Cherry MX Board Silent auf Basis der G80-3000 vorgestellt
Dank unlängst ausgelaufenem Exklusivvertrag darf nun auch Cherry selbst seine MX-Silent-Switches in Tastaturen einsetzen. Dies wurde gleich genutzt, um die populäre G80-3000 mit geräuschloser Technik aufzurüsten. Die Tastatur gibt es in schwarz und weiß mit zwei verschiedenen Anschlagwiderständen.
Wie viele andere Neuheiten präsentiert Cherry eine neue Tastatur im Rahmen der diesjährigen CES 2017 in Las Vegas. Das Cherry MX Board Silent basiert optisch auf der beinahe legendären G80-3000, setzt aber im Gegensatz zu dieser auf geräuschgedämpfte MX-Silent-Schalter.
Die niedrigere Geräuschentwicklung wurde durch eine Gummieinlage am Fuß jeder Taste erreicht, außerdem soll ein spezieller Stößel aus zwei Komponenten Lärm an beiden Anschlagsenden verhindern. Alle übrigen Charakteristika der MX-Schalter sollen hierdurch jedoch unberührt bleiben. Wer im Büro Beschwerden über die Lautstärke der eigenen Tastatur anhören musste, wird hiermit nun möglicherweise glücklich. Zur weiteren Ausstattung gehört N-Key-Rollover, das bis zu 14 Tasten gleichzeitig erkennt.
Alle Schalter setzen schließlich auf Gold-Crosspoint-Technologie, die für eine zuverlässige Signalübertragung sorgt, und eine präzise Stahlfeder für den gewünschten Tastenwiderstand. Das MX Board Silent ist mit zwei verschiedenen Switches verfügbar: MX Red Silent hat dabei einen Widerstand 45 Zentinewton, die etwas schwergängigeren MX-Black-Silent-Switches benötigen 60 Zentinewton schweren Druck. Beide Schalter haben hierbei eine lineare Schaltcharakteristik.
Laut Pressemitteilung soll das MX Board Silent ab sofort im europäischen Layout verfügbar sein. Als Farbvarianten gibt es schwarz und weiß. Den Preis beziffert Cherry zunächst auf 149 US-Dollar. Wie sich dieser Preis in Euro übersetzt, bleibt abzuwarten.


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Man zahlt quasi den Minimalismus?!
Aber der Preisanstieg ist wirklich extrem. Die G80-3000 gab es mal für um die 40 Euro.
Da kauft man für den Preis vom Lizensnehmer und kriegt ein beleuchtetes schöneres mit Software und allem Schnickschnack.
Man zahlt quasi den Minimalismus?!