Cooler Master MK850: Tastatur-Topmodell für 220 Euro mit teilweise analogen Tasten
Cooler Master hat ein neues Tastatur-Topmodell in Form der Masterkeys MK850 veröffentlicht, deren Preisschild mit 220 Euro entsprechend hoch ausfällt. Dafür bekommen Nutzer ein Aluminiumgehäuse, eine RGB-Beleuchtung, zahlreiche Zusatztasten, eine große Handballenauflage und allen voran teils analoge Tasten dank Infrarottechnik.
Von dem Startup Aimbad hat man in den vergangenen Jahren immer mal wieder etwas gehört. Es hat sich auf eine Technik spezialisiert, um Tastaturen eine analoge Steuerung zu ermöglichen. Dazu werden Schalter aus dem Hause Cherry mit einer Infrarot-LED und einem entsprechenden Sensor ausgestattet. Letzterer erkennt anhand der Lichtintensität, wie stark die Taste heruntergedrückt wird. Mit der passenden Software lässt sich das in eine analoge Steuerung ummünzen, vergleichbar mit der Bewegung eines Joysticks.
Analoge Tasten in der Cooler Master MK850
Cooler Master setzt die Aimpad-Methode nun bei der Masterkeys MK850 ein, die am oberen Ende des hauseigenen Portfolios positioniert wird. Grundsätzlich kommt die Tastatur mit MX-Red-Switches von Cherry daher. Die Infrarot-LEDs und -Sensoren sind in die Tasten Q, W, E, R in der oberen Zeile sowie A, S, D, F in jener darunter integriert - alle anderen stellen ganz gewöhnliche Schalter dar. Passend zu den Aimpad-Tasten ist ein Reiter in der Treiber-Software vorhanden, um diese mit Controller-Funktionen zu belegen. Da Windows und Spiele keine analogen Tastaturen kennen, dafür aber Gamepads, müssen die Tasten entsprechend gemappt werden. Zudem muss die Technik explizit eingeschaltet werden. Ansonsten verhalten sich die acht Tasten normal. Auf seiner Webseite pflegt Aimpad eine Liste unterstützter Spiele.
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Bei der Masterkeys MK850 besteht die Oberschale aus Aluminium. Die Oberseite, auf der sich freistehend die Schalter befinden, ist gebürstet, die abgeflachten Enden sind unbehandelt. Die große Handballenauflage mit Polsterung und Kunstleder wird per Magnet an der Tastatur befestigt. Auf der linken Seite befinden sich fünf Makro-Tasten, an der Oberkante Multimedia-Tasten sowie zwei Räder. Angeschlossen wird die Tastatur über ein USB-3.0-USB-C-Kabel. Erwähnenswert ist der USB-Hub mit zwei 3.0- und nicht 2.0-Anschlüssen, wobei sie sich die Bandbreite über das Typ-C-Kabel teilen müssen. Die RGB-Beleuchtung ist pro Taste einstellbar. Ob einem das Ganze 220 Euro wert ist, sei jedem selbst überlassen.

Oder man holt sich heute eine Wooting, mit der kann man das schon lange machen. So ganz nebenbei unterstützt sie auch auf allen Tasten analoge Eingaben und die Switches sind nicht nur haltbarer als Cherry MX, sondern auch weniger kratzig. Die fullsize-Variante kostet auch gut 80€ weniger als die Coolermaster.
An sich spannend, nur befürchte ich, dass sich diese Tasten nicht so schnell flächendeckend über die gesamten Tastaturen verbreiten werden. Als Linkshänder, der mit der Tastaturhand eher auf dem Ziffernblock unterwegs ist, guckt man vermutlich mal wieder in die Röhre.
Das ist mal wieder was neues. Hört sich interessant an. Bin mal auf die Tests und die Möglichkeiten gespannt
Klingt prinzipiell recht spannend...
Klingt nach einer guten Idee so weit.
So lange aber die Tasten emuliert werden sehe ich da noch einige Probleme...
Momentan ist es ja leider nicht möglich, die analogen Tasten eines Controllers mit der überlegenen Zielgenauigkeit einer Maus zu verbinden. Durch die Emulation eines Controllers wird dieses Problem wohl nicht gelöst werden. DIe wenigsten Spiele unterstützen den simultanen Gebrauch eines Controllers mit einer Maus.
Eines Tages werde ich in GTA6 geschmeidig mit einer analogen Tastatur fahren und dabei mit der Maus einen Drive-By machen. Nur eben leider noch nicht heute