltipper

Eine ausreichend groß dimensionierte Handballenablage ist unserer Meinung nach ein Muss für eine empfehlenswerte Premiumtastatur aus dem oberen Preissegment. Corsair ist hier auch vorbildlich und bestückt die K100 RGB mit einer magnetisch andockenden Ablage, die mit 8 cm nicht nur ausreichend breit geraten ist. Dank einer weichen Polsterung (Memory-Foam) mit einer feinen Oberflächenstruktur liegen die Handballen auf dieser auch sehr weich, bequem und bei Schweißbildung sogar rutschfest auf. Dazu kommt eine zweifache Höhenverstellung, sodass der Vielschreiber zwischen zwei verschiedenen Anstellwinkeln des Tastenfeldes wählen können. Beide Features sind verantwortlich für die optimale Ergonomie von Corsairs neuem Mechanik-Flaggschiff, das dank 1,31 kg Gewicht und Anti-Rutsch-Gummis an der Unterseite des Chassis, der Handballenablage und der Hochverstellung auch beim heftigen Spiele-Sessions nicht in Rutschen kommt.

Bildergalerie

Das Tastenlayout der K100 RGB entspricht mit drei Abschnitten (Haupttastenfeld, Mittel- und Ziffernblock) dem MF-Standard und fällt insgesamt sehr übersichtlich aus. Perfekt ist die die Anordnung der Tasten jedoch nicht, denn die Platzierung der sechs separaten und zusätzlich auch für Eingaben bei der Elgato-Stream-Deck-Software nutzbaren Makrotasten links von Haupttastenfeld ist für Blindschreiber etwas problematisch. Da sich der G1-Knopf neben der ESC-Taste befindet, lösen Schnellschreiber, die nicht mehr auf ihre Tastatur schauen, diesen trotz des Abstandes zwischen beiden Tasten und seiner Tastenkappenform ungewollt aus. Selbiges gilt für die G6-Taste, die sich links neben der STRG-Taste befindet. Gerade wenn beide Tasten mit langen Makros belegt sind, kann das beim Schreiben sehr nerven. Es gibt allerdings einen Workaround für dieses Problem, der sich ganz ohne Software durchführen lässt. Wenn mit der K100 RGB viel geschrieben wird, können Blindtipper die Makro-Direktaufzeichnung nutzen und für ein Profil die G1-Taste mit der ESC- und die G6-Taste mit der STRG-Funktion belegen. Dann fehlen allerdings zwei Makrotasten, mit den nicht doppelt belegten F-Tasten stehen aber 12 weitere Knöpfe zu Verfügung, die sich mit den Tastenfolgen belegen lassen. Der Abstand zwischen der F-Tastenreihe und dem Haupttastenfeld ist zwar nicht der Größte, trotzdem werden die F-Knöpfe auch von Schnell- und Blindschreiber nicht ungewollt ausgelöst.

Corsair K100 RGB im Test: Optische, lineare, sehr flotte und langlebige Corsair-Taster

Wie oben bereits erwähnt liefert Corsair die K100 RGB mit zwei Schaltervarianten aus. Der traditionelle Switch-Typ ist Cherrys MX Speed RGB Silver, der speziell für den Computerspieler entwickelt wurde und bereits im Vorgänger K95 RGB Platinum zum Einsatz kam. Die Haupteigenschaft dieses Tasters ist sein von 2,0 mm (z.B. Cherry MX RGB Red) auf 1,2 Millimeter verkürzter Auslöseweg sowie sein von 4,0 mm (Cherry MX RGB Red) auf 3,4 ± 0,4 mm verringerter Hubweg. Zusammen mit dem niedrigen Auslösedruck von 45 cN ist der Cherry MX RGB Silver ein Schalter, der sich optimal für eine schnelle Mehrfachbetätigung beim Spielen eignet.

Der zweite verfügbare Tastenschalter dagegen ist eine Innovation, die weder von Cherry kommt, noch mit einer konventionellen Schaltertechnik arbeitet. Der opto-mechanische Corsair OPX RGG ist der erste von Corsair selbst entwickelte und gefertigte Tastenschalter überhaupt und anders als beispielsweise der Cherry MX Speed RGB Silver löst dieser nicht durch einen Kontaktschluss, sondern durch ein optisches Signal aus. Das eliminiert einerseits die Prellzeit, andererseits entsteht bei der Betätigung der Opto-Mechanik weniger Reibung, sodass Corsair für den neuen Schalter bis zu 150 Millionen Betätigungen garantiert. Dazu kommt, dass der Corsair OPX RGB bereits nach 1,0 mm und damit noch 0,2 mm früher als der Cherry MX Speed RGB Silver auslöst und auch der Gesamthub lediglich 3,2 mm beträgt (3,4 mm beim Cherry-Taster). In Kombination mit dem geringen Auslösedruck von 45 cN sorgt das dafür, dass der Auslösepunkt bei Corsairs neuer Switch gefühlt noch einen Tick schneller erreicht ist als bei Cherrys Speed-Switch. Wird dann noch eine Polling-Rate von 4.000 Hz per Software aktiviert, reagiert der Corsair OPX wirklich äußerst flott und fast schon etwas zu sensibel. Bei sehr schneller Mehrfachbetätigung und zackigen Richtungswechseln beim Spielen ist diese Schaltereigenschaft sicher genial. Wer allerdings eine Tastatur sucht mit der er sehr viel schreibt, ober kaum spielt sollte die K100 RGB erst einmal Probe tippen und schauen, ob er mit den schon bei geringem Druck ultraschnell auslösenden Schaltern zurechtkommt.

Abschließend noch ein Wort zur Geräuschkulisse und der Ausleuchtung der Tastenkappen. Corsairs neuer, linearer Taster ist zwar nicht ultraleise arbeitet aber aufgrund seiner optischen Auslösetechnik hörbar leiser als beispielsweise andere lineare Taster von Kailh, Gateron, Outemu oder anderen Hersteller. Erfreulicherweise geht es auch bei der Betätigung der Tasten der untersten Reihe des Haupttastenfeldes relative geräuscharm zu, ein Ping-Geräusch ist jedenfalls nicht zu hören. Im Vergleich mit dem Vorgänger K95 RGB Platinum dringt auch sichtbar weniger Licht unter den Tastenkappen hervor, sodass deren Ausleuchtung sehr gut ausfällt. Besonders positiv: Auf den Tastenkappen der ersten Reihe des Haupttastenfeldes sind neben den Zahlen auch die Sekundärbelegungen zu sehen, wenn diese beleuchtet sind. Das macht Corsairs K100 RGB voll tauglich für das Spielen oder Schreiben in stark abgedunkelten Räumen.

Corsair K100 RGB im Test - das Fazit: Ergonomisches, bestens ausgestattetes Keyboard mit sehr schnellen, für Gamer optimierten Tastern

Mit ihrer Gesamtwertung von 1,22 hat es die Corsair K100 RGB zwar nicht geschafft zur neuen Referenztastatur zu werden, den zweiten Platz hinter der Steelseries Apex Pro (Note: 1,16) hat sich Corsairs neues Mechanik-Flaggschiff aber redlich verdient. Die Ausstattung ist klasse und bietet mit dem iCUE-Multifunktionsdrehrad und dem optischen Corsair-OPX-Tastenschalter zwei tolle Innovationen. Dank der bequemen Handballenablage und der zweifachen Höhenverstellung ist auch die Ergonomie spitze. Für Spieler ist die neue Corsair K100 RGB trotz des mittlerweile marktüblichen hohen Preises eine echte Kaufempfehlung und wer mit der Premiumtastatur nicht nur Schreiben, will macht beim Kauf dieses Top-Produkts auch nichts falsch.

PCGH-Wertung

1,22
Produktname K100 RGB
Hersteller (Vertrieb) Corsair (www.corsair/de/de)
Preis/Preis-Leistung Ca. € 250,- Euro/ausreichend
PCGH-Preisvergleich www.pcgh.de/preis/2387270
Bauart/Anschluss Kabeltastatur/USB 2.0
Ausstattung (20 %) 1,05
Kabellänge Ca. 180 cm
Handballenablage Ja (abnehmar, magnettisch andockend)
Beleuchtung/Feature- und Effektumfang/Effekt per Taste abrufbar Ja, RGB-Beleuchtung (programmierbare Einzeltastenbeleuchtung und LED-Leiste rund um das Chassis [44 Zonen] im vollen RGB-Farbspektrum mit 10 Effekten inklusive Modifikationen für Geschwindigkeit und Drehrichtung sowie einem individueller Modus pro Profil mit 5 benutzerdefinierten Beleuchtungseinstellungen), bis zu 20 Lighting-Layer möglich, Helligkeit stufenlos per iCUE Control Wheel regelbar/ja, alle 10 Effekte sowie die Geschwindigkeit und die Drehrichtung können per Fn-Umschalter aufgerufen werden
Tastenanzahl 120
USB-Ports/Soundanschlüsse Ja, 1 x USB 2.0 Typ A/nein
Extras Programmierbare RGB-Einzeltasteneleuchtung und LED-Leiste (44 Zone) mit 10 Effekten, Modifikationen und ein individueller Modus pro Profil, beleuhtetes iCUE Control Wheel mit Druckknopf und 4 Funktionen (8 mit Software), 6 separate Makrotasten (G1 bis G6), Makrofunktion mit Direktaufzeichnung, Taste für die Profilwahl/Sperrung der Windows-Taste, 5 separate Multimediatasten, Scrollrad für die Lautstärke, 8 MByte Speicher (bis 200 Profile und Makros), NKRO, 4.000 Hz Polling Rate (Software), 10 zusätzliche Tastenkappe + Abziehwerkzeug
Höhenverstellung Ja, zweifach
Eigenschaften (20 %) 1,30
Tastaturlayout/Übersichtlichkeit Full-Size (Standard MF/ISO)/sehr gut
Tastenhöhe (Haupttasten) Normal
Ergonomie/Rutschfestigkeit Sehr gut/sehr gut
Windowstasten Ja, per Taste deaktivierbar
Abmessungen (L x B x H)/Gewicht 47,0 x 16,6 x 3,8 cm /ca. 1,31 kg
Leistung (60 %) 1,25
Tastenanschlag/Druckpunkt Sehr gut/Sehr gut  
Schalterart/Aktivierungsdruck  Corsair OPX (opto-mechanisch, linear, 45 g, 1,0 mm Auslöseweg und 3,2 mm Betätigungsweg, transparentes Schaltergehäuse)
Key Rollover NKRO (USB-Port) 
Software: Anwenderfreundlichkeit/Umfang Sehr/sehr umfrangreich 
Software: Beleuchtungsprgrammierung/Effekte Bis zu 200 Beleuchtungsprofile und 20 Lighting-Layern in der iCUE-Software erstellbar/10 Effekte und 5 Modi bei der Einzeltastenprogrammierung (je ein Effekt pro Profil speicher und abrufbar)
Frei programmierbare Macros Ja (zeitverzögert, inklusive Speicher und Direktaufzeichnung)
Office-/Spiele-Tauglichkeit Sehr gut/sehr gut 
Gesamtnote: 1,22
   
Pro und Contra: + Ausstattung (u.a. Beleuchtungseffekte, iCUE Control Wheel, Multimedia- und Makrotasten)
  + Sehr schnell optische Tastenschalter, ideal für Gamer
  + Ergonomie (aureichend große, geplosterte Handballenablage)
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    • Kommentare (16)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von serra.avatar Schraubenverwechsler(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        naja also ich bin User der Stunde 0 (VC20, 1981) also fast 40 Jahre am Homecomputer und davor bereits an den Teilen welche Zimmergröße hatten ;p immer nur mit dem Layout von Standardtastaturen und täglicher mehrstündiges arbeiten sowohl im Beruf wie auch Privat ... nach deiner Aussage müsste ich total verkrüppelte Hände haben! Dem ist aber nicht so! Den man kann auch an einer Standardtastatur ergonomisch arbeiten. Fehlhaltung und Schäden liegen am User selbst! Dazu gibt es ein paar einfache Grundregeln die in jedem Ergonomieberater stehen. Dann klappt es auch beschwerdefrei mit der Tastatur.

        klar ergonomische Tastaturen vereinfachen das Ganze, aber ein Muss sind sie absolut nicht.
      • Von serra.avatar Schraubenverwechsler(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        naja also ich bin User der Stunde 0 (VC20, 1981) also fast 40 Jahre am Homecomputer und davor bereits an den Teilen welche Zimmergröße hatten ;p immer nur mit dem Layout von Standardtastaturen und täglicher mehrstündiges arbeiten sowohl im Beruf wie auch Privat ... nach deiner Aussage müsste ich total verkrüppelte Hände haben! Dem ist aber nicht so! Den man kann auch an einer Standardtastatur ergonomisch arbeiten. Fehlhaltung und Schäden liegen am User selbst! Dazu gibt es ein paar einfache Grundregeln die in jedem Ergonomieberater stehen. Dann klappt es auch beschwerdefrei mit der Tastatur.

        klar ergonomische Tastaturen vereinfachen das Ganze, aber ein Muss sind sie absolut nicht.
      • Von Gast1668381003
        Zitat von Hornissentreiber
        Die Industrie müsste als ergonomische Mindestanforderung einfach auf geteilte Tastenfelder umstellen und schon wäre ein wesentliches Problem erledigt.
        Ja, wie bereits gesagt: ErgoDox
      • Von kmf
        Schöner Test von Frank in gewohnter "Stöwer-Qualität" , aber ich bleibe vorerst doch noch bei meiner alten Logitech G910 Orion Spectrum. Erst wenn die ausgelutscht ist und mich zu nerven beginnt, guck ich nach was Neuem.
      • Von Regenerator PC-Selbstbauer(in)
        Ich habe derzeit das K70 RGB und bin sehr zufrieden. Die beste Tastatur, die ich je hatte: sehr bequem und hochwertig verarbeitet, auch angenehm bei längeren Sitzungen. Ich werde mir wahrscheinlich das K100-Modell auch holen, sobald es nicht mehr derart übertrieben teuer ist.

        Was mir an K100 im Vergleich zu K95 sehr gut gefällt: Die Tastenbeschriftung ist nicht mehr so "gaming-lastig", sondern schlicht und elegant, wie beim K70-Modell. Für Besucher sieht die Tastatur daher nach einer modernen, sehr stylischen Büro-Tastatur und nicht nach einem Klicki-Bunti-Plastik-Teil aus. Und dann gehen dezent die RGB-Effekte an und ... wow! Immer wieder ein Spaß, sie Freunden vorzuführen.
      • Von Hornissentreiber
        Zitat von Hubacca
        Dazu kommt das die meisten Haltungsschäden und Beschwerden nicht aus dem Design einer Tastatur resultieren
        sondern ganz einfach aus einer falschen Sitz/Tipphaltung .....
        Nope. Die erzwungene Fehlhaltung resultiert bei mehrjähriger, tägliche mehrstündiger Nutzung, praktisch zwangsläufig in Haltungsschäden. Die Dosis macht das Gift, darum merken viele Leute nichts davon.
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