Nanoxia Ncore Retro: Tastaturerstling im Schreibmaschinenstil [Update]
Nanoxia zeigt sein erstes Peripheriegerät in Form einer Tastatur. Die Ncore Retro soll äußerlich an eine Schreibmaschine erinnern und mit Kailh-White-Schaltern auch eine ähnliche Geräuschkulisse erzeugen. Die Tastatur ist spritzwassergeschützt, was sich bei der Reinigung gut machen soll.
Update vom 06.12.16:
Inzwischen hat Nanoxia die Ncore Retro offiziell angekündigt. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 110 Euro, wobei die Auslieferung zum Wochenende hin beginnen soll. Im Originalartikel hatte sich zudem ein Fehler eingeschlichen: Lediglich die Kailh-White-Schalter sind wasserdicht, wohingegen Nanoxia die Tastatur als spritzwassergeschützt betitelt.
Originalartikel vom 05.12.16:
Eigentlich ist Nanoxia eine bekannte Nummer im Bereich von Gehäusen und Lüftern. Nun wagt sich der Hersteller auch auf den Peripheriemarkt, der zunächst mit einer mechanischen Tastatur bedient werden soll. Die Ncore Retro weicht designtechnisch von den allermeisten Konkurrenzprodukten ab und soll vor allem an eine alte Schreibmaschine erinnern. Maßgeblich dafür verantwortlich sind die runden Tastenkappen.
Darunter befinden sich White-Schalter von Kailh (Kaihua Electronics), die es - soweit wir wissen - noch in keiner anderen europäischen Tastatur gibt. Grundsätzlich stimmen die Eigenschaften mit den Kailh Blue überein, die wiederum an die Cherry MX-Blue angelehnt sind: Die Betätigungskraft liegt bei 50 g, die benötigte Kraft zum Überwinden des taktilen Auslösepunktes (nach 2 von 4 mm) bei 60 g. Das Auslösen erzeugt ein deutlich hörbares Klickgeräusch, das hier wohl das Gefühl einer Schreibmaschine verstärken soll. Der weiße Schalterstempel unterscheidet sich scheinbar nur durch eine Neuerung: der Wasserdichtheit. Nanoxia vermarktet die ganze Tastatur als spritzwassergeschützt, sodass sich diese beispielsweise putzen lässt. Die Tasten sind freistehend, also nicht in die Grundplatte eingelassen.
Nanoxia bietet ein deutsches QWERTZ-Layout an, bei dem allerdings nur die Tasten anders belegt werden, das in den USA verbreitete ANSI-Layout mit schmaler Enter-Taste bleibt erhalten. Wann Ncore Retro für welchen Preis ausgeliefert werden soll, hat der Hersteller noch nicht verraten.
