Shortcut-S: Grafiker-Tastatur mit 319 Tasten für Photoshop & Co. soll "Affengriffe" vermeiden
Der Rumäne Sorin Neica hat auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter eine Kampagne gestartet, mit der die Shortcut-S getaufte Tastatur finanziert werden soll. Das Eingabegerät richtet sich vornehmlich an Grafiker, die nicht immer alle Tools suchen wollen und denen die Shortcuts mit einer klassischen Tastatur zu kompliziert sind. 48 Tage verbleiben, um etwa 170.000 US-Dollar einzunehmen.
Bildbearbeitungsprogramme, wie beispielsweise Adobe Photoshop, sind mittlerweile so umfangreich, dass Hunderte von Zusatzbefehlen mit an Bord sind. Wenn man per Maus durch die Menüs navigieren muss, benötigt es viel Zeit, bis man das gewünschte Tool gefunden hat. Möchte man das Programm hingegen mit der Tastatur steuern, sind Kombinationen von drei oder vier Tasten keine Seltenheit. Diesem Umstand will der Grafiker Sorin Neica nun mit dem Shortcut-S entgegenwirken. Auf 403 x 8 x 306 mm (BxHxL) werden insgesamt 319 Tasten untergebracht, von denen 299 auf die wichtigsten Funktionen vorprogrammiert sind. Weitere 20 Tasten können nach eigenem Belieben belegt werden.
Aktuell existiert ein Overlay für die Prototypen, das mit Photoshop kompatibel ist. Sollte das Projekt erfolgreich finanziert werden, sollen auch Versionen für andere populäre Bildbearbeitungsprogramme folgen. Im Kommentarbereich sowie der offiziellen Webseite kann man entsprechende Wünsche äußern. Man soll dann eine Tastatur für verschiedene (gekaufte) Overlays benutzen können. Die Schalter selber beschreibt der Schöpfer mit einem "Touch-Gefühl", beim Drücken einer Taste bekommt der Anwender eine taktile Rückmeldung. Selbst professionelle Grafiker sollen mindestens 30 Prozent schneller mit der Shortcut-S arbeiten können als bisher.
Genau 185.280 US-Dollar sollen für den Erfolg der Kampagne fällig werden, was der Macher mit der geplanten Massenproduktion rechtfertigt. Eine Shortcut-S gibt es ab 89 US-Dollar zuzüglich 28 USD für den internationalen Versand, der im Juli dieses Jahres beginnen soll. Sollte das Projekt 350.000 USD erreichen, wird zusätzlich eine kabellose Version in Entwicklung gehen, für weitere 200.000 eine Aluminiumausführung im "Mac-Design". Aktuell werden noch rund 170.000 USD benötigt. 48 Tage verbleiben, um das Projekt zu unterstützen.
Also entschuldigt mal wenn ich das hier einfach so plump reinwerfe, aber wäre es nicht einfacher gewesen, einen touchscreen!! einzusetzen, bei dem die shortcuts mittels APP, dann auch noch benutzerdefiniert angeleget werden könnten, anstatt dieser vorgefertigten Tastatur, die nur für das eine Grafikprogramm einsetzbar ist, zu nutzen.
Wenn es sich um "normale" Tasten handeln würde, ja.
Aber dem schein nicht so. Abschluß bildet eine Folie, was zusätzlich ein Auflegen der Hand verhindern dürfte.
Orientierungspunkte/-kanten hast du bei den Tastenblöcke jede Menge und Abstützen kannst du Finger eben dazwischen.
Der Zugriff nur auf diese Tasten wäre bei einer breiten Ausführung sicherlich einfacher - aber wie bereits erwähnt: Das nützt nichts, wenn man in der Breite keinen Platz hat.
Das Brett ist nicht für Shooter oder Strategiespiele mit ~200 Anschlägen Pro Minute. Wenn man alle 30 Sekunden mal das Werkzeug wechselt, ist man gut dabei.
Alle 30 Sec mal zur Tastatur greifen hat mit Photoshop nicht viel zu tun, zu mindest bei mir nicht.
Und selbst wenn, alle 30 Sekunden den Arm heben, wie lang soll das funktionieren.
Hand abstützen und "Tastaturanschlag", selbst bei Folientasten?
Ich glaub, in die Breite gebaut wär für mein Verständnis sinnvoller.
Ansich eine nette Idee, aber wäre es nicht sinnvoller eine Tabletsoftware zu entwickeln in der man genau die Shortcuts auswählen kann die man benötigt und diese dann auf der Oberfläche anordnen kann wie man möchte?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Grafiker auch nur die Hälfte der dort verfügbaren Tasten tatsächlich benutzt.