Es werde Licht: Bastler restauriert 20 Jahre alte Cherry G80-1800 mit neuer Platine, Beleuchtung und USB-C

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Es werde Licht: Bastler restauriert 20 Jahre alte Cherry G80-1800 mit neuer Platine, Beleuchtung und USB-C (1)
Quelle: Moritz Plattner

Ein Bastler hat einer 20 Jahre alten, völlig abgenutzten Cherry G80-1800 neues Leben eingehaucht. Dazu reinigte er sie zunächst gründlich und fertigte dann eine neue Platine an. Damit erstrahlt die Tastatur, dank schicker Hintergrundbeleuchtung, wortwörtlich in neuem Glanz. Auch USB-C ist jetzt an Bord.

Klassiker wie die Cherry G80-1800 mögen in gewisser Weise unverwüstlich sein. Doch auch sie können den Gezeiten nicht bis in alle Ewigkeit trotzen; reinigt man sie nicht regelmäßig, werden sie schäbig. Hardware-Nerd Moritz Plattner hat nun genau solche Modelle der G80-1800 erworben. Eins davon hat er sich für ein interessantes Bastelprojekt herausgesucht. Dazu säuberte er die Tastatur zunächst mit einem Gebissreiniger. Nach einem ausgedehnten Sonnenbad verschwand auch der Gelbstich.

Neue Platine mit LEDs und USB-C

Anschließend widmete er sich der Platine. Anstatt die altgediente weiterzuverwenden, designte der Bastler eine neue Leiterplatte, die modernen Ansprüchen deutlich gerechter wird. Das PCB stattete er mit einem STM32F072-Chip mit nativem USB-Support aus - sowie einer USB-Typ-C-Schnittstelle und einer Hintergrundbeleuchtung, bestehend aus hellrosafarbenen 1,8-mm-LEDs. Keinen technischen Hintergrund hat der weiße Siebdruck auf der Vorderseite des PCBs. Er ist kosmetischer Art und soll verhindern, dass das grüne, wenig anmutige PCB zwischen den Tasten zu sehen ist.

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Die Federn der ursprünglichen Schalter ersetze er durch Modelle von TX Keyboards mit einem Tastendruck von 65 Gramm, die dem Techniknerd besser als die 80 Gramm des Originals liegen. Hier und da musste er das Gehäuse der Tastatur anpassen, etwa für den USB-C-Anschluss. Viele weitere Details und eine Galerie finden Sie im englischsprachigen Blog des Tüftlers. Unter einem Facebook-Beitrag von Cherry stellt der Elektro-Bastler Gleichgesinnten übrigens Platinen für ihre eigenen Bastelprojekte in Aussicht. Angaben zu Preis, Datum und Verfügbarkeit könne er allerdings noch nicht machen.

Quelle: Moritz Plattner, Cherry

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    • Kommentare (22)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von JackA Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von twentythree
        Sehe grad, dass die F+J Tasten gar keine Erhöhungen/Markierungen haben. War das früher so normal?
        Ich habe noch originale Cherry ABS Doubleshots, die auf meiner Raptor K1 verbaut waren und da war das mit den Vertiefungen auch so, da gabs keine Markierungen.
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      • Von JackA Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von twentythree
        Sehe grad, dass die F+J Tasten gar keine Erhöhungen/Markierungen haben. War das früher so normal?
        Ich habe noch originale Cherry ABS Doubleshots, die auf meiner Raptor K1 verbaut waren und da war das mit den Vertiefungen auch so, da gabs keine Markierungen.
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      • Von Gast1686258602
        Sehr schön
      • Von Krabonq Volt-Modder(in)
        Zitat von twentythree
        Definitiv, ja. Dient für mich immer als Orientierung am Keyboard. Dachte, das ginge anderen auch so

        @ebastler Danke für die Antwort!
        Als Spieler hab ich meine linke Hand "in Ruheposition" auf W, A, D, Shift und Leertaste.
        Die rechte Hand klebt meißt an der Maus.
      • Von twentythree
        Zitat von Krabonq
        Interssant, dass dir das auffällt.
        Spürst du die etwa?
        Definitiv, ja. Dient für mich immer als Orientierung am Keyboard. Dachte, das ginge anderen auch so

        @ebastler Danke für die Antwort!
      • Von ebastler Volt-Modder(in)
        Zitat von big-maec
        Erinnert mich daran das ich auch noch eine Cherry klick Tastatur mit Din Anschluß habe. Sowas habe ich auch noch vor aber mit einer Commodore Multimedia Tastatur. Bis jetzt scheiterte es immer daran das ich keine USB Tastatur gefunden habe die 100% in den Ausschnitt passt.
        Einfach selber machen
        Tastaturen sind wirklich keine rocket science, so n PCB ist wenn man sich etas einliest auch ohne Vorwissen aus der Elektronik Ecke einfach machbar.
        Ansonsten gibts so weit ich weiß DIN auf USB Adapter, wäre die wohl einfachste Lösung.

        Zitat von Bunkasan
        Und ich hab meine 25 Jahre alte Tastatur mitunter weil sie eben nicht leuchtet so gern... naja, Geschmäcker und so. Trotzdem schönes Projekt.
        Die LEDs kann man auch ausschalten, finde ein sanftes nicht blinkendes Backlight aber sehr angenehm

        Zitat von twentythree
        Sehe grad, dass die F+J Tasten gar keine Erhöhungen/Markierungen haben. War das früher so normal?
        Kann mich leider nur mehr schwer daran erinnern.
        Cherry benutzt scooped homing keys - die Tasten haben keine "nupsis" sondern Vertiefungen die man spürt. Sind mMn angenehmer, deutlicher zu spüren und schöner. Da sieht man es etwas (random Netz Foto, und keine Cherry sondern GMK Caps, aber sind die selben Toolings).

        Zitat von barmitzwa
        Kommen die PCB's dann direkt mit hotswap sockets für die die LED's? Hast du auch hot-swap sockets bei den switches verbaut? Das erkenne ich gerade nicht
        Welches Material hast du für die switch films genutzt?
        Ne, kein Hotswap. Das Board ist plateless, was ich zum Tippen herrlich finde, aber wenn man da noch hotswap Switches einbaut, wirds zu wacklig und fühlt sich unschön an. Hotswap klappt nur mit Plates, und treibt die PCB Preise gut nach oben. Soldered. LED Hotswaps kosten n Vermögen, da kannst mit 50€ pro PCB Aufpreis rechnen in den Stückzahlen die so geplant wären

        Die Films sind aus PLA (Extrudr NX2) gedruckt, bin aber kein großer Fan von 3D Druck Films. Zu große Schwankungen. Meine nächsten kauf ich wieder.

        Danke an alle fürs tolle Feedback! Freut mich wirklich
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